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09/04/2017 – Vermischtes mit Musik

In dieser Sendug geht es unter anderem um die schöne neue Technikwelt, die schöne neue Öffiwelt und die schöne neue Ökowelt.

02/04/2017 – anarchistische Gefährten* in türkischen Gefängnissen

In der Sendung am 2.4. verfolgten wir weiterhin das Thema der
anarchistischen Gefährten in den türkischen Gefängnissen. Unser Augenmerk galt dem Gefährten Osman Evcan, der in der Türkei als Vegan-Anarchist bekannt ist. Sowie Umut Firat Süvariogullari protestierte auch Evcan gegen die verstärkte Repression in den Gefängnissen seit dem versuchten Putsch vom Juli 2016.  Evcan ist auch als jener Gefährte bekannt, der es durch Hungerstreiks schaffte, dass Gefangenen in den Gefängnissen vegetarisches und veganes Essen auf Wunsch ausgegeben werden muss. Auch wurde auf autobiographische Daten über Evcan eingegangen, die von dem Schriftsteller Yilmaz Aytekin zu einem Roman mit dem Titel “Die Schlupflosen” zusammengestellt wurde. Außerdem hören wir dazu einen Teil eines Interviews mit ABC Istanbul das vom anarchistischen Podcast “The Final Straw Radio” im Mai 2016 nach dem erfolgreichen Hungerstreik ausgestrahlt worden war.
https://thefinalstrawradio.noblogs.org/

19/03/2017 – GemÖk oder Ich gebe, was ich kann und nehme, was ich brauche

Gemeinsame Ökonomien (GemÖk) bzw. Finanzkooperativen sind Gruppen von Menschen, die ihr Einkommen in einen gemeinsamen Topf geben, aus dem alle gleichermaßen schöpfen können.

Leute aus drei verschiedenen Gruppen erzählen, wie sie diese Idee des solidarischen, hierarchiefreien und bedürfnisorientierten Wirtschaftens im Hier und Jetzt leben. Vertrauen und eine solide antikapitalistische Grundeinstellung – was braucht es noch, um sich in einer Gemeinsamen Ökonomie mit anderen wohl zu fühlen?

Die Formen und Modelle, individuelle Einkünfte gemeinsam zu nutzen sind vielfältig: Eine Gruppe legt ihre Einkünfte zusammen, um den Alltag zu bestreiten (Alltagsökonomie), eine andere auch Erbschaften, Rücklagen und Schulden (Vermögensökonomie).

Können gemeinsame Ökonomien ein politisches Mittel auf dem Weg zu einer nichthierarchischen, bedürfnissorientierten Gesellschaft sein?

05/03/2017 – Die kurdische Freiheitsbewegung und der Anarchismus

Die Sendung versucht anhand von zwei Interviews mit anarchistischen Gefährten aus Istanbul die ideologische und praktische Entwicklung der kurdischen Freiheitsbewegung seit 2000 nach zu skizzieren.

Die Fragen hierzu lauten: Was war nach dem “letzten großen 1.Mai” passiert? Was waren die Gründe für das gegenwärtige Schweigen aller linken Gruppierungen in der Türkei? Warum war Suruç so einschneidend für die Linke und den Anarchismus in der Türkei? Im welchem Verhältnis stand Rojavas Kampf mit anarchistischen Methoden? Ein Gefährte im Studio versucht dabei die Auswirkungen der Vernichtungspolitik an Kurden (Reyhanli, Roboski, Suruç, Ankara) seitens der AKP seit ihrer Machtübernahme 2002 zusammen zu fassen.

Außerdem gibt es ein kurzes aber erfreuliches Infoupdate zu den Kämpfen eines anarchistischen Gefangenen in der Türkei.

Die Interviews und Beiträge der Gefährten sind original auf Türkisch und Englisch wobei es Übersetzungen und Zusammenfassungen auf Deutsch gibt.

26/02/2017 – Feministische Kritik der Identitätspolitik

Ihr hört einen Mitschnitt der Veranstaltung vom 21.2.2017 im Antifacafe in Wien anläßlich des internationalen Frauen*-Kampftages am 8. März.

Aus dem Ankündigungstext: Wenn ein identitätspolitischer Standpunkt universale Ziele per se als Weiterführung von Machtverhältnissen begreift und eine universalistische Kritik jede identitätspolitisch wirksame Intervention als verkürzt abtut, stehen wir vor einer Auseinanderentwicklung und Polarisierung der Diskussionen über Theorie und Strategien emanzipatorischer Politik. Von der einen Seite wird vorgeworfen partikulare Diskriminierungsverhältnisse und gesellschaftliche Positionen unsichtbar zu machen, die Gegenargumente verweisen darauf, dass eine Politik der rein auf Identität bezogenen Interventionen hinter den Zielen emanzipatorischer Politik zurückbleibt. Wohin wollen wir mit feministischer Gesellschaftskritik? Geht es darum, den Status Quo zu korrigieren oder gehts es um eine Politik der radikalen Kritik der Zusammenhänge von Patriarchat, Staat, Nation und Kapital? Wie emanzipatorisch ist eine Politik, deren Ziele sich durch Identitäten definiert?

