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16/05/2021 – Zurück bleiben Trauer, Wut und Unverständnis

In dieser Sendung geht es um Knast, Repression und Gefangene, aber von einer anderen Perspektive. Einer noch beschisseneren. Und zwar was ist, wenn Menschen von denen wir denken, dass sie unsere Gefährt*innen wären uns verraten.

Dies geschah im Herbst 2019 mit einem ehemaligen Gefährten in der Schweiz, der Aussagen gegenüber der Staatsanwaltschaft machte und damit auch sein Umfeld belastete. Damals gab es nur einen kurzen Text (Zur Einlassung des Gefangenen von Zürich) von der Soligruppe, dass es Aussagen gab und sie die Unterstützung einstellen.

Anfang April 2021 wurde dann ein Text von einer Gruppe von Anarchist*innen aus dem Umfeld der ehemaligen Soligruppe veröffentlicht und dieser (wie auch der erste) wird in der Sendung vorgetragen.

Dazwischen gibts Musik und am Ende noch einen kurzen Hinweis auf das neue Online-Archiv der englischsprachigen anarchistischen Zeitschrift Abolishing the Borders from below – anarchist journal from eastern europe 2001 to 2010.
https://abolishing.blackblogs.org or https://abolishing.blackblogs.org/

Tracklist:

  1. Ceschi – Beauty for Bosses
  2. Cwill – Darkness
  3. Finisterre – Never stop your Anger
  4. Cistem Failure – Stick together
  5. Trashedy – Crisis

 

09/05/2021 – You Can´t Evict Solidarity: Moria 6 & No Luck After Dark: Repression in Salzburg

Sendung mit 2 Teilen:

  • Hinweis auf den No Luck After Dark Soliblog, nach der Repression gegen 2 Anarchist*innen in Salzburg
  • Beitrag von YOU CAN’T EVICT SOLIDARITY:
    Die Moria 6 – erste Verurteilungen nach den Bränden im Lager Moria im März 2021
    Mit dieser Folge startet der Podcast der Antirepressions-Kampagne You can’t evict solidarity mit der ersten Folge im Stadtradio Göttingen! Nachdem im September 2020 das europäische Hotspot-Lager Moria auf Lesvos komplett niederbrannte, wurden willkürlich 6 Jugendliche verhaftet. Zwei von ihnen wurden nun ein Jahr später ohne jegliche Beweise verurteilt. Wir sprechen über die katastrophalen Zustände im Lager, über die Brände im September 2020, über die menschenverachtenden Abschottungs- und Einsperrpolitiken der EU und des griechischen Staates, über Proteste und Widerstände der Betroffenen und über die krassen Repressionen, die willkürlich gegen Geflüchtete verhängt werden. You can’t evict solidarity ist eine Antirepressions-Kampagne, die Menschen auf der Flucht nach Fällen staatlicher oder anderer institutioneller Repression unterstützt. Mehr Infos findet ihr auf dem Blog cantevictsolidarity.noblogs.org

Mit Musik von Koyanisquatsi & Ceschi.

02/05/2021 – Wiederholung – 1.Mai: Ursprung, Revolte & Kritik

 

Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 1.Mai 2016:

In dieser Sondersendung zum 1. Mai gibt es unterschiedliche Texte aus Vergangenheit und Gegenwart betreffend einer kritischen Auseinandersetzung des Traditionalismus dieses Feiertags, der kapitalistischen Logik der Arbeit und den anarchistischen Ursprüngen. Ihr hört Lesungen aus der Zeitschrift “An die Waisen des Existierenden” (2011) sowie “Eine anarchistische Perspektive auf den 1. Mai” aus dem Jahr 2013. Außerdem werden diverse Auszüge aus der historischen Rede des Anarchisten Parsons vor Gericht 1887 vorgetragen, das ihn aufgrund der Haymarket-Affaire mit anderen Anarchisten zum Tode verurteilte.

25/04/2021 – Aufruf 1. Mai Demo & Voltairine de Cleyre: Anarchismus (1901)

In der heutigen Sendung möchte ich euch den Aufruf für die 1. Mai Demo kommenden Samstag in Wien vorlesen.

