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15/11/2020 – Rebellische & sonst wie besondere Kinderbücher

Diesmal keine Gewalt und keine Repression, keine Polizei und kein Corona. Sondern ausnahmsweise mal schöne, lustige, fröhliche Kinderbücher, die Mut machen, zu Abenteuern einladen und Autoritäten und Regeln in Frage stellen. Wir stellen euch Bilderbücher vor, die Kinder darin bestärken, so zu sein, wie sie wollen, auf Konventionen zu scheißen und sich in unterschiedlichen Rollen auszuprobieren. Kinderbücher, die sich gegen Grenzen im Kopf und sonst wo positionieren, und somit zur Entwicklung von Solidarität und Empathie beitragen. Was auch allen Erwachsenen in Zeiten wie diesen nicht schadet. Buchliste auf unserem Blog.

02/02/2020 – Diskussion: “Die klassenlose postkapitalistische Gesellschaft”

In der Sendung hören wir Auschnitte aus einer Veranstaltung der Pankahyttn Wien, die am 25.1. ihr Modell für eine klassenlose postkapitalistische Gesellschaft vorgestellt hat. Im gleichnamigen, von ihnen verfassten Buch beschreiben sie eine Gesellschaft in der alle gleichen und freien Zugang zu Boden und allen Produkten haben und welche sich in kommunalen Räten organisiert. Auch die Antwort des Wiener Arbeiter*innensyndikats auf diesen Vorschlag wird dokumentiert.

04/11/2018 – Antisemitismus im Anarchismus und Ankündigung zum Rundgang im Gedenken an das Novemberprogrom 1938

In dieser Sendung hört ihr eine Buchvorstellung von dem Buch “Antisemitismus, das geht nicht unter Menschen – Anarchistische Positionen zu Antisemitismus, Zionismus und Israel” aus 2014. Mehr über das Buch von Jürgen Mümke und Siegbert Wolf findet ihr hier.
Ebenfalls gibt es einen Aufruf zum antifaschistischen Gedenkrundgang am 11.11.2018 in Meidling um 15Uhr Meidlinger Hauptstraße Ecke Sechtergasse.
Mehr Infos zum Gedenkrundgang findet ihr unter: http://rundgang.blogsport.de/

15/07/2018 – Die Anarchistin und die Menschenfresser

Unter diesem etwas reißerischen Titel hat Eva Geber einen Roman, besser gesagt eine fiktive Autobiographie von Louise Michel geschrieben. Nachdem über und von Louise Michel nur wenig ins Deutsche übersetzt wurde, ist Eva Geber besonders zu danken für dieses bei bahoe books erschienene Buch, für das sie jahrelang recherchiert hat. Abgesehen von viel historischem Material, das hier chronologisch geordnet nachzulesen ist, enthält das Buch auch Gedichte von Louise Michel und – erstmalig auf deutsch – Legenden der Kanak, der indigenen Bevölkerung Neukaledoniens, bei und mit denen Louise Michel während ihrer Verbannung gelebt hat.
Mehr davon gibt’s übrigens im Oktober: Louise Michel Texte und Reden
In dieser Sendung hört ihr Ausschnitte der Buchpräsentation im April dieses Jahres im chicklit.

