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14/07/2024 – ChatGPT als Hegemonieverstärker Teil 2 & Interview

Am 13.06. hielt im Rahmen des Politbeisls ein Mitglied des Redaktionskollektivs capulcu einen Vortrag zum Thema „Kritik an Künstlicher Intelligenz“.

Dies ist nun der zweite Teil dieses Vortrages plus dem versprochenen vertiefenden Interview.

Einen Vortrag von capulcu aus dem Jahr 2017 unter dem Titel „Disrupt!“ könnt ihr hier nachhören.

 

Die eingespielte Musik ist vom neuen Album “When young birds lose their feathers” unserer Freund*innen von Trip of Mice!

07/07/2024 – ChatGPT als Hegemonieverstärker: ein politisches Desaster

Am 13.06. hielt im Rahmen des Politbeisls ein Mitglied des Redaktionskollektivs capulcu einen Vortrag zum Thema „Kritik an Künstlicher Intelligenz“.

Die Künstliche Intelligenz erlebt aktuell ihren iPhone-Moment. ChatGPT hat einen beispiellosen Hype um künstliche Intelligenz ausgelöst, innerhalb von zwei Monaten haben mehr als 100 Millionen Menschen weltweit die neue Technik ausprobiert. ChatGPT ist konzeptionell eine Fake-Maschine zur Produktion von plausibel erscheinenden, aber nicht unbedingt faktenbasierten Inhalten und damit hervorragend geeignet für die Verbreitung von Mis- oder gar Desinformation. Damit verstärkt sich ein Effekt, der bereits durch das algorithmische Ranking bei den sozialen Medien erkennbar wurde. Nicht-faktengebundene Inhalte können so weit selbstverstärkend im individuellen Nachrichtenstrom ‚nach oben’ gespült werden, dass Meinungsbilder verzerrt werden: ChatGPT ermöglicht das (automatisierte und voraussetzungslose) Produzieren von post-faktischen Inhalten, die im Wechselspiel mit der algorithmischen Reichweitensteuerung sozialer Medien und den Ranking-Algorithmen der Suchmaschinen statistisches Gewicht erlangen. Die Rückkopplung dieser Inhalte aus den sozialen Medien in den Trainingsdatensatz der nächsten Generation von Sprachmodellen ermöglicht sogar eine (Hegemonie verstärkende) Dominanz synthetischer Inhalte im Netz.

In diesem Beitrag hört ihr den ersten Teil dieses Vortrages, der zweite Teil und ein vertiefendes Interview folgen nächste Woche.

Einen Vortrag von capulcu aus dem Jahr 2017 unter dem Titel „Disrupt!“ könnt ihr hier nachhören.

30/06/2024 – Maja nach Ungarn verschleppt & B(A)D News #80

Maja wurde von Freitag auf Samstag Nacht nach Ungarn ausgeliefert. Dies obwohl das Bundesverfassungsgericht einen Stopp der Auslieferung ausgesprochen hat. Hierzu hört ihr einen Radio Beitrag des Anarchistischen Hörfunk Dresden.

Mehr Infos bekommt ihr hier: basc.news

Ebenso hört ihr die 80te Ausgabe der B(A)D News des anarchistischen und antiautoritären Radionetzwerks, und anderen mit Beiträgen von The Final Straw Radio, A-Radio Berlin und Črna luknja. Leider mussten die Lieder gekürzt werden, hier könnt ihr die komplette Ausgabe hören.

Ankündigungen:

-Kundgebung “Wohnungslosigkeite bekämpfen statt verwalten”, 5.7.24 17Uhr Platz der Menschenrechte

– Balkan Anarchist Bookfair, 5.-7.7.24, Prishtina Kosovo, mehr infos hier.

23/06/2024 – Pinar Selek

Am 28. Juni 2024 gibt es einen neuerlichen Gerichtstermin in Istanbul gegen Pinar Selek. Das ist die fünfte Wiederaufnahme dieser juristischen Farce, in der der türkische Staat Pinar Selek seit 1998, also seit 26 Jahren aufgrund einer gravierenden, doch schon mehrmals als nichtig beigelegten Anschuldigung mit einer lebenslangen Haftstrafe bedroht.

Diese andauernde Repression war der Anlass für diese Solidaritätsveranstaltung am 20.06. im Rahmen des Politbeisls im EKH, bei der das Institut für Anarchismusforschung sowohl über ihr bewegtes Leben und ihre Arbeit erzählt hat, als auch über die Repression und die ständige Bedrohung, der sie ausgesetzt ist. Dabei wurde auch auf zwei Bücher eingegangen:
Guillaume Gamblin (Hg.): Die Unverschämte. Gespräche mit Pınar Selek
Pinar Selek: Zum Mann gehätschelt, zum Mann gedrillt. Männliche Identitäten

Gerechtigkeit und Freiheit für Pınar Selek,
Gerechtigkeit und Freiheit für alle und jeden.
Jin, Jiyan, Azadî*

09/06/2024 – Musik, Musik

Heute hört ihr verschiedene Songs, die uns auf unserem anarchistischen Weg begleitet haben.

