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29/05/2016 – Zwei Texte: „Wir sind alle sehr ängstlich” & “Mit geballter Faust in der Tasche”

In dieser Sendung lesen wir aus zwei Texten, die sich jeweils mit einem Thema  beschäftigen, über das in der radikalen Linken eher selten gesprochen wird. Beide Texte werden in nächster Zeit in der Anarchistischen Bibliothek  präsentiert bzw. diskutiert:
„Wir sind alle sehr ängstlich” – Sechs Thesen über die Angst, warum sie effektiv Militanz verhindert und eine mögliche Strategie zu ihrer Überwindung
Alle haben ständig Angst. Angst vor Terrorismus. Angst vor Migrant_innen. Angst vor Epidemien. Aber eben auch: Angst, nicht mehr mithalten zu können im Hamsterrad. Angst vorm Jobverlust. Angst vorm Versagen. Ängste sind das öffentlich Geheimnis unserer Gesellschaft […] Dass die Angst strukturelle Ursachen hat, muss ausgesprochen werden, damit wir Gegenstrategien entwickeln können.
“Mit geballter Faust in der Tasche”
Dies ist eine Textsammlung mit großteils autobiografischen Erzählungen von linken AktivistInnen aus Schweden, die der arbeitenden Klasse entstammen und in verschiedener Form gegen die Dominanz von Mittelklasse-AktivistInnen in der Linken Stellung beziehen. Die Texte wurden dem Buch En knuten näve i fickan (Eine geballte Faust in der Tasche) entnommen, das 2008 im schwedischen Yelah-Verlag erschienen ist. Das Buch wirft eine Reihe von Fragen auf, die in linken Bewegungen oft unter den Tisch gekehrt werden.

14/02/2016 – Uwe Neubauer liest “Hau ab, Mensch!” von Xosé Tarrio

“Hallo, wir freuen uns diese Lesung für euch organisieren zu können. Denn wir denken, dass dieses Buch seit der Veröffentlichung der deutschen Ausgabe 2007, bei weitem nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat, die es verdient hätte. Der Schauspieler und Sprecher Uwe Neubauer wird versuchen euch Das Buch “Hau ab, Mensch!” von Xosé Tarrio näher zu bringen.
“Geprägt von vielen Jahren in Heimen und Erziehungsanstalten, ist er gewohnt, sich gegen die Umstände, auf die er im Gefängnis trifft, aufzulehnen — und landet unversehens in Isolationshaft.
Das Buch erzählt, orientiert an den einzelnen Gefängnissen, in die er verlegt wird, die Entwicklung hin zu einem anarchistischen Menschen, voller Wut ebenso, wie voller Liebe. Es erzählt von Solidarität unter den Inhaftierten und ihren Aufständen — aber auch von der Enttäuschung durch Verrat.Auf Xose’s Schilderungen passt gut der Satz des Anarchisten Erich Mühsam: “Trotz allem Mensch sein, wär’s auch mit dem Messer!”.
Wo immer er die Möglichkeit hatte, las Xose’s Bücher über Politik, Literatur, Philosophie und diskutierte mit seinen Leidensgenossen über das, was sie gelesen hatten. Je mehr sich der innere Horizont erweiterte, umso mehr revoltierten er und die anderen Gefangenen gegen die Mauern und die unmenschlichen Haftbedingungen.”

25/12/2011 – In offener Feindschaft mit dem Bestehenden, seinen Verteidigern und seinen falschen Kritikern

Lesungen aus dem Text “In offener Feindschaft mit dem Bestehenden, seinen Verteidigern und seinen falschen Kritikern”.