Ihr hört verschiedene Texte die sich um das Thema Elternschaft in antiautoritären und anarchistischen Zusammenhängen drehen. Besprochen werden Themen wie Inklusion, Exklusion, Knast, Hedonismus, Verbindlichkeit und Militanz.
Die Texte sind aus folgenden Broschüren und Büchern gelesen, die genaue Angabe verraten wir nicht, damit ihr darin selbst suchen müsst und schmökern könnt.
Rad Families, a Celebration; Edited by Tomas Moniz, PM Press
The Mamas and the Papas; Annika Mecklenbrauch & Lukas Böckmann (Hg.), Ventil Verlag
Links Leben mit Kinder, Care Revolution zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Almut Birken & Nicola Eschen (Hg.)
Gefährt*innen aus der Schweiz haben uns gebeten diesen Podcast zu übernehmen und dieser Bitte kommen wir gern nach!
Viel Spass mit dieser spannenden Sendung! (Wir haben ca. 3 Minuten an Musik rausgeschnitten, damit wir auf unsre 57 Minuten kommen! 😉 )
Hier noch der Original-Text zur Sendung:
«Für 100 Gefährt*innen auf der Flucht gibt es mindestens 100 Gründe zu 100 unterschiedlichen Zeitpunkten, die sie dazu veranlassten und zur Entscheidung brachten, den Weg der Klandestinität einzuschlagen»
Die Entscheidung eines engen Gefährten, sich den Klauen des Staates zu entziehen, konfrontierte uns mit einer Situation, die uns bisher unbekannt war und uns ehrlich gesagt vollkommen überforderte. Wir haben uns auf die Suche nach Erfahrungen und Spuren gemacht, um der schemenhaften Gestalt der Klandestinität Konturen geben zu können.
Wir denken, dass es enorm wichtig ist, das Thema mit all seinen Fragen und Facetten als gemeinsame Realität vieler Menschen zu sehen. Ein Leben, fern von den bekannten Orten und geliebten Menschen. Ein Leben, das Menschen zu Unsichtbaren macht.
Dieser Podcast basiert auf einem Vortrag, welcher im Mai 2019 im deutschsprachigen Raum gehalten und von verschiedenen Radiomachenden nachgesprochen wurde.
Am Tag der Wien-Wahl 2020 hört ihr ein Best of aus den letzten 12 Jahren Anti-Wahl-Tag im Anarchistischen Radio und unterschiedliche Musik passend zum Thema, da wir zu faul waren uns gänzlich Neues auszudenken. Davon abgesehen, dass rund ums Thema Wahlen bzw. nicht wählen gehen ohnehin schon vor mehr als 100 Jahren das gesagt wurde, was nach wie vor Gültigkeit hat. Dass nämlich der Kampf um Partizipation oder vielmehr ums eigene Leben nicht mit alle paar Jahre ein Kreuzerl machen befriedet werden kann.
In dieser Sendung hört ihr Beiträge aus dem Jahr 2008, 2013 und 2015 mit historischen und aktuellen Texten von Anarchist_innen über die parlamentarische Demokratie und den damit verbundenen Wahlzirkus. Gute Unterhaltung!
Gefährt*innen aus der Schweiz haben uns gebeten diesen Podcast zu übernehmen und dieser Bitte kommen wir gern nach!
Viel Spass mit dieser spannenden Sendung! (Wir haben ca. 3 Minuten an Musik rausgeschnitten, damit wir auf unsre 57 Minuten kommen! 😉 )
Hier noch der Original-Text zur Sendung:
«Für 100 Gefährt*innen auf der Flucht gibt es mindestens 100 Gründe zu 100 unterschiedlichen Zeitpunkten, die sie dazu veranlassten und zur Entscheidung brachten, den Weg der Klandestinität einzuschlagen»
Die Entscheidung eines engen Gefährten, sich den Klauen des Staates zu entziehen, konfrontierte uns mit einer Situation, die uns bisher unbekannt war und uns ehrlich gesagt vollkommen überforderte. Wir haben uns auf die Suche nach Erfahrungen und Spuren gemacht, um der schemenhaften Gestalt der Klandestinität Konturen geben zu können.