Und der Hauptteil der Sendung ist die Episode 3 des Anarchie und Cello Podcasts wo der Text “Anarchismus” (1901) der US-amerikanischen Anarchistin Voltairine de Cleyre gelesen wurde.

Zwischendrin und am Ende noch Musik der Band Ballast.

PS: Wir hatten schon mehrere Sendungen die sich auch historisch und aus anarchistischer Perspektive mit dem 1. Mai beschäftigten die ihr gerne hier nachhören könnt:

01/05/2016 – 1. Mai: Ursprung, Revolte & Kritik  & 03/05/2020 – Walpurgisnacht & 1. Mai 2020

18/04/2021 – Bad News#44

 

Diesmal hört ihr die April Ausgabe der Bad News, ebenfalls zu finden auf dem offiziellen Blog. Beiträge gibts von:

Radio Dissident Island – bulletin about what is going on in the UK

Črna luknja – interview about police violence with a comrade from Bristol

A-Radio-Berlin – interview with the organization mare liberum about illegal push-backs in the Mediterranean (you can find the whole interview in german lenguage here: https://www.aradio-berlin.org/mare-liberum-ueber-illegale-pushbacks-im-mittelmeer/ )

Asamblea Anarquista Valparaiso – audio about the hungerstrike of anarchist and prisoners of the revolt in the area dominated by the chilean state

Frequenz(A) – interview with a comrade from food not bombs myanmar about their work and the ongoing resistance

1431 AM – about the continuing student movement and the the trial of the anarchist Vaggelis Stathopoulos

The Final Straw – is sharing an interview with an incarcerated revolutionary with Jailhouse Lawyers Speak (you can find a transcript and the whole interview here: https://thefinalstrawradio.noblogs.org/post/2021/03/28/shut-em-down-2021-jailhouse-lawyers-speak/#ShutEmDown)

Radio A (Karlsruhe) – interview about a stopped dam project in the aragon region in spain

Radio Fragmata – Notes on repression and the struggles against the state and the police.

Total length: 1:48:04

11/04/2021 – April in Stein (Wiederholung vom 05/04/2020)

Wiederholung der Sendung vom 05.04.2020

Am 6. April 1945 jährt sich zum 75. Mal das Massaker im “Zuchthaus” Stein/Niederösterreich und die darauf folgende sogenannte „Kremser Hasenjagd“. Dieses “Endphaseverbrechen” im nationalsozialistischen Österreich, denen mehrere Hundert überwiegend politische Gefangene und einige Justizwachebeamte, die die Freilassung der Gefangenen organisiert hatten, zum Opfer fielen, ist eins der vielen verdrängten Kapiteln innerhalb der offiziellen Erinnerungskultur. In dieser Sendung fassen wir die Ereignisse zusammen, werfen einen Blick auf die juristische Aufarbeitung und deren Verankerung in der Nachkriegsjustiz sowie in Richtung Gedenken im postfaschistischen Österreich. Dass das Massaker in Stein nicht vergessen wird, ist unser Anliegen. Dass selbst viele Antifaschist_innen davon nichts wissen, wollen wir mit dieser Sendung korrigieren. Und da Gefangene uns als Anarchist_innen seit jeher besonders am Herzen liegen, wollen wir die Schicksale von eingesperrten Menschen auch innerhalb der eigenen Gedenkdiskurse in den Vordergrund rücken. Damit auch diese Opfer – die meisten davon rebellische und widerständige Charaktere – niemals vergessen sind.

Quellen & Lesetipps: Gedenkstätte Hadersdorf // Doku über die “Kremser Hasenjagd” // Diplomarbeiten zum Thema von Moritz Haghofer und Konstantin Ferihumer // DÖW // Robert Streibel “April in Stein

04/04/2021 – Straßenblockaden, linke cis-Männer, Gudi Bleibt und Fahrradfahren.

