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10/04/2022 – ASJ Wien: Selbstverwaltung aufbauen

Der Klub Slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien organisierte im Herbst 2021 eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel “Alternativer Herbst”. Zum Thema “Selbstverwaltung aufbauen” war am 19. November die Anarchosyndikalistische Jugend Wien zu Gast:
Warum Selbstverwaltung eine Not-Wendigkeit ist, bei deren Aufbau das Wissen um historische Beispiele nur bedingt hilft.
Dass es einen Alltag geben kann, der sowohl Flucht aus dem System als auch Kampf gegen das System ist.
Warum das nichts mit Aktivismus zu tun hat.
Und dass wir miteinander reden müssen, um eine solche Praxis leben zu können – das waren die Themen dieses Abends.
Links zur ASJ und zum Slowenischen Klub findet ihr auf unserem Blog a-radio.net

09/01/2022 – Die Geschichte der Justizanstalt Wien Simmering & Aufstände in sogenannten “Erziehungsheimen”

In der Sendung widmen wir uns der spannenden Vergangenheit der Justizanstalt Wien Simmering, die als “totale Institution” auf eine facettenreiche Geschichte zurückblickt. Während dem Nationalsozialismus wurden hier Kinder und Jugendliche untergebracht, die als schwer erziehbar galten. Ferner kam es zur Einrichtung einer eigenen kriminalbiologischen Forschungsstation. Nach 1945 änderten sich weder Personal noch Umgang mit den Jugendlichen – Gewalt, Willkür, Zwangsarbeit, Drill und ein ausgeklügeltes Kapo-System dominierten die “Erziehung” der eingesperrten Kinder und Jugendlichen.

In den 50er Jahren kam es dann zu einem Aufstand der Jugendlichen, die sich in einer Zelle verbarrikadierten und der nur mit massiver Gewalt und dem Einsatz von 140 Polizeischülern niedergeprügelt wurde. In den 70er Jahren demonstrierten 1000e vor den Toren der Anstalt im Zuge der “Öffnet die Heime”-Kampagne der Spartakus-Gruppe. Davon weiß auch Michael Genner in seinem Buch “Verleitung zum Aufstand – Ein Versuch über Widerstand & Antirassismus” zu berichten, wovon es in der Sendung auch eine Leseprobe gibt.

06/11/2021 – Elephant in the Room: Activists at the polish-belarusian border – A call for Solidarity

Diese Sendung handelt über die menschenverachtenden und tödliche Situation an der belarussisch/polnischen EU-Außengrenze. Wir haben die Aufnahmen von Elephant in the Room, einer anarchistische Radio Show aus Dresden, geliehen. Hier der originale Text von deren Homepage:

Since several weeks now the situation is becoming more and more dramatic at the polish-belarusian border. People try to cross and get pushed back by the polish border guards. Police, military and other forces hunting people in the forest to prevent them coming to poland. The weather is cold, the area swampy, people don´t have food, suffering from hypotermia, are injured from the fences and often get pushed back several times. More and more activists and NGO´s organize themself to help people to survive and give solidarity. How those work look right now and what do people experience through there stay at the border you will find in our show with three activists from different initiatives.

04/04/2021 – Straßenblockaden, linke cis-Männer, Gudi Bleibt und Fahrradfahren.

Kurzer Einschub: im zweiten Teil der Sendung hört ihr Der blinde Fleck linker Männer – das Patriarchart als Erbkrankheit. Dieser Podcast beschäftigt sich ausschließlich mit Privilegien von Cis-Männern. Positionen von Inter- Trans und nicht Binären Menschen werden unsichtbar gemacht und die Betroffenheit dieser von Auswüchsen des Patriarcharts werden selten bis gar nicht angesprochen oder erwähnt. Einerseits reproduziert der Podcast einige Punkte die darin selbst kritisch beleuchtet werden,
andererseits wurde das hier in unserer Sendung durch die kommentar- und kritiklose Wiedergabe ebenso getan. Das ist scheiße und tut uns leid.
In dieser Sendung hört ihr: eine Presseaussendung zu den Blockaden der Zufahrtsstraßen des Wiener Flughafen, im Zuge des Versuchs eine Abschiebung nach Afghanistan zu verhindern.
eine sehr aufregend produzierten Podcast von https://feminismonear.productions, und zwar den zweiten Teil von Der blinde Fleck linker Männer – das Patriarchat als Erbkrankheit mit dem Namen “Privilegien und Komplizenschaft in einer männerdominierten Gesellschat”.
den Demoaufruf zu Gudi bleibt Demonstrations am 9. April im Stadtpark, einen Aufruf zu antifaschistischen (Fahrrad)Demo gegen die Faschos und deren Mitläufer:innen am 10.April, 12Uhr im Votivpark: Antifa heißt Fahrradfahren 2.0.
Zwei Songs, die von  Rebel Riot und Cacerolazo aus Myanmar stammen. Ein weg um dortige Strukturen zu unterstützen ist den Film My Buddha is Punk zu kaufen. Das Geld geht direkt an Food not Bombs Yangon und an Rebel Riot. Lasst euch sonst noch solidarische Aktionen einfallen um Leute im Aufstand gegen das putschende Militär zu unterstützen. Viel Spaß beim Hören!