02/06/2024 – Bei Malatesta im Café

In der heutigen Sendung lesen wir aus Malatestas Werk „Im Café – Gespräche über Anarchismus“ vor..

26/05/2024 – Lesung zum Gedenken an das Werk von Ingrid Strobl

 

In dieser Sendung hört ihr einen Mitnschnitt der Lesung und Diskussionsveranstaltung

Bewaffneter Widerstand. Linker Antisemitismus. Mütter und Töchter. Feminismen. Zum Gedenken an das Werk von Ingrid Strobl (1952-2024)

Die Veranstaltung hat am 16.05.24 in der Frauenbildungstätte Frauenhetz stattgefunden.

19/05/2024 – Kurdistan Café: We see your crimes – Chemische Waffen in Kurdistan

In der heutigen Sendung hört ihr eine Aufnahme vom Kurdistan Café in Wien mit dem Titel „We see your crimes – Chemische Waffen in Kurdistan“ vom 23. November 2022. Der Vortrag ist zwar schon etwas her, aber chemische Waffen sind und bleiben wohl leider ein wichtiges Thema und die militärischen Angriffe auf die kurdische Bevölkerung durch die Türkei halten an.

Mama, es riecht nach Apfel”, diese Worte hat nach Überlieferungen ein Kind 1988 in Halabja, Irak zu seiner Mutter gesagt, bevor es – wie weitere 3.000-5.000 Menschen – beim bislang weltweit größten Giftgasangriff gegen zivile Bevölkerung ums Leben kam. Knapp 35 Jahre später liegt wieder der Geruch von Gas in der Luft. Diesmal in den Bergen Südkurdistans. Die türkische Armee setzt kriegs- und völkerrechtswidrig chemische Waffen gegen die kurdische Guerilla ein. Aber nicht nur der Einsatz chemischer Waffen in kurdischen Gebieten hat Kontinuität – auch die Verstrickung westlicher Akteur*innen darin.

Anlässlich der globalen Aktionstage gegen den Einsatz chemischer Waffen vom 30. November – 03. Dezember 2022 widmete sich das Kurdistan Café im November der Geschichte und grausamen Aktualität des chemischen Todes in Kurdistan, benennt verantwortliche Akteur*innen und ludt zur Diskussion, wie die Aufmerksamkeit auf das Thema erhöht werden kann.

Die im Vortrag eingespielten Videos könnt ihr euch unter folgenden Links ansehen:

https://www.swr.de/swr2/wissen/der-giftgasangriff-auf-halabja-voelkermord-mit-deutscher-beihilfe-100.html?fbclid=IwAR2YPImYdt4UI-cPp-HSaetmVVJoBELWqBAFFqJK2y3_txOy9t8J0W6_CO0

https://www.swr.de/swr2/wissen/der-giftgasangriff-auf-halabja-voelkermord-mit-deutscher-beihilfe-100.html?fbclid=IwAR2YPImYdt4UI-cPp-HSaetmVVJoBELWqBAFFqJK2y3_txOy9t8J0W6_CO0

12/05/2024- Waldbesetzung Grünheide & A-Tage Leipzig

In dieser Sendung gibt es ein Interview mit Besetzenden des Wasserwaldes in Grünheide und Eindrücke von den Leipziger A-Tagen.
Während der Anarchistischen Tage Leipzig rund um den 1. Mai fanden, unter anderem, die feministische „Take Back the Night- Take Back the Street“, die anarchistisch-syndikalistische Mai-Demo und ein Vortrag des „Autonomen Schüler*innen Syndikat“ statt.

Mehr zu den „Tesla Stoppen“- Aktionstagen:https://teslastoppen.noblogs.org/

Mehr zu den A- Tagen und den veranstaltenden Gruppen: https://anarchistischetagele.blackblogs.org/

Mehr zum ASS Berlin: https://assberlin.blackblogs.org/

05/05/2024 – Krieg, Militarismus und Antimilitarismus

In dieser Sendung hört ihr Texte zu Krieg, Militarismus und Antimilitarismus: „Staat und Krieg“ von Rudolf Rocker von so ca. 1950, dann etwas aus der Broschüre „Militär in den Straßen. Einige Fragen zum NATO-Bericht ,Urban Operations in the Year 2020´“ von ca. 2009 und schließlich noch Auszüge aus der Broschüre „Gegen jeden Krieg! Antipatriarchal & Antimilitaristisch das patriarchale Kommando entmachten! Herrschaft zersetzen & entwaffnen!“ von Februar 2024. Zum Schluss hört ihr noch ein kurzes Statement von Besetzer*innen der Harmoniegasse in Wien zur Räumung, die am 1. Mai während der Mayday-Demonstration stattgefunden hat.

28/04/2024 – Workers Memorial Day: Remember the dead – Fight for the living!