19/02/2017 – Anarchist Resistance in the Trump Era

In dieser Sendung gibt es Ausschnitte aus dem Podcast#54 des Ex-Worker-Collective aus den USA. Gesprochen wird über den Wahlsieg Trumps und historische counter-inauguration actions.

Alle Sendungen von The-Ex-Worker findet iher hier:
https://crimethinc.com/podcast

12/02/2017 – “We will stay with you until it ends.”

“Getroffen hat es eine, gemeint sind wir alle” heißt es oft – der staatlichen Repression versuchen wir mit Solidarität zu begegnen. In der Sendung erzählen zwei von Repression betroffene Tierbefreiungsaktivistinnen von dieser schwierigen Zeit und davon, was an Unterstützung für sie geleistet wurde – und was gefehlt hat: vor allem empathische, emotionale und psychologische Unterstützung. Auch braucht Solidaritätsarbeit für Gefangene einen langen Atem: Nicht nur im Fall langjährger Haftstrafen, auch nach bereits erfolgter Enthaftung sind Betroffene oft weiterhin auf Solidarität angewiesen. Die frühere SHAC-Aktivistin Nicole Vosper reflektiert außerdem über problematische Aspekte der SHAC-Kampagne.

Unterstützt Sven und Natasha, deren Auslieferung aus den Niederlanden nach Grobritannien unmitelbar bevorsteht, wo sie wegen Aktionen gegen die Tierversuchsindustrie vor Gericht gestellt werden sollen!
Unterstützt Marius Mason der gerade eine fast 22-jährige (!) Strafe für Aktionen gegen Umweltzerstörung und Gentechnologie absitzt!
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05/02/2017 – Rojava Teil 2

Ausschnitte eines Vortrags von KARAKÖK AUTONOME tr/ch  unter dem Titel „Rojava und Spanische Revolution – ein Vergleich“.

Den ersten Teil dieses Vortrags findet ihr hier.

Für diese Sendung wurden aus dem Mitschnitt des Vortrags folgende Themenblöcke zusammengestellt:

Der erste zur Revolution der Frauen – ihre Situation und Aktivitäten in Gesellschaft, Politik und im Kampf. Der zweite Teil behandelt Bildung und Religion. Im letzten Teil geht es zuerst um den Umgang mit der politischen Opposition, Gefängnis und Polizei und dann darum, was der Aufenthalt in Rojava für die beiden Vortragenden persönlich verändert hat und schließt mit Gedanken zu Kritik und Solidarität.

29/01/2017 – Diverse Interviews mit Antiautoritären und AnarchistInnen

Zu hören sind mehrere Interviews, die vom anarchistischen Podcast Frequenz A geführt wurden. Ihr könnt alle davon auch auf deren Blog finden.

Die ersten drei Interviews wurden mit einem anti-autoritären Kollegen aus Bulgarien gemacht.

Er war Teil einer Infotur, die über den jährlich sattfindenden „Lukov“ – Marsch informieren wollte. Der „Lukov-Marsch“ ist eine der grösten Mobilisierungen der Faschos in Europa wogegen mobilisiert wird. Im Interview geht es nicht hauptsächlich um den Faschoaufmarsch, sondern um die Zustände der bulgarischen Gesellschaft und anti- autoritäre Organisierungsansätze.

Im zweiten Teil geht es um ein neues soziales Zentrum, welches in Sofia aufgebaut wird. Es wird über Organisierungsansätze und wer sich an den Prozessen um das Zentrum beteiligt berichtet.

Der dritte Teil dreht sich um die Bulgarian Prisoner Association. Es informiert über die BPA, ihre Kämpfe und die generelle Situation in bulgarischen Gefängnissen.

In einem weiteren Interview wird die erste Ausgabe des „antipolitika“ Zines mit dem Thema Anti-Militarismus besprochen, welches im Sommer 2016 veröffentlicht wurde. Das anarchistische Zine enthält Artikel aus Ex Jugoslawien und Griechenland und ist an eine breitere Öffentlichkeit gerichtet.

22/01/2017 – Wohnraumaktivismus, Spitzel & Prozesse

In dieser Sendung hört ihr vor allem geklaute Beiträge vom Anarchistischen Radio Berlin sowie vom Salzburger Podcast TermiTinitus. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, dass wir die tollen Beiträge der Genoss_innen verwenden dürfen und legen euch wärmstens diese beiden Projekte ans Herz.