15/11/2020 – Rebellische & sonst wie besondere Kinderbücher

Diesmal keine Gewalt und keine Repression, keine Polizei und kein Corona. Sondern ausnahmsweise mal schöne, lustige, fröhliche Kinderbücher, die Mut machen, zu Abenteuern einladen und Autoritäten und Regeln in Frage stellen. Wir stellen euch Bilderbücher vor, die Kinder darin bestärken, so zu sein, wie sie wollen, auf Konventionen zu scheißen und sich in unterschiedlichen Rollen auszuprobieren. Kinderbücher, die sich gegen Grenzen im Kopf und sonst wo positionieren, und somit zur Entwicklung von Solidarität und Empathie beitragen. Was auch allen Erwachsenen in Zeiten wie diesen nicht schadet. Buchliste auf unserem Blog.

13/09/2020 – The topical songs of Phil Ochs (Wiederholung vom 18/04/2010)

Phil Ochs trat in den 60er und frühen 70er Jahren als unpolierter, jedoch leidenschaftlicher Sänger hervor, der imstande war, ergreifend-bissige Texte zu aktuellen Themen wie Krieg, Menschenrechten und Arbeiterkämpfen zu schreiben. Er beschrieb sich selbst als “singenden Journalisten” und war maßgeblich in die Kämpfe jener Jahre involviert.
Tracklist auf unserem Blog

26/07/2020 – Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie – in Zeiten von Corona (Podiumsdiskussion)

Deutschland ist nicht nur Exporteuropameister sondern auch das Schlachthaus Europas – ermöglicht durch ein Werkvertragsarbeitssystem, das die Industrie mit osteuropäischen Leiharbeiter_innen zum Dumpinglohn beliefert. Nach langjährigen Kämpfen – nicht zuletzt befeuert durch Coronahotspots in der Schlachtindustrie – scheint dieses “Erfolgsmodell” endlich ins Wanken zu geraten. In diesem Kontext veranstaltete das Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ Ende Mai dieses Jahres Aktionstage in Solidarität mit den Arbeiter_innen in der Tierindustrie. Auftakt war ein Podiumsgespräch, wo Vertreter_innen verschiedener engagierter Organsiationen ihre Forderungen diskutierten und auch der Frage nachgingen, ob vielleicht die weltweite Coronapandemie auch als Chance zur Skandalisierung und nachhaltigen Veränderung dieser Arbeitsumstände begriffen werden kann. Ausschnitte aus diesem Gespräch sind in dieser Sendung zu hören.

Teilnehmende:
* Jessica von der aktion gegen arbeitsunrecht, Initiative für Demokratie in Wirtschaft & Betrieb, https://arbeitsunrecht.de
* Guido von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), https://www.also-zentrum.de
* Luis von der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU), Gewerkschaft, https://www.fau.org
* Friederike vom Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie, https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Die Diskussion in voller Länge sowie Podcasts und Videos auf dem Youtube-Channel des Bündnisses.

26/04/2020 – B(A)D News #33

In dieser Sendung hört ihr eine gekürzte Version der April Ausgabe von B(A)D News.
Welcome to the 33rd edition of Bad News. This is our Angry Voices From Around The World for April, 2020. A report from the international network of anarchist and anti-authoritarian radios.
If you’d like to get involved in the network or want to hear more – send an email to a-radio-network (ät) riseup.net.
Check out all the shows look for the a-radio-network collection on archive.org or at our website, a-radio-network.org.
Content: 1) Črna Luknja sharing a thought on how does corona virus influence our society and thoughts on how to intervene politically in state of
emergency – from Federation for Anarchist Organizing from Slovenia and part of Croatia.
2) 105fm (Mytilene, Lesvos) for the general situation in Lesvos, situation in Moria camp and hunger strike in Moria’s prison.
3) The Final Straw Radio sharing a short description of recent covid-19 subjects in the US and some commentary by anarchist prisoner Sean Swain on how to make it through isolation more safely.
4) R.O.S.E. (Athens) with updates and news from Athens.
5) A-Radio Berlin on a commentary about the global situation these days.
6) Free Social Radio 1431AM (Thessaloniki) about the cut of power supply in BIO.ME. (an occupied and self-organized factory in Thessaloniki)
• movements and struggles in prisons during the quarantine and corona-virus.
• repression in so-called Greece during the quarantine and corona-virus.
• arrests of Kurdish and Turkish comrades in Athens.
• evictions of migrant’s “home” squats.
7) Dissident Island (London) focuses on issues around housing in the UK, discussing moves the state has made to protect landlords, the lip service paid to renters and homeless folk, and the self organised solutions that are emerging through rent strike and mutual aid groups.
8) Frequenz A with an interview with somebody of the anarchist network Dresden (germoney) about their initiative in their neighborhood during the convid 19 crisis.
9) Radiofragmata (Athens) with an introduction on the socio-political situation and struggles in greek territory.

