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02/06/2019 – Michail Bakunin (Wiederholung)

Anlässlich des Geburtstags von Michail Bakunin gibt es eine Wiederholung der Sendung vom 18.12.2005 mit neuer Anmoderation. 😉

Originalbeschreibung:

Texte von und über Michail Bakunin und Gedanken und Gespräche darüber – zum Beispiel zur Propaganda durch die Tat oder zur Frage der Aufhebung von Herrschaft.

29/05/2019 – Mujeres Libres (Wiederholung)

Vera Bianchi machte im Jahr 2004 eine Lesereise, um ihr im Jahr zuvor erschienenes Buch über die Mujeres Libres vorzustellen. Die Mujeres Libres waren spanische Anarchistinnen, die 1936 aller Widerstände zum Trotz eine eigene Frauenorganisation gegründet haben. Vera Bianchi erzählt von den Zielen, den Aktivitäten und den Schwierigkeiten, zwischen Revolution und Bürgerkrieg den doppelten Kampf der anarchistischen Frauen zu führen.

Der Vortrag vom 6. März 2004 wurde mitgeschnitten von Radio Fro und von uns dankend übernommen.

Literaturhinweis:
Bianchi, Vera (2003): Feministinnen in der Revolution. Die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg, Unrast Verlag, Münster.

19/05/2019 – Profeministische Männer*gruppen?! Geschichte und Überlegungen

Die Sendung dreht sich wie der Titel schon sagt um profeministische Männer*gruppen. Einer Form der Auseinandersetzung mit eigenen Männ*lichkeiten und Sexismen die in den 80ern und 90ern noch weiter verbreitet war. Vor allem in der radikalen und autonomen antiautoritären Linken. Anfang der 2000er sind diese jedoch wieder weitgehend verschwunden und wenn jetzt von Männer*gruppen geredet wird, hat mensch ein mehr als schlechtes Bild im Kopf.

Hauptteil dieser Sendung ist ein Vortrag zu profeministischen Männer*gruppen der 2016 in Leipzig gehalten wurden, den wir einfach mal so übernommen haben, in dem es um Geschichte, Argumente dagegen und dafür, sowie aktuelle Überlegungen dazu geht. Dazwischen Musik die inhaltlich mehr oder weniger dazupasst.

Im Anschluss des halbstündigen Vortrag gab es eine etwa einstündige Diskussion die ihr hier online findet.

12/05/2019 – Freiheit für die PAZ Hernals 6

Eine Sendung über den Prozess gegen die PAZ Hernals 6 mit Berichten von Menschen, die an beiden Verhandlungstagen am Landesgericht Wien dabei waren und ihn kritisch begleitet haben um sich mit den Angeklagten zu solidarisieren.

Am 14. September 2018 brannte es im Abschiebegefängnis (PAZ) am Hernalser Gürtel in Wien. Eine Zelle war als Widerstand gegen Inhaftierung und bevorstehende Abschiebungen angezündet worden. Sechs Geflüchtet kommen für ein halbes Jahr in U-Haft, im März 2019 wurde ihnen der Prozess gemacht. In der Sendung geht es u.a. um milde Urteile, drohenden Abschiebungen und darum warum rassistische Richter _innen keine Seltenheit sind.

Wir wollen damit eine Diskussion über institutionellen Rassismus anregen und darüber reflektieren, wie wir uns in Zukunft mit den Hernals 6 und weiteren betroffenen Menschen effektiv solidarisieren können. Mehr Infos hier

Feuer allen Knästen! Freiheit für alle Gefangenen!

14/04/2019 – Anarchist Black Cross Solidarity Festival #7

Sendung zum Programm des diesjährigen ABC Festivals. Vorstellung aller Vorträge und sonstige wichtige Infos.
Außerdem ein Text zum Fest der in der anarchistischen Zeitung Revolte erschienen ist und Grußworte von Lisa und Thomas Meyer Falk.

Mehr Infos hier: abcfestvienna.noblogs.org

07/04/2019 – B(A)D News & Interview Klinika

In der ersten Hälfte der Sendung hört ihr die Märzausgabe der B(A)D News – Angry Voices from Below.

Weiter geht es dann mit einem leider nicht mehr ganz aktuellen aber trotzdem übersichtsreichen Interview mit einer Person aus dem Umfeld des geräumten Social Center Klinika in Prag.

Infos über ide aktuelle Sitution, Kontaktaufnahme und Unterstützungsmöglichkeiten findet ihr hier.

31/03/2019 – Andreas Krebs muss raus aus dem Knast

Diese Sendung ist unserem Freund Andreas Krebs gewidmet, ein rebellischer Gefangener und ehemaliger Langzeitgefangener, der aktuell seit Sommer 2018 in einem Knast in Neapel sitzt. In den letzten Wochen haben wieder mehrere Verhandlungstage im Prozess gegen Andreas stattgefunden, wobei er aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes nicht an allen Verhandlungstagen teilnehmen konnte. Andreas befindet sich nach wie vor im Hungerstreik. Auf keine seiner Forderungen betreffend einer adäquaten medizinischen Versorgung wurde bisher eingegangen. Andreas gesundheitlicher Zustand hat sich in den letzten Monaten immer weiter verschlechtert. Wir fürchten nach wie vor sehr um sein Leben, denn es geht ihm jeden Tag schlechter.