Wir denken, dass es enorm wichtig ist, das Thema mit all seinen Fragen und Facetten als gemeinsame Realität vieler Menschen zu sehen. Ein Leben, fern von den bekannten Orten und geliebten Menschen. Ein Leben, das Menschen zu Unsichtbaren macht.
Dieser Podcast basiert auf einem Vortrag, welcher im Mai 2019 im deutschsprachigen Raum gehalten und von verschiedenen Radiomachenden nachgesprochen wurde.
Ein 90er Deutschpunk-intro und sich etwas beschweren am Anfang. Dann kommt die #38 der BAD NEWS:
Welcome to the 38th edition of Bad News. This is our Angry Voices From Around The World for September 2020. We feature reports from the international network of anarchist and anti-authoritarian radios including:
– Radiofragmata (Athens, Greece) on direct actions, environmental struggles and the upcoming anniversary of the death of Pavlos Fyssas. One of his songs is featured at the end of their segment. Rest In Power Killah P!
– The Anarchist Radio Berlin in conversation with comrades from the “Burning Arks” collective, discussing solidarity work around a police operation not so well known outside of Spain, called “Operation Ark”, which took place in May of 2019.
– Dissident Island Radio from London with a short roundup of union wins, animal action, eco-wars and acab ammo from a largely wet august on the steadily sinking ship that is the so called United Kingdom.
– Radiozones of Subversive Expression contribute reports about the fire that recently devastated the Moria refugee camp and the evacuation of the Rosa Nera squat.
– Free Social Radio 1431AM from Thessaloniki with updates about the eviction of Terra Incognita squat, the invasion of cops in Libertatia squat and comrades in hunger strike and the martyr Ebru Timtik in Turkey.
Furchtbare Zustände herrschen auf diesem verfluchten Planeten. In der Sendung werfen wir zu Beginn einen Blick auf die Ränder der Festung Europa, nach Moria und lesen Ausschnitte aus dem Artikel “Endlich” von Mely Kiyak, indem sie davon schreibt, warum das Anzünden des grausamen Internierungslagers auf Lesbos das einzig Richtige war.
Kämpfe gegen das EU-Grenzregime ziehen Repression nach sich, deswegen steht aktuell eine größere Gruppe von Menschen in Südtirol vor Gericht. In der Sendung hört ihr die Prozesserklärung der Angeklagten im sogenannten Brenner-Prozess.
Auch Hausprojekte haben es momentan nicht leicht – aktuell ist die queerfeministische Liebig34 akut räumungsbedroht, am 9.10.2020 soll geräumt werden. Hände weg von der Liebig & von allen anderen besetzten Häusern, Wohn- & Hausprojekten in Berlin & anderswo.
Unsere Solidarität gilt weiters allen Betroffenen der aktuellen Repressionswellen in Berlin & Athen & der anarchistischen Bibliothek Kalabalik, die letzte Woche Ziel einer Hausdurchsuchung wurde. Auch in Wien gibt es derzeit Versuche mit dem Organisationsparagrafen 278a Teile der antifaschistischen Bewegung zu kriminalisieren, auch hier gilt: Getroffen hat es ein paar, gemeint sind wir alle! Dazu gibt es am Do 24.9. eine Demo in Wien gegen Überwachung und Repression. Kommt alle & zeigt euch solidarisch.
Phil Ochs trat in den 60er und frühen 70er Jahren als unpolierter, jedoch leidenschaftlicher Sänger hervor, der imstande war, ergreifend-bissige Texte zu aktuellen Themen wie Krieg, Menschenrechten und Arbeiterkämpfen zu schreiben. Er beschrieb sich selbst als “singenden Journalisten” und war maßgeblich in die Kämpfe jener Jahre involviert.