 

Kurzer Einschub: im zweiten Teil der Sendung hört ihr Der blinde Fleck linker Männer – das Patriarchart als Erbkrankheit. Dieser Podcast beschäftigt sich ausschließlich mit Privilegien von Cis-Männern. Positionen von Inter- Trans und nicht Binären Menschen werden unsichtbar gemacht und die Betroffenheit dieser von Auswüchsen des Patriarcharts werden selten bis gar nicht angesprochen oder erwähnt. Einerseits reproduziert der Podcast einige Punkte die darin selbst kritisch beleuchtet werden,
andererseits wurde das hier in unserer Sendung durch die kommentar- und kritiklose Wiedergabe ebenso getan. Das ist scheiße und tut uns leid.

In dieser Sendung hört ihr:

 

  • eine Presseaussendung zu den Blockaden der Zufahrtsstraßen des Wiener Flughafen, im Zuge des Versuchs eine Abschiebung nach Afghanistan zu verhindern. Hier könnt ihr die Presseaussendung auch noch nachlesen: http://www.bleiberechtfueralle.com

 

  • eine sehr aufregend produzierten Podcast von https://feminismonear.productions, und zwar den zweiten Teil von Der blinde Fleck linker Männer – das Patriarchat als Erbkrankheit mit dem Namen “Privilegien und Komplizenschaft in einer männerdominierten Gesellschat”.

 

 

 

  • Zwei Songs, die von  Rebel Riot und Cacerolazo aus Myanmar stammen. Ein weg um dortige Strukturen zu unterstützen ist den Film My Buddha is Punk zu kaufen. Das Geld geht direkt an Food not Bombs Yangon und an Rebel Riot. Lasst euch sonst noch solidarische Aktionen einfallen um Leute im Aufstand gegen das putschende Militär zu unterstützen.

 

Viel Spaß beim Hören!

28/03/2021 – Black Autonomy Podcast: EP1: Black Politics and Elections & Black Anti-Fascism And Armed Self-Defense

In dieser Sendungen möchen wir euch den anarchistischen BLACK AUTONOMY PODCAST vorstellen und wie geht das besser als gleich 2 Sendungen von diesem zu übernehmen! Einmal Episode 1: Vote For Me, I’ll Set You Free: Black Politics and Elections in der es um die Wahlen, Demokratie & Selbstbestimmung geht & Episode 4: Black Anti-Fascism And Armed Self-Defense in der es um Gegenwart & Geschichte Schwarzer Selbstverteidigung und Antifaschismus geht.

Aus der Selbstbeschreibung des Podcasts: The Black Autonomy Podcast is a series of discussions on anarchism and the relevance of its revolutionary ideals to the ongoing Black Liberation Movement. The show is hosted by JoNina Abron-Ervin and Lorenzo Kom’boa Ervin, two veteran organizers, former Black Panther Party members and co-founders of the Black Autonomy Federation. The show is produced by a collaboration between writer William C. Anderson (@williamcson) and the Black Autonomy Federation. JoNina Abron-Ervin is a former editor of The Black Panther newspaper, author of Driven by the Movement: Activists of the Black Power Era, and a co-founder of the Black Autonomy Federation. Lorenzo Kom’boa Ervin is the author of Anarchism and the Black Revolution, a co-founder of the Black Autonomy Federation, and a former member of the Black Panther Party.

Sendungshinweis: 12/07/2020 – Kuwasi Balagoon, Lorenzo Kom’Boa Ervin, Anderson & Zoe Samudzi

21/03/2021 – BIG A, little a

Diese Woche geht es um “Klein-a”-anarchismen, also jene ohne Kreis. Wie können wir Kämpfe von unten auf der Welt beobachten, worauf liegt unser Fokus? Was können wir von ihnen lernen und selbst weitergeben? Mit wem solidarisieren wir uns? Dazu gehen wir ein bischen Literatur zum Thema durch, philosophieren ein wenig und schauen uns ein paar Beispiele aus aller Welt an.

Ein bisschen Werbung: Die Zapatistas kommen nach Österreich!