15/12/2019 – Die radikale Linke und die Klimakrise: Aufstand gegen das Aussterben – Extinction Rebellion

Klimakrise, Klimahype, Klimanotstand, Klimakonferenz, Klimafinanzierung – wir sprechen mit Friederike Schmitz, einer Aktivistin von Extinction Rebellion, über XR, Kritik an XR, Antikapitalismus und Animal Rebellion und machen uns Gedanken zum Thema Green Deal.

24/02/2019 – 20 Jahre Anarchistisches Radio! (Teil 1)

Seit im August 1998 Radio Orange, das freie Radio in Wien, erstmals on air ging, seit mehr als zwanzig Jahren, heißt es jeden Sonntag Abend um 20 Uhr: Anarchistisches Radio.
Nach zwanzig Jahren beschäftigen wir uns heute ein wenig mit uns selbst. Unseren üblichen modus operandi durchbrechend senden wir heute eine Gemeinschaftssendung unterschiedlicher Anarchist_innen, die im Projekt des Anarchistischen Radios engagiert sind.
Warum sind wir Anarchist_innen? Was bedeutet uns das Anarchistisches Radio? Was will, was kann Anarchistisches Radio sein? 20 Jahre Anarchistisches Radio bedeutet auch: 20 Jahre anarchafeministisches Radio. Und nicht zuletzt: Radio als Versuch, die Isolation, die Vereinsamung , die Abgeschnittenheit von Gefangenen zu brechen, kann auch als ein Akt der Auflehnung gegen eine Gesellschaft der Bestrafung, der Ausgrenzung, des Zwangs verstanden werden – als solidarische Unterstützung für Gefangene. All das und noch mehr gibt diesmal im Anarchistischen Radio zu hören. Mehr Infos auf unserem Blog.

06/01/2019 – 10 Jahre nach 2008: Teil2

Im 2. Teil der Veranstaltung vom ABC-Fest 2018 geht es u.a. um die enttarnte verdeckte Ermittlerin, um Solidarität und Anti-Repressionsarbeit, um offene Fragen, die nach wie vor nicht geklärt sind oder um Überlegungen zum Prozess.
Die Hintergrundgeräusche sind die Simultan-Übersetzung der Veranstaltung, bitte stört euch nicht daran.
Teilweise wurden Fragen rausgeschnitten, also wundert euch nicht, warum es manchmal etwas unzusammenhängend weitergeht, verständlich ist es allemal.
Außerdem: Soli-Grüße an die gefangene Genossin in der Josefstadt

09/12/2018 – Interview mit Gefährten aus Manila / Vortrags über Knast in England / Knastdemos / Hungerstreik im Network Fall

Inhalt: Interview mit einem Gefährten aus Manila (RadioLoraFr); Mittschnitt eines Vortrags über Knast in England (RadioLoraFr); Aufruf zu Knastdemos
Hungerstreik zweier Gefangenen in Russland im “Network” Fall; Veranstaltungshinweise

25/11/2018 – Tokio von unten (Wiederholung)

Diesmal eine Wiederholung der Sendung vom 04.06.2017: Spezialsendung zu aktuellen antiautoritären und anarchistischen Bewegungen in Japan von einem Genossen, der aktuell in Japan ist. Danke an dieser Stelle für diese Sendung!
Japan gilt unter vielen westlichen AktivistInnen oft als die große Unbekannte. Man kennt vielleicht noch die Geschichten der militanten StudentInnenproteste der 60er Jahre, das war’s dann aber auch. Dass es aber auch heute in Japan eine aktive und lebendige anarchistische bzw. antiautoritäre linksradikale Bewegung gibt, das wollen wir euch in dieser einstündigen Spezialsendung zeigen. Der Bogen der in Japan produzierten Sendung spannt sich über einen kurzen geschichtlichen Überblick der radikalen Nachkriegslinken über aktuelle Anti-Olympia Proteste, die Obdachlosenbewegung, Infoläden, bis hin zu Wohnprojekten und Stadtteilgruppen in Tokio.
Zu Wort kommen Tokioter AktivistInnen selber.