24/06/2018 – Letters matter: Isolation & Korrespondenz im Knast

Für viele Menschen sind Gefängnisse eine Parallelwelt, die die Mehrheit der „normalen“ Bürger*Innen, welche die illusorische Grenze des Gesetzes nicht überqueren, nicht betrifft. Nach der Polizeioperation Fénix in Tschechien und vielen anderen Fällen weltweit ist uns das Gefängnis viel näher als wir denken und der Kampf innerhalb der Gefängnisse wird normalerweise nur aus den sichtbaren Bereichen entfernt, wo er einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wäre. Das Gefängnis isoliert uns auf viele Arten, und seine Mauern versuchen alles, uns die Freiheit vergessen zu lassen.
Anarchist*Innen aus der sogenannten Tschechischen Republik werden über ihre persönlichen Erfahrungen mit Gefängnis-Isolation berichten und über das Schreiben von Briefen, was eine der wichtigsten und einfachsten Möglichkeiten ist, Gefangene zu unterstützen.
Dann kommt ein kurzer Beitrag vom anarchistischen Inforadio bei Radio Lora aus der Schweiz, konkreter ist es – thematisch passend – eine Buchvorstellung von Wege durch den Knast, das 2017 erschienen ist und als Ratgeber dient, der sich der Überwindung der Isolation Gefangener durch Bildung und Information verschrieben hat.
Beendet wird diese Sendung mit Werbung für die einmal im Monat stattfindende Schreibwerkstatt von ABC Wien sowie einem Überblick über wichtige Ressourcen rund um das Schreiben an Gefangenen, Adresslisten und Infos zum Thema.

17/06/2018 – Politik der Differenzen

“Das Verhältnis von Feminismus und Antirassismus ist nicht erst seit gestern kompliziert: Rassismen, Antisemitismus und Kolonialismus seitens weißer Feministinnen treffen seit Jahrzehnten auf die beharrliche Kritik von Migrantinnenbewegungen, Schwarzen Frauen und Women of Color – und auch auf Solidarität, antirassistische Aktionen und den Wunsch weißer Aktivistinnen Rassismen zu ver-lernen.
Das Buch “Politik der Differenzen” untersucht am Beispiel Wien wie weiße Feministinnen ab den 1980er Jahren Rassismen, Antirassismus und ethnisierte Differenzen be- und verhandelten und arbeitet damit auch einen Ausschnitt lokaler Bewegungsgeschichte(n) auf.” (Ankündigungstext)
In dieser Sendung hört ihr Ausschnitte einer Präsentation des Buches “Politik der Differenzen. Ethnisierung, Rassismen und Antirassismus im weißen feministischen Aktivismus” von Stefanie Mayer im w23.

07/01/2018 – Die Räte im Papiertheater

Nach dem Zusammenbruch der Habsburgermonarchie gab es 1918/19 in Österreich eine revolutionäre Situation, in der die Rätebewegung eine ganz wesentliche Rolle spielte. Damit dieses Jubiläum heuer – in diesem Jahr voller Jahrestage – nicht unbeachtet bleibt, haben sich ein paar Leute zusammengefunden und planen eine Tagung, Stadtspaziergänge und ein Papiertheater. Was das ist, erzählen zwei von ihnen in der Sendung.
Außerdem gibt’s Musik und viele Ankündigungen.

12/11/2017 – DISRUPT! Teil1

Alles mit allem vernetzt, reguliert, gelenkt und überwacht – das ist die Zunkunft. Die Zukunft namens Digitalisierung, die uns allen bevorsteht, wenn man Forschung, Wirtschaft und Politik glauben schenkt. Doch diese Zukunft, an der im Hier und Jetzt unermüdlich gearbeitet wird, ist keine zufällige oder neutrale Entwicklung. Das redaktionskollektiv capulcu dechiffriert im Buch DISRUPT! – Widerstand gegen den technologischen Angriff diese – oft unhinterfragte – Entwicklung als Angriff auf unsere Autonomie und analysiert seine entsolidarisierende Wirkung. Denn Technologie ist nie neutral, sondern immanent politisch.

06/08/2017 – Rirette Maîtrejean Teil 1

“In der Anarchie kommt es nur selten vor, dass man die Frauen nach ihrer Meinung fragt.” (R. Maîtrejean)
Am 31. Mai präsentierte Lou Marin in der Libreria Utopia sein 2016 im Verlag graswurzelrevolution erschienenes Buch “Rirette Maîtrejean. Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin”.
Obwohl Rirette Maîtrejean (1887–1968) eine der Protagonistinnen des libertär-anarchistischen Milieus in Paris vor dem Ersten Weltkrieg war, war sie bis jetzt im deutschsprachigen Raum – wenn überhaupt – nur als Mitangeklagte im Bonnot-Prozess 1913 bekannt.
Maîtrejean war Redakteurin der Zeitung »l’ anarchie«, in der sie auch einige Artikel zum gleichberechtigten Leben der Geschlechter, zu Ehe und Sexualität schrieb. Das Konzept des Illegalismus der Individual-anarchist_innen hat sie abgelehnt und scharf kritisiert und wurde dafür in den eigenen Kreisen heftig angefeindet.

