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04/02/2024 – Zur Kritik der politischen Ökologie

1980 ist in der Edition Nautilus die zweite Flugschrift der Subrealistischen Bewegung unter dem Titel „Zur Kritik der politischen Ökologie“ erschienen. Näheres zur Entstehung und der Geschichte dieses Verlages findet ihr in den Sendungen vom 19.11. und 26.11.2023.

Das Publikationsprojekt „Libri Felis Nigrae“ hat dieses Buch jetzt wieder gedruckt. Eine der Kernaussagen, nämlich dass „in der ökologischen Vernunft die Krise der kapitalistischen Produktionsweise behoben werden soll“ ist heute noch genauso richtig und wichtig wie 1980.

Weiterführende Links auf unserem Blog a-radio.net.

26/11/2023 – Franz Jung und René Viénet. Revolutionäre Schriften

Die heutige Sendung ist eine Ergänzung zu dem Veranstaltungsmitschnitt von letzter Woche.

Hanna Mittelstädt erzählt über die Entstehungsgeschichte der Franz Jung Werkausgabe, die die Edition Nautilus in mehr als zehnjähriger Arbeit in 14 Bänden herausgebracht hat.
Und das Institut für Anarchismusforschung hat mit ihr über „Wütende und Situationisten in der Bewegung der Besetzungen. Paris Mai’68“ gesprochen. 1968 hat René Viénet „Enragés et situationnistes dans le mouvement des occupations” geschrieben, eine genaue Schilderung der Ereignisse vom Mai 1968 in Paris. In deutscher Übersetzung erschien das Buch 1977 in der Edition Nautilus und war seit langem vergriffen. Heuer hat der AV Verlag diese Buch wieder aufgelegt. Hanna Mittelstädt hat dafür die Übersetzung überarbeitet und ein Vorwort geschrieben.
Weiterführende Links auf unserem Blog.

19/11/2023 – Hanna Mittelstädt: Arbeitet nie!

Hanna Mittelstädt hat gemeinsam mit Lutz Schulenburg und Pierre Gallissaires Anfang der 1970er Jahre die Edition Nautilus (damals MAD Verlag) gegründet. Die Edition Nautilus hat die Schriften der Situationisten ins Deutsche übersetzt, eine 6000 Seiten starke Werkausgabe von Franz Jung herausgegeben und vielen Interessierten die Gedanken der Zapatistas nahegebracht, war also über vier Jahrzehnte eine wichtige Informations- und Inspirationsquelle für Anarchist:innen.
Zehn Jahre nach Lutz Schulenburgs plötzlichem Tod 2013 hat Hanna Mittelstädt das Buch „Arbeitet nie! Die Erfindung eines anderen Lebens“ geschrieben. Anhand zahlreicher Dokumente und Fundstücke aus der Verlagskorrespondenz erzählt sie die Geschichte der ersten vierzig Jahre Nautilus im Spannungsfeld zwischen politischem Wollen und den Zwängen der Realität.
Auf Einladung des Instituts für Anarchismusforschung hat sie ihr Buch am 11. Oktober am Schillerplatz vorgestellt.

Weiterführende Links auf unserem Blog

05/11/2023 – A-Café: Anarchie in der Vorstadt

Heute gibt es den Rest der Lesung zu Anarchie in der Vorstadt mit spannenden Geschichten um 1900 aus Ottakring. Stattgefunden hat das Ganze im September im A-Café in der W23, den ersten kurzen Teil haben wir am 15.10. ausgestrahlt, ihr müsst also nicht lange in unserem Archiv kramen ;)

24/09/2023 – Solidarity forever

Wir sprechen mit einem Wobbly, also einem Mitglied der Industrial Workers of the World über Vergangenheit und Gegenwart der IWW. Was sind die Grundsätze und Methoden der IWW, wer kann Mitglied werden und wer nicht.
…muss der Kampf weitergehen bis die Arbeiter*innen der Welt sich als Klasse organisieren, die Produktionsmittel in Besitz nehmen, das Lohnsystem abschaffen und in Einklang mit der Erde leben (aus der Präambel der IWW 1905)

17/09/2023 – Befreiung vom Geld und Eigentum… und warum das noch lange nicht reicht – Band 3

In der heutigen Sendung hört ihr einen Mitschnitt der Buchpräsentation von Band 3 von „Befreiung vom Geld und Eigentum… und warum das noch lange nicht reicht“.
Diese Buchreihe wurde in einem 2010 begonnenen Diskussionsprozess in der Theoriegruppe des Bremer Umsonstladenkollektivs geschrieben. Die konkrete Arbeit zu dem Buchprojekt begann 2016.
In Band 3 werden Utopien und deren praktische Umsetzungsversuche zur Befreiung zur Befreiung vom Geld und/oder Eigentum aus den letzten 2000 Jahren vorgestellt. Hauptsächlich werden Beispiele aus Europa präsentiert (das Kollektiv freut sich über Anregungen von euch, um das weiter aufbrechen zu können).
Weiterführende Links findet ihr auf unserem Blog.