Die Anklage hatte zur Klärung des Todes von Massimo N., Andreas ehemaligen Arbeitgeber, einen Videogutachter engagiert, um die Aufnahmen der Überwachungskameras zu analysieren. Auch Andreas Verteidiger hat einen solchen Sachverständigen, um das Videomaterial zu begutachten. Am Montag, den 1. April, soll nun das Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft fordert 24 Jahre für Andreas wegen Mord, Andreas Anwalt plädiert auf Selbstverteidigung, da er massiv von seinem Exchef angegriffen wurde. In den italienischen Medien werden unterdessen weiterhin Gerüchte verbreitet, um Andreas als Mörder zu diskreditieren. Außerdem soll die Staatsanwaltschaft in Deutschland nach Italien einen Bericht geschickt haben, worin Andreas als „gefährlicher linker Terrorist“ bezeichnet wird.

In der Sendung geht es um die Hintergründe seiner Verhaftung, seine politischen Positionen, den Hungerstreik und den Prozess sowie um die Zustände im italienischen Justiz- und Knastsystem. Außerdem hört ihr einen kurzen Beitrag von der Soli-Kundgebung für ihn in Berlin vom Februar und einen Ausschnitt aus einer Veranstaltung zur Gefangenengewerkschaft von 2015, bei der Andreas als Vortragender mitwirkte. Herzstück der Sendung sind vergangene und aktuelle Briefe von Andreas, aus denen wir vorlesen.

Wenn ihr Andreas unterstützen wollt: Laufende Updates, Spendenkontonummer sowie seine Postadresse gibt es auf seinem Soliblog sowie auf der Homepage von ABC Wien

24/03/2019 – Zur Verteidigung der Traurigkeit

In dieser Sendung findet ihr anlässlich einiger Diskussionen über die Abstumpfung jedglicher Empörtheit und Emotionen gegenüber schrecklichen, repressiven und mörderischen Ereignissen einen vertonten Beitrag des Essay “Zur Verteidigung der Traurigkeit”. Der Essay wurde von Bettina Fellmann geschrieben und vertont auf Radio Corrax ausgestrahlt.

Den Text findet ihr hier.

Weiters gibt es ganz kurze Infos bezüglich des Prozess der PAZ Hernals 6. Infos dazu findet ihr unter:

https://freepazhernals6.noblogs.org/

In der Sendung wird fälschlicherweise behauptet es hätte Freisprüche gegeben. Dies stimmt so nicht, es gab sechs Verurteilungen, davon zwei bedingte und vier unbedingte Haftstrafen. Wir entschuldigen uns für diese Fehlinformation!

17/03/2019 – Pro Choice in Österreich

Jedes Jahr finden in mehreren österreichischen Städten Demonstrationen von christlichen Fundamentalist*innen, Klerikalfaschist*innen bzw. homophoben und sexistischen Gruppierungen statt. Bei Aktionen z.B. gegen den 1000-Kreuze-Marsch, den Marsch für das Leben und den Marsch für die Familie kam es immer wieder zu zahlreichen Anzeigen, Festnahmen und in einigen Fällen auch zu jahrelangen Gerichtsprozessen.

Wir berichten über die queer*feministischen Aktionen der letzten Jahre, die sich formiert haben, um Abtreibungsgegner*innen zu bekämpfen und zu schwächen. Aktivist*innen, die gegen diese Scheiße auf die Straße gehen, sind mit Repression in unterschiedlichen Formen konfrontiert, über die wir informieren wollen.

Neuer PGP-Key

Wir haben einen neuen PGP-Key, diesen findet ihr nun hier.

10/03/2019 – Lieder über/gegen Knast

Krankheitsbedingt wurde das eine Sendung mit dem Schwerpunkt Lieder über bzw. gegen Knast. Sonst gibts noch Veranstaltungshinweise.

Viel Spass beim hören!

03/03/2019 – Wir schon wieder…

Eigentlich hätte diese Sendung schon eine Woche vorher laufen sollen, am 24.2.2019.
Aufgrund einer technischen Panne gab es da aber eine Sendung aus unserem Archiv von 2018 zu Marxismus und Tierbefreiung zum Nachhören.

Diesmal lief dann aber wirklich unsere Gemeinschaftssendung zu 20 Jahre A-Radio Wien.

Wenn ihr selber Interesse habt A-Radio zu machen:
Nehmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr euch in unserem Selbstverständnis wiederfindet.

24/02/2019 – 20 Jahre Anarchistisches Radio! (Teil 1)

Seit im August 1998 Radio Orange, das freie Radio in Wien, erstmals on air ging, seit mehr als zwanzig Jahren, heißt es jeden Sonntag Abend um 20 Uhr: Anarchistisches Radio.

Nach zwanzig Jahren beschäftigen wir uns heute ein wenig mit uns selbst. Unseren üblichen modus operandi durchbrechend senden wir heute eine Gemeinschaftssendung unterschiedlicher Anarchist_innen, die im Projekt des Anarchistischen Radios engagiert sind.

Warum sind wir Anarchist_innen? Was bedeutet uns das Anarchistisches Radio? Was will, was kann Anarchistisches Radio sein? 20 Jahre Anarchistisches Radio bedeutet auch: 20 Jahre anarchafeministisches Radio. Und nicht zuletzt: Radio als Versuch, die Isolation, die Vereinsamung , die Abgeschnittenheit von Gefangenen zu brechen, kann auch als ein Akt der Auflehnung gegen eine Gesellschaft der Bestrafung, der Ausgrenzung, des Zwangs verstanden werden – als solidarische Unterstützung für Gefangene.

All das und noch mehr gibt diesmal im Anarchistischen Radio zu hören.

Verwendete Quelle:

Louise Michel – Warum ich Anarchistin wurde

Ausschnitte aus folgenden Sendungen waren zu hören:

06/02/2014 – Der Streik der Frauen in Italien vom 25.11.2013

30/03/2008 – Feministische Utopien

10/05/2015 – Repression in CZ & Präsentation des Broschürenprojekts “ramasuri”

22/11/2015 – Um was geht’s eigentlich beim Emma Goldman Project?