• Suche

  • Archiv

  •  
  • Schlagwörter

    ABC Wien aktivismus anarchismus antifaschismus antiknast antimilitarismus antirassismus arbeitskaempfe Aufstand besetzung bewegungsfreiheit buchvorstellung chile deutschland feminismus frauenbewegung freiraum Gefangene gefängnis geschichte griechenland hausbesetzung hungerstreik italien migration musik polizeigewalt proteste rassismus raumaneignung rechtsextremismus repression revolution selbstverwaltung Solidarität spanien stadtentwicklung tierbefreiung tierrechtsaktivistInnen türkei USA vernetzung wagenplatz wien österreich

07/08/2011 – Der Spanische Bürgerkrieg jenseits der Glorifizierung

Aufnahme einer am 10. Juni 2011 in der Anarchistischen Bibliothek (Wien) stattgefundenen Veranstaltung.

Die spanische Revolution aus einer kritischen Perspektive:
Der spanische Bürgerkrieg verlief, so die meisten Geschichtsbücher, vom Sommer 1936 bis zu April 1939. Nach Francos Sieg ging der bewaffnete Kampf gegen den Staat noch weitere 30 Jahre fort. Die soziale Revolution die am selben Tag wie der Bürgerkrieg anfing, dauerte wesentlich weniger lang. Nicht mal ein Jahr später und die Utopie nach einer befreiten Gesellschaft war nirgendwo mehr zu erkennen. War die soziale Revolution so anarchistisch wie immer gesagt wird? Waren die KommunistInnen wirklich für die Niederlage der Revolution verantwortlich? Oder standen dahinter niemand anders als die eigenen spanischen Anarchisten und Anarchistinnen? Der Schatten dieser Fragen, reicht bis in die Gegenwart. Haben AnarchistInnen ihre Rolle in der Geschichte verstanden oder werden sie wie 1936 in Spanien, anstatt den Staat abschaffen, diesen doch Verwalten?