04/06/2023 – Die anarcho-syndikalistischen Kellner Teil 2 Arbeitskämpfe der 1920er Jahre

Im zweiten Teil geht es um die Föderation syndikalistischer Hotel-, Gast- und Kaffeehausangestellten in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre: Die Föderation wächst, wird vor allem zur Organisation arbeitsloser Kellner, kämpft u.a. gegen Korruption in der Krankenkasse, erzielt Erfolge. Schließlich werden die Repressionen – von Staat, Wirtschaft und der Sozialdemokratie – aber zu stark und viele Protagonisten wenden sich anderen Politikfeldern zu.

Außerdem gibt es Informationen zur Arbeit des Instituts für Anarchismusforschung.

28/05/2023 – Die anarcho-syndikalistischen Kellner Teil 1 Arbeitskämpfe der 1920er Jahre

Am 30. März diesen Jahres hielt Peter Haumer im Rahmen des Instituts für Anarchismusforschung einen Vortrag, in dem er seine neuen Forschungsergebnisse aus der Geschichte des Anarchismus präsentierte: Die anarcho-syndikalistischen Gastronomiearbeiter:innen
In Wien hat es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts anarcho-syndikalistische Aktivitäten unter den Hotel-, Gast- und Kaffeehausangestellten gegeben. In der Mitte der zwanziger Jahre führte dies zur Gründung der Föderation syndikalistischer Hotel-, Gast- und Kaffeehausangestellten.
Statt Gastronomiearbeiter:innen – wie in der Ankündigung des Vortrags – steht hier in der Überschrift Kellner, denn nicht nur gab es in der Föderation keine Frauen, zumindest nicht offiziell (ich könnte mir vorstellen, dass Frauen sehr wohl Unterstützungsarbeit geleistet haben), sondern diese Organisierung begann auch mit Komitees, deren Aufgabe es war, die Frauen nach dem 1.WK von den Arbeitsplätzen zu verdrängen.
Weiterführende Links auf unserem Blog

14/05/2023 – Die Kommunen vor der Kommune

Wieder mal eine geklaute Sendung! :D Diesmal von Wutpilger und hier die Originalankündigung: Für die Geschichte der Arbeiterbewegung nimmt die Pariser Kommune von 1871 eine herausragende Rolle ein. Anarchistinnen und Kommunistinnen begriffen sie als Fanal und wollten auf je verschiedene Weise von ihren Fehlern lernen. Doch der Blick auf das Geschehen in der Französischen Hauptstadt und auf die Erlasse der Kommune-Regierung ist eine beschränkte Perspektive. Christopher Wimmer und Detlef Hartmann weisen darauf hin: Schon bevor in Paris die Kommune proklamiert wurde, gab es in der französischen Provinz Kommune-Bewegungen, die von unten kamen und den Kapitalismus in Frage stellten. Diese Ausgabe der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ bringt ein ausführliches Gespräch mit Wimmer und Hartmann über ihr Buch »Die Kommunen vor der Kommune 1870/71« (Assoziation A). Links und weitere Infos auf: a-radio.net

12/02/2023 – Smash The System! Punk Anarchism as a Culture of Resistance

In der Sendung hört ihr nichts über den Februaraufstand 1934, sondern einen Haufen rotziger Punkmusik. Passend zu der Bucherscheinung Smash The System! Punk Anarchism as a Culture of Resistance. Und dazu ein Interview stibitzt von Radio Corax: Punk und Anarchie als disharmonische Beziehung English version below. Punk ist schädlich für das Anliegen des Anarchismus. Das […]

08/01/2023 – Herausforderungen und Ausblicke auf feministische Praxen

Quelle: https://cba.fro.at/592508

In dem dreiteiligen Podcast werden nicht nur bedeutende Teile österreichischer Frauen*Bewegungsgeschichte rekonstruiert, sondern auch Verbindungslinien zu heutigen Protesten gegen Feminizide, die seit Sommer 2020 von der feministischen Vernetzung Claim the Space in Wien organisiert werden, hergestellt.