 

“Remember the dead – Fight for the living”Unter dieser Parole begehen Menschen am 28. April weltweit den sogenannten „Workers Memorial Day“, gedenken den Todesopfern der Lohnarbeit und kämpfen für bessere Lebensbedingungen. Hierzulande findet der Tag meist so gut wie keine Beachtung oder bleibt den holen Ritualen der Gewerkschaftsbürokratien überlassen. Dennoch wollen wir mit ein paar Sätzen in Erinnerung rufen:

Arbeit ist tödlich. Schon ein kurzer Blick in die Buchhaltung des Elends zeigt: Geschätzt (laut ILO) sterben jährlich etwa 3 Million Menschen unmittelbar an Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. D.h. etwa alle 15 Sekunden stirbt ein Mensch an den unmittelbaren Folgen der Ausbeutung durch Arbeit. Dazu kommen unzählige Verletzungen durch Verstümmlungen, Vergiftungen, Erblindung, gekrümmte Wirbelsäulen usw. sowie nachhaltige psychische Schäden wie Depressionen, Burnout uvm.

Arbeit macht krank. Ganz zu Schweigen von den unsichtbaren Gesundheitsrisiken der „modernen Arbeitswelt“: Leistungsdruck, Stress, Prekarisierung, Arbeitsverdichtung, Schichtarbeit, Angst vor Einkommensverlust durch Lohnarbeitslosigkeit usw. – das alles macht uns krank. Auch war der Arbeitsplatz schon lange vor der Covid19-Pandemie ein wichtiger Infektionsherd für gefährliche Krankheiten aller Art.

Arbeit ist Ausbeutung. All das gilt zwar allgemein als bedauerlicher „Missstand“, wird aber letztlich hingenommen. Schließlich gilt Lohnarbeit nicht nur als Naturnotwendigkeit, sondern auch als Grundlage für ein „produktives“ und sinnerfülltes Leben. Doch das Gegenteil ist der Fall: Selbstverständlich müssen notwendige, nützliche und auch schöne Dinge hergestellt werden. Selbstverständlich müssen Menschen ver- und umsorgt werden. Selbstverständlich kostet das Zeit und Kraft. Aber das ist letztlich nicht der Zweck um den es bei „Arbeit“ in unserer Gesellschaft geht. Notwendige Tätigkeiten werden nicht solidarisch im Sinne eines guten Lebens für alle aufgeteilt. Stattdessen dient Arbeit in der kapitalistischen Gesellschaft letztlich ausschließlich dem Profit. Was Arbeit dabei unserem Körper, unserem Geist, unserer Zeit – kurz: uns – antut, spielt letztlich keine Rolle. In seiner Jagd nach Profit geht das Kapital auch über Leichen. Jede noch so kleine Schutzmaßnahme am Arbeitsplatz muss erkämpft werden.

Arbeit ist patriarchale Herrschaft. Auch der patriarchale Charakter der Arbeit im Kapitalismus ist dabei offensichtlich: Frauen* und Queers sind nicht nur mehrfach belastet sondern auch mehrfach unterdrückt und ausgebeutet: Ihre Arbeit wird unsichtbar gemacht, materiell und symbolisch entwertet oder gleich komplett negiert. Zusätzlich sind Frauen* und Queers am Arbeitsplatz (und auf den Arbeitswegen) der Bedrohung patriarchaler Gewalt ausgesetzt.

In dieser Sendung werden auch Teile des Textes “Manifest gegen die Arbeit” gelesen. Weitere Texte mussten wir nach kurzer recherche über den Autor leider komplett streichen.

Gegen Ende der Sendung wird kurz auf die Organisierung der 24h Pfleger_innen hingewiesen, mehr infos und kontakte folgen hier noch.

Arbeite nie! Generalstreik, das Leben lang!

21/04/2024 – [LIVE!] – Kampfsport, Austroflop, Acker- und Hausbesetzung!

An diesem Sonntag waren wir live im Studio mit wundervollen Gäst*innen!

Im Gegenreport geht’s um die jüngste Hausbesetzung in der Harmoniegasse im 9.ten Wiener Gemeindebezirk und die “Fischacker bleibt!”- Ackerbesetzung in Lichtenwörth, die live per Telefon zugeschaltet waren.

Die wunderbare Band Austroflop hat uns mit Livemusik beglückt, ihre Musik ist hier zu finden: https://donauanarchiemusikkollektiv.bandcamp.com/album/gugelhupf-in-gatsch

 

Die Ackerbsetzung freut sich über Unterstützung, z.B. beim Soli Erdäpfel-Pflanzen am 11. Mai!

Zu finden hier: Kapellengasse 24-26 in Lichtenwörth

Und hier: Telegramm: @fischackerbleibt

Außerdem freuen sie sich über Hilfe zum Beispiel im bespielen von Medienkanälen!

 

Last but not least, Malu hat mit uns über Kampfsport in Österreich geredet – rechte Szene, linke Szene, awareness, initiativen und mehr!

Weitere Ressourcen: https://runtervondermatte.noblogs.org/

 

14/04/2024 – Theodor Herzl, Emma Goldman

In der heutigen Sendung geht es um Theodor Herzl und sein Werk. Außerden bringen wir euch einen Text von Emma Goldman zu Zionismus und Antisemitismus.