• Suche

  • Archiv

  •  
  • Schlagwörter

    ABC Wien aktivismus anarchismus antifaschismus antiknast antimilitarismus antirassismus arbeitskaempfe Aufstand Bad News besetzung bewegungsfreiheit buchvorstellung chile deutschland feminismus frauenbewegung Gefangene gefängnis geschichte griechenland hausbesetzung hungerstreik italien migration musik polizeigewalt proteste rassismus raumaneignung rechtsextremismus repression revolution selbstverwaltung Solidarität spanien stadtentwicklung tierbefreiung tierrechtsaktivistInnen türkei USA vernetzung wagenplatz wien österreich

17/05/2020 – Verschwörung und Entschwörung

In der Sendung hört ihr eine gekürzte Version der Recherche „Verschwörungstheoretiker_innen, ‘Coronarebellen’, Antisemitismus und ein Gynäkologe“ der Autonomen Antifa Wien. Den ganzen Text findet ihr auf autonome-antifa.net

Weiters zu hören ist der Ideologie-kritische Text „Die beste Entschwörung ist Klassenkampf“ von Kulla Classless. Schriftlich zu finden auf der Seiten classless.org.

Der Autor bezieht sich im Text auf die in Deutschland agierende Partei „Die Linke“. Wir wollen uns als Radiomacher_innen der Sendung von jeglicher Parteipolitik distanzieren, schon gar nicht dafür werben, haben den Text als ganzes jedoch als sehr konstruktiv und hörenswert erachtet.

Weiters wird darauf hingewiesen sich der Demonstration der Wiener FPÖ am 20.Mai ab 16:30 am Heldenplatz entgegenzustellen.

Viel Spaß beim Hören!

10/05/2020 – Kämpfe gegen Lager & rassistische Ausgrenzung in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie trifft nicht alle gleichermaßen. Bestehende Ungleichheiten in der Gesellschaft werden verschärft, schon zuvor vorhandene Missstände verschlimmert. Insbesondere Menschen mit unsicherem oder ohne Aufenthaltsstatus in Österreich sind von der gegenwärtigen Situation besonders betroffen. Gleichzeitig regt sich jedoch gegen den repressiven Umgang mit Menschen Widerstand: Lagerbewohner*innen organisieren sich, treten öffentlich auf, wählen neue und alte Protestformen, neue aktivistische Netzwerke entstehen. Von diesen Momenten des Widerstands und der Solidarität in Traiskirchen, Wien, Sarajevo, Lesbos und anderen Orten wollen wir in der Radiosendung erzählen.

Stop Deportations Vienna
Initiative gegen Rückkehrzentren
Flüchtlings- und Deserteursberatung
Initiative “Gesundheit für Alle”
Moria Corona Awareness Team
Files from Moria
Transbalkan Solidarity
Together We are Bremen

03/05/2020 – Walpurgisnacht & 1. Mai 2020

Die Sendung ist voll gepackt mit Themen rund um die Walpurgisnacht und den ersten Mai:

  • ein feministischer Podcast aus Berlin zur Walpurgisnacht
  • eine Aktion in Bern zur Walpurgisnacht (über diese Aktion wurde kurz berichtet, hier und hier sind weitere zu finden)
  • ein kurzer historischer Einstieg zu den anarchistisches Wurzeln des 1. Mai
  • Bericht über die internationalistische Demo am 1. Mai in Wien, in Gedenken an die im Hungerstreik gestorbenen Mitglieder der Band Grup Yorum
  • Feministisches und internationalistisches Update zur aktuellen Situation in Rojava der Kampagne Gemeinsam Kämpfen plus Diskussion zu Perspektiven hier
  • Bericht über die Demo am 1. Mai in Wien zum Gedenken an Marcus Omofuma
  • Interview der Initiative “Rückkehrzentren schließen” mit einer Person, die im Lager in Traiskirchen eingesperrt ist (Hintergrundinfos hier)
  • Interview mit einer Person aus dem Orga-Team der MAYDAY-Demonstration über die Geschichte der MAYDAY und die diesjährige Demo am 1. Mai in Wien, sowie Perspektiven und ein kurzer Rückblick auf die erfolgreiche Fahrradaktion am Ring

Viel Spaß beim Zuhören!

26/04/2020 – B(A)D News #33

 

In dieser Sendung hört ihr eine gekürzte Version der April Ausgabe von B(A)D News. Die komplette Sendung findet ihr im Link weiter unten.


 

Welcome to the 33rd edition of Bad News. This is our Angry Voices From
Around The World for April, 2020. A report from the international
network of anarchist and anti-authoritarian radios.

If you’d like to get involved in the network or want to hear more –
send an email to a-radio-network (ät) riseup.net.
Check out all the shows look for the a-radio-network collection on
archive.org or at our website, a-radio-network.org.