Im zweiten Teil der Podcastreihe „Die Spitze des Eisbergs. Bewegungsgeschichte gegen Patriarchat und Feminizide“ widmen wir uns den institutionellen Kämpfen von Feminist*innen und den Errungenschaften feministischer Bewegungen auf der Straße.

Im Mittelpunkt stehen dabei frühe Aktionen gegen Femizide sowie Thematisierungen von Femiziden, die damals als ‘Frauenmorde’ noch stark zweigeschlechtlich fokussiert waren. In den Interviews thematisieren unsere Gesprächspartner*innen vor allem die Errungenschaften der feministischen Bewegung auf der Straße damals wie heute, aber auch die Notwendigkeit und Schwierigkeiten, die eigene Praxis, insbesondere im Bezug auf den Schutz von Frauen, Lesben, inter, non-binary, trans und agender Personen in einen staatlich geförderten, institutionellen Rahmen zu übersetzen. Auch der Umgang mit der Aufspaltung in einen institutionellen und einen Feminismus als Basisbewegung begleitet die Erzählungen der Interviewten.

Zu den Interviewpartner*innen zählen Andrea Brem (Wiener Frauenhäuser), Bettina Zehetner (Frauen beraten Frauen), Maria Rösslhumer (Autonome österreichische Frauenhäuser), Irmtraut Karlsson (Mitbegründerin des 1. Frauenhauses in Wien), Nurcan (Avesta – kurdische Frauen, Frauensolidarität Europa), Ursula Häusler (Wir wollen uns lebend Berlin), Polly und Berta (autonome Aktivist*innen), die lange Zeit in FrauenLesben Kontexten aktiv waren sowie Martx und Susana von Alerta Feminista Austria, die sich zuvor auch bei Ni Una Menos Austria (bis März 2022) engagiert hatten.

Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an FLINTA werden außerdem längere Ausschnitte der Interviews auf der Homepage von CtS veröffentlicht, da in unserer dreiteiligen Podcastreihe leider nur kurze Passagen zu hören sind. Um die wichtigen Beiträge der Interviewpartner*innen einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen, werden die Interviews über diesen Weg verbreitet: Projekt Bewegungsgeschichte.

Weiters werden Ausschnitte der Interviews auch für einen Abschnitt des vom Autor*innenkollektiv Biwi Kefempom verfassten Buchs „Femi(ni)zide. Kollektiv patriarchale Gewalt bekämpfen“ herangezogen, das im März 2023 im Verbrecher Verlag erscheint. Ein großer Dank gilt sowohl den Interviewpartner*innen als auch allen an der Umsetzung dieses Projekts Beteiligten!

01/01/2023 – Institutionelle Kämpfe – Gewaltschutzgesetze, Frauenberatung und Frauenhäuser

Quelle: https://cba.fro.at/592508

In dem dreiteiligen Podcast werden nicht nur bedeutende Teile österreichischer Frauen*Bewegungsgeschichte rekonstruiert, sondern auch Verbindungslinien zu heutigen Protesten gegen Feminizide, die seit Sommer 2020 von der feministischen Vernetzung Claim the Space in Wien organisiert werden, hergestellt.

Im zweiten Teil der Podcastreihe „Die Spitze des Eisbergs. Bewegungsgeschichte gegen Patriarchat und Feminizide“ widmen wir uns den institutionellen Kämpfen von Feminist*innen und den Errungenschaften feministischer Bewegungen auf der Straße.

Im Mittelpunkt stehen dabei frühe Aktionen gegen Femizide sowie Thematisierungen von Femiziden, die damals als ‘Frauenmorde’ noch stark zweigeschlechtlich fokussiert waren. In den Interviews thematisieren unsere Gesprächspartner*innen vor allem die Errungenschaften der feministischen Bewegung auf der Straße damals wie heute, aber auch die Notwendigkeit und Schwierigkeiten, die eigene Praxis, insbesondere im Bezug auf den Schutz von Frauen, Lesben, inter, non-binary, trans und agender Personen in einen staatlich geförderten, institutionellen Rahmen zu übersetzen. Auch der Umgang mit der Aufspaltung in einen institutionellen und einen Feminismus als Basisbewegung begleitet die Erzählungen der Interviewten.

