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28/03/2021 – Black Autonomy Podcast: EP1: Black Politics and Elections & Black Anti-Fascism And Armed Self-Defense

In dieser Sendungen möchen wir euch den anarchistischen BLACK AUTONOMY PODCAST vorstellen und wie geht das besser als gleich 2 Sendungen von diesem zu übernehmen! Einmal Episode 1: Vote For Me, I’ll Set You Free: Black Politics and Elections in der es um die Wahlen, Demokratie & Selbstbestimmung geht & Episode 4: Black Anti-Fascism And Armed Self-Defense in der es um Gegenwart & Geschichte Schwarzer Selbstverteidigung und Antifaschismus geht.

Aus der Selbstbeschreibung des Podcasts: The Black Autonomy Podcast is a series of discussions on anarchism and the relevance of its revolutionary ideals to the ongoing Black Liberation Movement. The show is hosted by JoNina Abron-Ervin and Lorenzo Kom’boa Ervin, two veteran organizers, former Black Panther Party members and co-founders of the Black Autonomy Federation. The show is produced by a collaboration between writer William C. Anderson (@williamcson) and the Black Autonomy Federation. JoNina Abron-Ervin is a former editor of The Black Panther newspaper, author of Driven by the Movement: Activists of the Black Power Era, and a co-founder of the Black Autonomy Federation. Lorenzo Kom’boa Ervin is the author of Anarchism and the Black Revolution, a co-founder of the Black Autonomy Federation, and a former member of the Black Panther Party. Links und Hinweise auf unserem Blog.

31/01/2021 – Anarchie & Cello liest Emma Goldman & German Antifascists in Barcelona 1933 – 1939

In dieser Sendung wollen wir euch 2 podcasts vorstellen und zwar den neuen “Anarchie & Cello” Podcast aus Wien, dessen Konzept das Lesen anarchistischer Texte ist, mit ein wenig Musik. Den Start macht der Text “Der Anarchismus und seine wirkliche Bedeutung” von Emma Goldman.
Der zweite Podcast kommt aus England und ist der “Anarchist Book Club with Danny and Jim” mit einer Kurz-Episode zu “German Antifascists in Barcelona 1933 – 1939”. In den normalen Episoden dieses Podcasts sind meist Gäste geladen und interviewt, die gerade ein Buch (zu anarchistischer Geschichte) rausgebracht haben.
Dazwischen Musik von Paragraf 119 und Betercore.

10/01/2021 – Radio Durchbruch zur Gefängnisindustrie in den USA

Geklaut von Radio Durchbruch aus Berlin – vielen Dank an die Genoss_innen! Widerständiges und aktives Antiknastradio. Diese Sendung soll ihren Teil dazu beitragen, die Isolation der Gefangenen zu durchbrechen. Wir möchten mit den Gefangenen Nachrichten, Informationen, Kämpfe und Solidaritätsaktionen teilen. Checkt auch die anderen spannenden Beiträge am Blog von Radio Durchbruch.

05/07/2020 – 30 Jahre EKH & Infos zu den aktuellen Angriffen türkischer Faschisten in Favoriten

Das EKH wurde am 23. Juni 1990 zum ersten Mal besetzt – das jährt sich heuer zum 30. Mal und eigentlich sollte das gebührend gefeiert werden. Doch nicht nur dank Corona ist niemanden so richtig zum Feiern zumute, aktuell müssen sich Antifaschist_innen mit türkischen Faschisten in Favoriten auseinandersetzen. Seit dem 24. Juni 2020 kam es an vier Tagen hintereinander zu heftigen Angriffen gegen kurdische Genoss_innen, das EKH, antifaschistische Demos und Kundgebungen und dem Journalisten Nurettin Civandağ, der schwer verletzt wurde.
In dieser Sendung hört ihr ein Interview mit Bewohner_innen des EKHs, eine Chronologie der Ereignisse, eine erste Analyse und Einschätzung der AFA Wien, eine Stellungnahme der Migrantifa, eine inhaltliche Einbettung in Geschichte und Gegenwart der faschistischen Grauen Wölfe sowie anderer rechter, konservativer Strömungen, Hintergründe und Erklärungsversuche, warum diese in Favoriten vor allem unter männlichen Jugendlichen aus ärmeren Familien so stark Fuss fassen konnten plus eine Zusammenfassung der Ereignisse dieser letzten Juni-Woche 2020.