Content:

1) Črna Luknja sharing a thought on how does corona virus influence
our society and thoughts on how to intervene politically in state of
emergency – from Federation for Anarchist Organizing from Slovenia and
part of Croatia.
2) 105fm (Mytilene, Lesvos) for the general situation in Lesvos,
situation in Moria camp and hunger strike in Moria’s prison.
3) The Final Straw Radio sharing a short description of recent
covid-19 subjects in the US and some commentary by anarchist prisoner
Sean Swain
on how to make it through isolation more safely.
4) R.O.S.E. (Athens) with updates and news from Athens.
5) A-Radio Berlin on a commentary about the global situation these days.
6) Free Social Radio 1431AM (Thessaloniki) about
• the cut of power supply in BIO.ME. (an occupied and
self-organized factory in Thessaloniki)
• movements and struggles in prisons during the quarantine and
corona-virus.
• repression in so-called Greece during the quarantine and
corona-virus.
• arrests of Kurdish and Turkish comrades in Athens.
• evictions of migrant’s “home” squats.
7) Dissident Island (London) focuses on issues around housing in the
UK, discussing moves the state has made to protect landlords, the lip
service paid to renters and homeless folk, and the self organised
solutions that are
emerging through rent strike and mutual aid groups.
8) Frequenz A with an interview with somebody of the
anarchist network Dresden (germoney)
about their initiative in their neighborhood during the convid 19 crisis.
9) Radiofragmata (Athens) with an introduction on the socio-political
situation and struggles in greek territory.

(Total Length: 1hour & 10min. & 10sec.)

19/04/2020 – Hosted by Anarchist Black Cross Vienna

Diese Sendung hätte eigentlich ganz anders werden sollen. Ursprünglich hatten wir geplant, euch das Programm des ABC-Solidarity-Festivals vorzustellen. Aufgrund der aktuellen Situation mussten wir das Festival absagen.

Wir haben ein Ersatzprogramm für diese Sendung zusammengestellt.

Ihr hört ein Telefoninterview mit Thomas Meyer-Falk, das ursprünglich auf Radio Flora ausgestrahlt wurde. Thomas berichtet über die aktuellen Verschärfungen in deutschen Knästen aufgrund der Covid-19-Maßnahmen.

Ausserdem werden wir Auszüge aus Andreas Krebs Tagebuch verlesen. Er schildert seine Eindrücke im Knast in Neapel während des Ausnahmezustandes im März 2020.

Das ABC-Festival mussten wir absagen, wir haben dennoch einige Grußworte von Gefangenen geschickt bekommen, und diese sollen nicht umsonst geschrieben worden sein. Also hört ihr auch noch einige Grußworte von Gefangenen.

ABC Wien

12/04/2020 – Rassistische Polizeigewalt in Österreich

 

In dieser Sendung spielen wir Ausschnitte aus der ursprünglich als
Podiumsdiskussion geplanten Veranstaltung zum 15. März, dem
internationalen Tag gegen rassistische Polizeigewalt, die vom Kollektiv
BigSibling (https://15maerzwien.noblogs.org/) organisiert wurde. Wegen
der Ausgangsbeschränkungen haben sie die Veranstaltung abgesagt und
stattdessen einen Podcast aufgenommen, der in voller Länge hier angehört
werden kann:
https://15maerzwien.noblogs.org/post/2020/03/27/podiumsdiskussion-panel-discussion/.
Es folgt der ursprüngliche Einladungstext zur Veranstaltung:

“Am 15.03.1997 wurden zwei Kinder im Alter von 11 und 12 von der
Schweizer Polizei schwer misshandelt. Daraufhin initiierten die
anarchistische Gruppe “Black Flag” aus der Schweiz und die Initiative
der C.O.B.P. (Collectif Opposé à la Brutalité Policière) aus Montréal
den internationalen Tag gegen Polizeigewalt, an dem seither
Aktivist*innen überall auf der Welt auf die Straße gehen, um gegen
Polizeigewalt zu demonstrieren und den Menschen zu gedenken, die durch
Polizeigewalt getötet wurden.

Polizeigewalt in Österreich

In Österreich wurde dem Tag bisher noch nicht viel Beachtung geschenkt,
obwohl gerade in Wien gewalttätiges und brutales Vorgehen der Polizei
keine Seltenheit ist. Nicht zuletzt sorgten die brutalen, polizeilichen
Übergriffe auf Klimaaktivist*innen im Sommer 2019 für viel Aufsehen. Im
selben Jahr starb ein Mann in Schubhaft im Polizeianhaltezentrum Roßauer
Lände, ein lauter Aufschrei blieb aus. Genau 20 Jahre zuvor erstickte
Markus Omofuma bei seiner Abschiebung durch polizeiliche Maßnahmen. Dass
Polizeigewalt und Brutalität sich wiederholt, zeugt nicht nur daher,
dass diese Morde keine tiefgreifenden Konsequenzen für die
verantwortlichen Polizist*innen und die Polizei als Institution hatten,
sondern auch, dass es in Österreich an einem Bewusstsein für die
gewaltvollen Strukturen der Institution Polizei fehlt.

