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30/10/2011 – Ebergassing – 11. April 1995

Zwei Menschen aus autonomen Zusammenhängen sterben beim Versuch einen Strommasten zu sprengen.

Diesem tragischen Unglück folgt eine verbissene Suche nach dem angeblichen „dritten Mann“, vorangetrieben durch eine von der FPÖ gepushte Medienhetze, Hausdurchsuchungen und eine breite Distanzierungswelle von jeder Militanz sowie den beiden Toten.

Für die meisten älteren AktivistInnen ist der Name ein Begriff, war Ebergassing Teil einer Neuausrichtung oder Abgrenzung der eigenen politischen Positionierung – nicht nur, aber auch aufgrund der Repression, die durch Ebergassing ausgelöst worden ist. Jüngeren Generationen sagt „Ebergassing“ heute kaum etwas, fast scheint es so, als ob sich KronenzeitungsjournalistInnen in schmierigen Kolumnen gegen „linken Terror“ besser erinnern können als GenossInnen von früher, die „damals“ aktiv waren…

Ein Radiobeitrag zu Ebergassing, Auseinandersetzungen, Schlüsse und Analysen, die auch heute noch große Aktualität haben. Mehr Infos zu Ebergassing gibts hier zum Nachlesen: http://www.nadir.org/nadir/periodika/tatblatt/164ebergassing-doku.htm