05/04/2020 – April in Stein

Am 6. April 1945 jährt sich zum 75. Mal das Massaker im “Zuchthaus” Stein/Niederösterreich und die darauf folgende sogenannte „Kremser Hasenjagd“. Dieses “Endphaseverbrechen” im nationalsozialistischen Österreich, denen mehrere Hundert überwiegend politische Gefangene und einige Justizwachebeamte, die die Freilassung der Gefangenen organisiert hatten, zum Opfer fielen, ist eins der vielen verdrängten Kapiteln innerhalb der offiziellen Erinnerungskultur. In dieser Sendung fassen wir die Ereignisse zusammen, werfen einen Blick auf die juristische Aufarbeitung und deren Verankerung in der Nachkriegsjustiz sowie in Richtung Gedenken im postfaschistischen Österreich. Dass das Massaker in Stein nicht vergessen wird, ist unser Anliegen. Dass selbst viele Antifaschist_innen davon nichts wissen, wollen wir mit dieser Sendung korrigieren. Und da Gefangene uns als Anarchist_innen seit jeher besonders am Herzen liegen, wollen wir die Schicksale von eingesperrten Menschen auch innerhalb der eigenen Gedenkdiskurse in den Vordergrund rücken. Damit auch diese Opfer – die meisten davon rebellische und widerständige Charaktere – niemals vergessen sind.
Quellenhinweise und Links auf unserem Blog.

22/12/2019 – Anarchismus und Revolution in Mexiko (Wiederholung vom 13/01/2008)

Der Anarchismus in Mexiko hat eine lange Geschichte. Diese Sendung befasst sich mit diesem Thema ab dem Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als der Magonismus in der Mexikanischen Revolution in Erscheinung trat, bis zu der jetzigen Zeit. Heute ist das Erbe des Anarchismus Ricardo Flores Magons nicht nur in den Kämpfen und Organisationsformen der indigenen Bevölkerung Mexikos deutlich zu erkennen.
Die Sendung wurde ursprünglich am 13.01.2008 ausgestrahlt!

03/11/2019 – Homo Punk History: Buchpräsentation

Der urbane Sumpf, aus dem Punk hervorkroch, war alles andere als heterosexuell und männlich geprägt. Dort tummelten sich die New Yorker Prä-Punks von The Velvet Underground um den bisexuellen Lou Reed oder die mit Geschlechterrollen spielenden New York Dolls. Und auch als Punk Ende der Siebziger explodierte, war er geprägt von der gemeinsamen Vergangenheit mit der schwul-lesbischen Kultur. Die Schlüsselfiguren der späteren Londoner Punkszene trafen sich bevorzugt in Homo-Bars, die bürgerlichen Vorstellungen von »Männlichkeit« und sexueller Identität wurden zusammen mit der Musik​geschichte entsorgt. Schnell aber wurden Punk und sein Subgenre Hardcore brutaler, lauter und männlicher. Viele Schwule, Lesben und Queers kehrten der Szene den Rücken oder verblieben ungeoutet im Schrank, bis mit Bruce LaBruce und G.B. Jones zwei Punks in Toronto Mitte der 1980er die Queercore-Bewegung ins Leben riefen.
“Homopunk History”, im September 2018 im Ventil Verlag erschienen, geht auf die Suche nach den Nischen, in denen Punk trotz allem abweichende sexuelle Identitäten möglich machte. Denn es gab weiterhin Refugien, in denen sich Punk seine Offenheit bewahrte. Autor Philipp Meinert, 1983 ausgerechnet in Gladbeck geboren, erlebte im Ruhrgebiet eine solide Punksozialisation, studierte Sozialwissenschaften in Bochum, lebt seit geraumer Zeit in Berlin und ist mit seinem Buch nun auf Lesereise.

02/06/2019 – Michail Bakunin (Wiederholung)

Anlässlich des Geburtstags von Michail Bakunin gibt es eine Wiederholung der Sendung vom 18.12.2005 mit neuer Anmoderation. 😉
Originalbeschreibung: Texte von und über Michail Bakunin und Gedanken und Gespräche darüber – zum Beispiel zur Propaganda durch die Tat oder zur Frage der Aufhebung von Herrschaft.

14/04/2019 – Anarchist Black Cross Solidarity Festival #7

Sendung zum Programm des diesjährigen ABC Festivals. Vorstellung aller Vorträge und sonstige wichtige Infos.
Außerdem ein Text zum Fest der in der anarchistischen Zeitung Revolte erschienen ist und Grußworte von Lisa und Thomas Meyer Falk.