“Die aufständischen Zapatistas aus dem Südosten Mexikos wollen die Welt umsegeln, um Widerstand und Selbstbestimmung auf dem ganzen Planeten zu verbreiten. Sie wollen im Sommer dieses Jahres in Europa damit anfangen und zapatouraustria unterstützt sie dabei nach Kräften… “

Mehr Infos und wie ihr hier unterstützen könnt: https://zapatouraustria.blogspot.com/

 

Literatur zum tiefer eintauchen:

David Graeber – Fragments of an anarchist anthropology

Maia Ramnath – Decolonizing Anarchism (2011)

James C. Scott – The art of not being governed

EZLN – A Zapatista Response to “The EZLN is NOT Anarchist”

Antonio Roman-Alcalá – Agrarian anarchism and authoritarian populism

 

14/03/2021 – Nothin’ proper about ya COPAGANDA

Mit dem Begriff “copaganda” [verschmolzen aus “cop” und “propaganda“] werden die dominanten medialen Narrative über die Polizei bezeichnet, die das gesellschaftliche Bild von Cops und deren Tätigkeit wesentlich mitgestalten. In dieser Episode wird der copaganda in Krimis und Polizeiserien nachgespürt: Wie tragen Polizeiserien zur “Normalisierung der Ungerechtigkeit” bei?

Quellen: u.a. die Studie “Normalizing Injustice” (2020, Color of Change), die Folge “Unten” aus der Krimireihe “Taort” (Erstausstrahlung 20.12.2020, ORF), die Videos “Copaganda – How Cop Shows Lie to You” (2020, Trevor Noah) und “How Did We Get Copaganda? Copaganda: Episode 1″ (2020, Skip Intro) sowie “Der Fernsehkrimi, seine Autor_in und die jugendlichen Zuschauer_innen” (1993, Daniel Süss).

07/03/2021 – Auf zum feministischen Streik!

Mit Beiträgen zur “Claim-The-Space”-Vernetzung gegen Femi(ni)zide, der Organisierung der Arbeiter*innen in der 24Stunden-Betreuung und der Bewegung für reproduktive Gerechtigkeit in Polen wird ein Blick auf verschiedene feministische Kämpfe unter Bedingungen der Pandemie im letzten Jahr geworfen. Den Rahmen der Sendung bildet, im Hinblick auf den weltweiten feministischen Kampftag am 8. März, die Frage: “Was ist feministischer Streik?”.

Gestaltet wurde die Sendung von der AG Feministischer Streik der Plattform Radikale Linke.

Für den 8. März 2021:
14:00 am ehemaligen Karlsplatz: Auf zum feministischen Streik!
radikale-linke.at/de/2021/02/16/auf-zum-feministischen-streik/
17:00 am Stephansplatz: Feministische Take Back The Streets Demo und Kundgebung zum internationalen feministischen Kampftag am 8. März 2021
zeit.diebin.at/events/4785

Weitere Links:
Arbeitsteilung und Pandemie
a-radio.net/2020/3807
Radiosendung der AG feministischer Streik der Plattorm Radikale Linke vom 29.03.2020

28/02/2021 – Internalisierte Misogynie, Männlichkeit als Norm & Felicia Ewert über Trans. Frau. Sein.

Für diese Sendung haben wir uns mit internalisierter Misogynie und „Männlichkeit“ als Norm auseinandergesetzt. Und weil ja besonders in feministischen Szenen, also auch in der linken Szene, Geschlechterrollen abgelehnt werden, kommts auch da vor, dass Femininität kritisiert und abgewertet wird. Außerdem besprechen wir, was das Ganze mit LGBTIQ*Feindlichkeit, Trans*feindlichkeit und Transmisogynie zu tun hat. Dazu gibts einen Ausschnitt von einer Lesung von Felicia Ewert über ihr Buch „Trans. Frau. Sein.“ 

21/02/2021 – Gegen das Wegsperren, überall!

In dieser Sendung hört ihr einzelne Ausschnitte aus der Live-Show vom A-radio-network vom letzten Wochenende. Beginnend bei einem Telefonat mit einen Gefangenen aus einem griechischen Gefängnis der zur Solidarität mit dem hungerstreikenden Dimitris Koufontinas, erfahren wir  danach mehr über die Antiknastarbeit und Gefangenenorganisierung in Nordamerika, Russland, Chile und Deutschland. Die ganze Live Show findet ihr hier.