Auch wenn es immer mal wieder Fälle gibt, die Aufmerksamkeit und
kurzweilige Empörung in der Bevölkerung hervorrufen, werden die Stimmen
derer, die alltäglich gewaltvolle Erfahrungen mit der Polizei machen,
nicht gehört. Für die weiße Mehrheitsgesellschaft wird die Polizei oft
als “Schutz und Sicherheit” verstanden. Öffentliche Diskurse zum Thema
Sicherheit und Migration legitimieren rassistisches polizeiliches
Vorgehen gegen Menschen, die nicht in das Bild eines österreichischen
Staates passen. Die bloße Existenz von Schwarzen Personen, People of
Color, Roma und Sinti, Migrant_innen, Sexarbeiter_innen, LGBTIQ,
Wohnungslosen Personen, Drogennutzer_innen, Menschen mit psychischen
Erkrankungen und Personen mit unsicherem Aufenthaltsstatus (uvm.) wird
als Bedrohung konstruiert.

Warum ist es wichtig am 15.03. zusammenzukommen?

Gemeinsam wollen wir den von der Polizei getöteten Menschen gedenken und
dafür sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Wir wollen
empowern, eingreifen und unsere Kämpfe nicht auf Kosten anderer führen.
Wir wollen laut, wütend und solidarisch sein!”

 

 

05/04/2020 – April in Stein

Am 6. April 1945 jährt sich zum 75. Mal das Massaker im “Zuchthaus” Stein/Niederösterreich und die darauf folgende sogenannte „Kremser Hasenjagd“. Dieses “Endphaseverbrechen” im nationalsozialistischen Österreich, denen mehrere Hundert überwiegend politische Gefangene und einige Justizwachebeamte, die die Freilassung der Gefangenen organisiert hatten, zum Opfer fielen, ist eins der vielen verdrängten Kapiteln innerhalb der offiziellen Erinnerungskultur. In dieser Sendung fassen wir die Ereignisse zusammen, werfen einen Blick auf die juristische Aufarbeitung und deren Verankerung in der Nachkriegsjustiz sowie in Richtung Gedenken im postfaschistischen Österreich. Dass das Massaker in Stein nicht vergessen wird, ist unser Anliegen. Dass selbst viele Antifaschist_innen davon nichts wissen, wollen wir mit dieser Sendung korrigieren. Und da Gefangene uns als Anarchist_innen seit jeher besonders am Herzen liegen, wollen wir die Schicksale von eingesperrten Menschen auch innerhalb der eigenen Gedenkdiskurse in den Vordergrund rücken. Damit auch diese Opfer – die meisten davon rebellische und widerständige Charaktäre – niemals vergessen sind.

Quellen & Lesetipps: Gedenkstätte Hadersdorf // Doku über die “Kremser Hasenjagd” // Diplomarbeiten zum Thema von Moritz Haghofer und Konstantin Ferihumer // DÖW // Robert Streibel “April in Stein

29/03/2020 – Arbeitsteilung und Pandemie

Die heutige Sendung wirft einen Blick auf gesellschaftliche Arbeitsteilung aus feministischer Perspektive – entlang von aktuell viel kursierenden Schlagwörtern wie “systemrelevanz” oder “homeoffice”. Mit Interviews zur Situation von Alleinerziehenden, Pflege-Arbeiterinnen* und Arbeiterinnen* in der 24h-Pflege werden Perspektiven auf die Corona-Pandemie vorgestellt, die wenig öffentliche Aufmerksamtkeit bekommen. Auch Kämpfe und Möglichkeiten zur solidarischen Organisierung in Zeiten von Corona werden diskutiert.

Gestaltet wurde die Sendung von der AG Feministischer Streik

22/03/2020 – Corona-Krise, Arbeitskampf & der autoritäre Staat

In der heutigen Sendung gibt es zu Beginn ein paar Überlegungen zu den autoritären Maßnahmen, die der Staat unter dem Eindruck der Corona-Pandemie umsetzt. Einerseits ist es notwendig das Verhalten zu ändern um sich und andere zu schützen – aber Aufklärung und Solidarität sind doch eine bessere Lösung als repressive Maßnahmen.

Dann haben wir ein Interview eingespielt: Dilara und Samuel arbeiten als Freizeitpädagog_innen an Wiener Volksschulen für den städtischen Betrieb „Bildung im Mittelpunkt GmBH“. Sie sind Teil des betrieblichen Streikkomitees dort und damit in der Bewegung für eine 35-Stunden-Woche im Sozialbereich aktiv. Sie erzählen von den Arbeitskämpfen und von den Änderungen, die die Corona-Krise gebracht hat.