Im nachgespielten Beitrag einer Zwangsräumung in Gran Canaria werden wir Zeug_innen, wie eine Zwangsräumung zumindest kurzfristig verhindert werden kann. Danach beschäftigen wir uns mit der aktuellen Repression gegen zehn türkisch-kurdische KommunistInnen in München im Zuge des TKP/ML-Prozesses und danach folgt noch ein längerer Beitrag zu Polizeispitzel in linksradikalen Szenen in Europa. Das ganze Interview mit dem Genossen aus München könnt ihr am Blog vom TermiTinitus nachhören – es gibt u.a. einen Einblick über die Zusammenarbeit zwischen deutschen und türkischen Strafverfolgungsbehören.

Spitzel, verdeckte ErmittlerInnen oder InformantInnen sind seit jeher ein Problem – im Ausschnitt vom A-Radio Berlin informieren die Sendungsmacher_innen vor allem üer den 2010 enttarnten Mark Kennedy, der auch jahrelang in Deutschland für englische Cops die Szene ausspionierte.

08/01/2017 – Anarchistische Gruppen in Istanbul: InfiAl und DAF

Die Sendung versucht den aktuellen anarchistischen Bewegungen in der Türkei insbesondere Istanbul nachzugehen. Hierzu hört man Auschnitte von den Interviews mit den Gefährten aus Infial und DAF. Thematisiert wurden wie diese Gruppen aufgebaut sind, wie sie entstanden sind, welche Aktivitäten sie verfolgen. Der Gefährte aus Infial erzählte von den für die anarchistische Bewegung wichtigen Protesten gegen die IWF 2009. Gefährt_innen von DAF berichtet uns von den ‘anarsist kadinlar’ nämlich von einer Gruppe anarchistischer Frauen und den Unterdrückungsverhältnissen von Frauen in der Türkei.

Links zu den anarchistischen Gruppen:

infial.noblogs.org

meydangazetesi.org

Infos zu dem Hungerstreik der Gefährt*Innen aus Griechenland (in mehreren Sprachen):  https://contrainfo.espiv.net/

25/12/2016 – Anarchist Black Cross Czech: Freedom for Lukáš Borl – Solidarity with the anarchist & social movement in the Czech Republik

Wir haben eine Sendung des A-Radio Berlin übernommen. Es handelt sich um den Mitschnitt einer Veranstaltung mit ABC Tschechien von Ende November 2016. Sie berichten über die Geschehnisse, im Zusammenhang mit der Repression gegen AnarchistInnen im Zuge der Operation Fenix, seit 2015. Sie analysieren die aktuelle Situation, das Verhalten der Bewegung und die Dynamiken der Repression.

Der Vortrag deckt die folgenden Punkte ab: Eine kurze Einführung darüber was passiert ist, die Benutzung des Begriffs „Terrorismus“, die Frage der Solidarität in Tschechien und allgemein, eine Reflexion über Fehler und wie man mit Repression und Bullenspitzeln umgeht und schließlich über die Entwicklung der anarchistischen Bewegung in Tschechien.

Laufend Neuigkeiten zur Repression in Tschechien gibt’s hier:

https://antifenix.noblogs.org

https://anarchistblackcross.cz/

Link zur Sendung vom anarchistischen Radio Berlin:

http://aradio.blogsport.de/2016/12/04/a-radio-in-english-anarchist-black-cross-czech-antifenix-presentation/

Link zur Veranstaltungsankündigung:

https://international.nostate.net/post/information-event-freedom-for-lukas-borl-solidarity-with-the-anarchist-social-movement-in-the-czech-republik

18/12/2016 – Buchpräsentation: Selbstbestimmte Norm

In dieser Sendung hört ihr einen Mitschnitt der Buchpräsentation aus dem Oktober 2016 im Wiener Planet 10. Im Verbrecher Verlag erschien 2015 das Buch von Kirsten Achtelik mit dem Titel “Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung“, indem sich die Autorin mit dem Spannungsfeld zwischen emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts “Selbstbestimmung” in Bezug auf Abtreibung auseinandersetzt. So mischt sie sich in aktuelle feministische Debatten um reproduktive Rechte ein und positioniert sich entschlossen gegen selbsternannte “LebensschützerInnen” und andere reaktionäre Kräfte. Gleichzeitig argumentiert die Autorin gegen die herrschende Praxis der Pränataldiagnostik und die damit verbundene Tendenz zur Abtreibung von vermeintlich “nicht lebensfähigen”, weil eventuell mit einer Behinderung behafteten Föten.

Zugleich ist es ihr Anliegen, die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen*- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen* mit und ohne Behinderung verständlich zu machen.