06/01/2019 – 10 Jahre nach 2008: Teil2

Im 2. Teil der Veranstaltung vom ABC-Fest 2018 geht es u.a. um die enttarnte verdeckte Ermittlerin, um Solidarität und Anti-Repressionsarbeit, um offene Fragen, die nach wie vor nicht geklärt sind oder um Überlegungen zum Prozess.
Die Hintergrundgeräusche sind die Simultan-Übersetzung der Veranstaltung, bitte stört euch nicht daran.
Teilweise wurden Fragen rausgeschnitten, also wundert euch nicht, warum es manchmal etwas unzusammenhängend weitergeht, verständlich ist es allemal.
Außerdem: Soli-Grüße an die gefangene Genossin in der Josefstadt

30/12/2018 – 10 Jahre nach 2008: Teil1

Als am 21. Mai 2008 10 Personen aus der Tierrechtsbewegung in ganz Österreich mit zum Teil gezogenen Waffen aus ihren Betten geholt und in U-Haft gesteckt und über 20 Häuser, WGs und Vereinslokale Hausdurchsuchungen unterzogen wurden, hat das nicht nur das Leben der Betroffenen verändert. Die Auswirkungen der Repression durch eine eigens gegründete Sonderkommission “Pelztier” waren nicht nur innerhalb der Tierrechtskämpfe zu spüren, sondern zogen sich über viele Jahre nachhaltig durch alle linksradikalen Aktivitäten.
Viele Fragen sind nach wie vor offen, da z.B. Teile der Akten, in denen es um Überwachungsmassnahmen ging, nie einsehbar waren.
Bei dieser Veranstaltung werden wir in einem ersten Teil für alle, die sich nicht mehr genau erinnern können oder damals noch nicht dabei waren, zusammenfassen, was passiert ist. Im zweiten Teil stellen wir uns der Auseinandersetzung, was aus heutiger Sicht kritisch zu sehen ist mit Blick auf die Unterstützung der Betroffenen und was wir daraus für Analysen für aktuelle Anti-Repressionsarbeit ziehen.
Eine subjektive Veranstaltung von und mit ehemaligen Angeklagten und antirep2008-Menschen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

25/11/2018 – Tokio von unten (Wiederholung)

Diesmal eine Wiederholung der Sendung vom 04.06.2017: Spezialsendung zu aktuellen antiautoritären und anarchistischen Bewegungen in Japan von einem Genossen, der aktuell in Japan ist. Danke an dieser Stelle für diese Sendung!
Japan gilt unter vielen westlichen AktivistInnen oft als die große Unbekannte. Man kennt vielleicht noch die Geschichten der militanten StudentInnenproteste der 60er Jahre, das war’s dann aber auch. Dass es aber auch heute in Japan eine aktive und lebendige anarchistische bzw. antiautoritäre linksradikale Bewegung gibt, das wollen wir euch in dieser einstündigen Spezialsendung zeigen. Der Bogen der in Japan produzierten Sendung spannt sich über einen kurzen geschichtlichen Überblick der radikalen Nachkriegslinken über aktuelle Anti-Olympia Proteste, die Obdachlosenbewegung, Infoläden, bis hin zu Wohnprojekten und Stadtteilgruppen in Tokio.
Zu Wort kommen Tokioter AktivistInnen selber.

30/09/2018 – Repression in Spanien

Seit dem Jahr 2013 fanden eine Reihe von Operationen gegen die anarchistische Bewegung statt. Angefangen hatte alles mit der Verhaftung und späteren Verurteilung von zwei AnarchistInnen aus Chile. Danach kam es zu drei weiteren Operationen, die zur Verhaftung im April 2016 von zwei GefährtInnen in Barcelona führte, die beschuldigt wurden in Aachen eine Bank enteignet zu haben. Dutzende Wohnungen, besetzte Häuser, Treffpunkte und anarchistische Zentren wurden während dieser Zeit durchsucht und fast 50 Personen vorübergehend verhaftet. Die Anklage lautete Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation mit terroristischen Zielen. Die Staatsanwaltschaft feierte damit einen Schlag gegen die Gefahr des „anarchistischen Terrorismus“.
Informationen zu den FIES-Haftbedingungen und zur Geschichte der Anti-Terror-Gesetzgebung in Spanien runden die Veranstaltung ab.