In der aktuellen Situation vergessen viele, dass es ein Leben abseits des Corona-Live-Tickers gibt. Wir werfen einen ganz kurzen Blick an die Außengrenzen der EU und die Lage in Griechenland, wo auch österreichische Polizei zum Einsatz kommt, um die Grenzen zu schließen.

Zu guter Letzt noch ein kurzer Auszug aus einem Artikel von Crimethinc.

Quellen & weitere Infos zum (intensiven) Nachlesen:
sommerpaket.noblogs.org
transbalkanskasolidarnost.home.blog/de

15/03/2020 – Anarchistisches Radio

Die Sendung hatte mehrere Themenblöcke:

01/03/2020 – Feministische Lesung aus “Befreiung vom Geld und Eigentum”

Aus den diesen Winter gedruckten Bänden des insgesamt 6-bändigen Gesamtwerkes “Befreiung vom Geld und Eigentum” werden in dieser Sendung Abschnitte zur Entstehung von Patriarchat und Eigentum sowie der Abschnitt zur Abspaltung von Reproduktionsarbeit und Lohnarbeit vorgelesen. Damit stimmt die Sendung inhaltlich auf den 8. März als feministischen Kampftag ein. Am Ende der Sendung finden sich Terminankündigungen.

Aus dem Klappentext des Buches: “Die allgemeine Krise des Kapitalismus macht es notwendig, sich einerseits über die herrschende Ordnung und andererseits über Alternativen dazu, auseinanderzusetzen. Diese Krise reicht von der Zerstörung der ökologischen Lebensgrundlagen, über die massiven Angriffe auf die Menschen im Globalen Süden, den patriarchalen backlash, die zunehmende Militarisierung zur blutigen ‚Verteidigung‘ dieser Ordnung … bis zur immer stärkeren Hinwendung zu religiösfundamentalistischen (keinesfalls nur islamistischen) und rechtsradikalen Kräften. […] Besonders verbunden ist das Autor*innen-Kollektiv anarcho-kommunistischen, anarcha-feministischen und radikal-ökologischen Ansätzen.”

Aus dem Brief an die Leser_in: “Geschrieben wurde es in einem 2010 begonnenen Diskussionprozess in der Theoriegruppe des Bremer Umsonstladenkollektivs. Die konkrete Arbeit zu dem Buchprojekt begann 2016. Die ersten Druckwerke (Band #1&2, Auflage jeweils 400 Stück) wurden um die Jahreswende 2020 in Wien & Basel produziert.”

Zum Blog des Buches

23/02/2020 – Sendung zur Situation der Liebig 34

Die Liebig 34 ist ein selbstorganisiertes anarcha-queer-feministisches Hausprojekt in Berlin, dass es seit fast 30 Jahren gibt und die seit Ende 2018 akut räumungsbedroht sind.

Die Sendung besteht aus einem Mitschnitt einer Soliveranstaltung der Liebig34, die am 13.02. im EKH in Wien stattgefunden hat.

Viel Spass mit der Sendung!
Liebig 34 bleibt!

http://liebig34.blogsport.de

16/02/2020 – Vortrag: “Antikapitalistische, transfeministische Positionen in feministischen Kämpfen”

In der Sendung hören wir Ausschnitte aus der Veranstaltung zu “Antikapitalistischen transfeministischen Positionen in feministischen Kämpfen” am 6.2. in Wien mit Zoe* Chamonix. Aus der Veranstaltungsbeschreibung:

“Trans*feminine Personen stehen im Fokus der Gewalt und Ausbeutung der gegenwärtigen patriarchalen und kapitalistischen Gesellschaft. (…) Nicht zufällig waren trans*feminine Personen, insbesondere of Color, zentrale Akteuer*innen antikapitalistischer queerer Politiken. Nicht ohne Grund entwickelten trans*feminine Personen in den vergangenen Jahrzehnten solidarische Care Praktiken und Politiken. Entsprechend ist auch die Kritik patriarchal-kapitalistischer Verhältnisse im Fokus zahlreicher transfeministischer Aktivistinnen und Theoretiker*innen. Gleichzeitig finden sich trans*feministische Analysen und Positionen noch immer sehr selten in feministischen linksradikalen Zusammenhängen. Der Status von trans*feminen Personen in vielen dieser Gruppen bleibt prekär und marginal. Ihre Erfahrungen, gesellschaftliche Positionen und Kämpfe finden hier oftmals nur randständige Betrachtung und bleiben untheoretisiert.”

Zine über STAR (Street Transvestite Action Revolutionaries)