Zu den Interviewpartner*innen zählen Andrea Brem (Wiener Frauenhäuser), Bettina Zehetner (Frauen beraten Frauen), Maria Rösslhumer (Autonome österreichische Frauenhäuser), Irmtraut Karlsson (Mitbegründerin des 1. Frauenhauses in Wien), Nurcan (Avesta – kurdische Frauen, Frauensolidarität Europa), Ursula Häusler (Wir wollen uns lebend Berlin), Polly und Berta (autonome Aktivist*innen), die lange Zeit in FrauenLesben Kontexten aktiv waren sowie Martx und Susana von Alerta Feminista Austria, die sich zuvor auch bei Ni Una Menos Austria (bis März 2022) engagiert hatten.

Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an FLINTA werden außerdem längere Ausschnitte der Interviews auf der Homepage von CtS veröffentlicht, da in unserer dreiteiligen Podcastreihe leider nur kurze Passagen zu hören sind. Um die wichtigen Beiträge der Interviewpartner*innen einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen, werden die Interviews über diesen Weg verbreitet: Projekt Bewegungsgeschichte.

Weiters werden Ausschnitte der Interviews auch für einen Abschnitt des vom Autor*innenkollektiv Biwi Kefempom verfassten Buchs „Femi(ni)zide. Kollektiv patriarchale Gewalt bekämpfen“ herangezogen, das im März 2023 im Verbrecher Verlag erscheint. Ein großer Dank gilt sowohl den Interviewpartner*innen als auch allen an der Umsetzung dieses Projekts Beteiligten!

04/12/2022 – „Es ist wichtig auf der Straße zu sein, weil dort ist das Leben“ – Aktionismus und Kämpfe auf der Straße

Wir übernehmen den ersten Teil eines dreiteiligen Podcasts von zwei Aktivist*innen der autonomen Vernetzung „Claim the Space“ (CtS).

Quelle: https://cba.media/587261

In dem dreiteiligen Podcast werden nicht nur bedeutende Teile österreichischer Frauen*Bewegungsgeschichte rekonstruiert, sondern auch Verbindungslinien zu heutigen Protesten gegen Feminizide, die seit Sommer 2020 von der feministischen Vernetzung Claim the Space in Wien organisiert werden, hergestellt.

Der erste Teil des Podcasts widmet sich der Frage, welche bisherigen feministischen Protestformen gegen patriarchale Gewalt allgemein und Femi(ni)zide im Besonderen es in der Vergangenheit bereits gegeben hat. Dabei erinnern sich die Interviewpartner*innen in den Gesprächen an eine breite Fülle von Aktionen und Aktionsformen, die von Aktionismus für bessere Gesetze und Schutzmaßnahmen über Straßentheater bis hin zu einer autonom organisierten Frauenpatrouille reichten. Eine wichtige Rolle spielen zudem bis heute internationale Bezüge auf feministische Kämpfe an anderen Orten der Welt sowie damit verbundene solidarische Praxen. Zahlreiche politische Verbesserungen wurden auch in Österreich von feministischen Bewegungen erkämpft und so stellen auch Proteste auf der Straße, wie mehrere Interviewpartner*innen betonen, nach wie vor einen wichtigen Ort der Auseinandersetzung dar.

Zu den Interviewpartner*innen zählen Andrea Brem (Wiener Frauenhäuser), Bettina Zehetner (Frauen beraten Frauen), Maria Rösslhumer (Autonome österreichische Frauenhäuser), Irmtraut Karlsson (Mitbegründerin des 1. Frauenhauses in Wien), Nurcan (Avesta – kurdische Frauen, Frauensolidarität Europa), Ursula Häusler (Wir wollen uns lebend Berlin), Polly und Berta (autonome Aktivist*innen), die lange Zeit in FrauenLesben Kontexten aktiv waren sowie Martx und Susana von Alerta Feminista Austria, die sich zuvor auch bei Ni Una Menos Austria (bis März 2022) engagiert hatten.

Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an FLINTA werden außerdem längere Ausschnitte der Interviews auf der Homepage von CtS veröffentlicht, da in unserer dreiteiligen Podcastreihe leider nur kurze Passagen zu hören sind. Um die wichtigen Beiträge der Interviewpartner*innen einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen, werden die Interviews über diesen Weg verbreitet: Projekt Bewegungsgeschichte.

Weiters werden Ausschnitte der Interviews auch für einen Abschnitt des vom Autor*innenkollektiv Biwi Kefempom verfassten Buchs „Femi(ni)zide. Kollektiv patriarchale Gewalt bekämpfen“ herangezogen, das im März 2023 im Verbrecher Verlag erscheint. Ein großer Dank gilt sowohl den Interviewpartner*innen als auch allen an der Umsetzung dieses Projekts Beteiligten!