18/12/2016 – Buchpräsentation: Selbstbestimmte Norm

In dieser Sendung hört ihr einen Mitschnitt der Buchpräsentation aus dem Oktober 2016 im Wiener Planet 10. Im Verbrecher Verlag erschien 2015 das Buch von Kirsten Achtelik mit dem Titel “Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung”, indem sich die Autorin mit dem Spannungsfeld zwischen emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts “Selbstbestimmung” in Bezug auf Abtreibung auseinandersetzt. So mischt sie sich in aktuelle feministische Debatten um reproduktive Rechte ein und positioniert sich entschlossen gegen selbsternannte “LebensschützerInnen” und andere reaktionäre Kräfte. Gleichzeitig argumentiert die Autorin gegen die herrschende Praxis der Pränataldiagnostik und die damit verbundene Tendenz zur Abtreibung von vermeintlich “nicht lebensfähigen”, weil eventuell mit einer Behinderung behafteten Föten.
Zugleich ist es ihr Anliegen, die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen*- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen* mit und ohne Behinderung verständlich zu machen.

11/09/2016 – Entfachte Utopie

Vom 22. – 28. August veranstaltete das Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) im Perinet-Keller einen „Kurzen Sommer der Anarchie“. In der Sendung erfahrt ihr Näheres über das IODE und was es mit diesem Keller auf sich hat.
Der letzte Abend in dieser Reihe war anlässlich 80 Jahre Beginn der Spanischen Revolution 1936 eine Lesung aus dem jüngst erschienenen Buch „Entfachte Utopie“ von David Porter (Unrast, 2016). Ausschnitte daraus mit der passenden Musik bilden den zweiten Teil der Sendung.

19/06/2016 – Antifa in London

Martin Lux präsentiert in Antifa in London nicht nur den geheimen Kampf zwischen Antifaschisten und der extremen Rechten in England, sondern er gewährt auch tiefe Einblicke in die Kultur der britischen Arbeiterklasse im London der 1970er und 1980er Jahre, zwischen Pub, Punk-Konzerten und Arbeit. Der sehr persönlich gehaltene Band bietet ein ausdifferenzierteres Bild: Neben den Schlägereien und Aktionen gegen den rechten Feind, gibt es auch Konflikte innerhalb der linken „Szene“ und Anfeindungen aus dem Kreis potentieller politischer SympathisantInnen. Neben Selbstzweifel, polizeilicher Verfolgung und Verletzungen durch verlorene Kämpfe gegen die Nazis nagt auch die zunehmende Isolation und Nicht-Akzeptanz durch einige FeministInnen, die eine staatstragend-demokratische Auffassung des antifaschistischen Kampfes vertreten, an Martins Selbstvertrauen. Der autobiographische Bericht macht seinen späteren Werdegang und seine radikale Kritik am politischen Einfluss der Kinder der Mittelschicht und der Reichen in der linken Bewegung verständlich. Ein unterhaltsames und klassenbewusstes Schmankerl, nicht nur für Antifas und London-Reisende!

28/02/2016 – Infos zur 1. Wiener Anarchistischen Büchermesse + Buchbesprechungen

In dieser Sendung gibt es erste Infos zur Ersten Wiener Anarchistischen Büchermesse und Buchvorstellungen von: Borschürenpräsentation: anarchistische Zeitschrift Revolte; Buchvorstellung: Jan Valtin, Tagebuch der Hölle; Buchvorstellung: Transversal, Solidarität als Übersetzung