In dieser Sendung haben wir die folgenden Lieder gespielt:
– I Ain’t Marching Anymore
– Automation Song
– Bracero
– Links On The Chain
– Cops of the World
– I Kill Therefore I Am
– Draft Dodger Rag
– Love Me, I’m a Liberal
– Outside Of A Small Circle Of Friends
– There but for Fortune
– When I’m Gone
Für diese Sendung haben wir ein Interview von der Elephant in the Room Radiosendung über die Proteste in Belarus übernommen. Es geht viel um die Hintergründe warum es zu diesen Protesten kam, die Entwicklungen der letzten Jahre und auch eine kurze Analyse der Proteste aus anarchistische Perspektive.
Wie jedes Jahr, schaffen wir es auch dieses nicht das Sommerloch nicht bei uns ankommen zu lassen. So gitb es in dieser Sendung eine ganze Stunde aufgeregten Acid Tekno um das Hirn zu entspannen und sich auf die nächste inhaltsvolle Sendung nächsten Sonntag zu freuen.
Erich Mühsam, 1878 in Berlin geboren, war Anarchist und Kommunist, Autor und Kabarettist und Publizist. Als Revolutionär war Mühsam lange eher einem Lebenswandel der Bohème nahe; 1918/19 mischte er bei der Münchener Räterepublik mit und saß dafür fünf Jahre in Festungshaft. Später war er selbst für Gefangenenunterstützung in der Roten Hilfe aktiv.
1933 wurde der deutsch-jüdische Anarchist von der SA verhaftet. 1934 wurde er im Konzentrationslager Oranienburg von den Nazis hingerichtet.
Die Sendung ist die stark gekürzte und bearbeitete Version einer Ausgabe von dschungelfunk auf Radio Corax im Oktober 2010, teilweise wurde die originale Moderation übernommen.
Zu hören sind Teile einer Konzert-Lesung (oder eines Lesungs-Konzerts) von Texten von und zu Erich Mühsam, gelesen bzw. gespielt von Harry Rohwohlt, Thomas Ebermann, Frank Spilker, Knarf Rellöm und Manuel Schwiers.
Links:
Die komplette Originalsendung mit noch mehr Texten und Liedern ist auf dem Portal der deutschsprachigen freien Radios zu finden. Hier geht’s zum Download: Rares Material zum Leben und Werk von Erich Mühsam
PS. Die Sendung war nicht die erste im anarchistischen Radio Erich Mühsam. Leider haben wir allerdings keine Aufzeichnungen der Sendungen vom 6. April 2003 und am 11. Juli 2004. (Wer zufällig eine der Sendungen mitgeschnitten hat, bitte gerne melden! Kontaktinfos sind hier zu finden.)
Deutschland ist nicht nur Exporteuropameister sondern auch das Schlachthaus Europas – ermöglicht durch ein Werkvertragsarbeitssystem, das die Industrie mit osteuropäischen Leiharbeiter_innen zum Dumpinglohn beliefert. Nach langjährigen Kämpfen – nicht zuletzt befeuert durch Coronahotspots in der Schlachtindustrie – scheint dieses “Erfolgsmodell” endlich ins Wanken zu geraten. In diesem Kontext veranstaltete das Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ Ende Mai dieses Jahres Aktionstage in Solidarität mit den Arbeiter_innen in der Tierindustrie. Auftakt war ein Podiumsgespräch, wo Vertreter_innen verschiedener engagierter Organsiationen ihre Forderungen diskutierten und auch der Frage nachgingen, ob vielleicht die weltweite Coronapandemie auch als Chance zur Skandalisierung und nachhaltigen Veränderung dieser Arbeitsumstände begriffen werden kann. Ausschnitte aus diesem Gespräch sind in dieser Sendung zu hören.