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20/09/2020 – Repression überall!

Furchtbare Zustände herrschen auf diesem verfluchten Planeten. In der Sendung werfen wir zu Beginn einen Blick auf die Ränder der Festung Europa, nach Moria und lesen Ausschnitte aus dem Artikel “Endlich” von Mely Kiyak, indem sie davon schreibt, warum das Anzünden des grausamen Internierungslagers auf Lesbos das einzig Richtige war.
Kämpfe gegen das EU-Grenzregime ziehen Repression nach sich, deswegen steht aktuell eine größere Gruppe von Menschen in Südtirol vor Gericht. In der Sendung hört ihr die Prozesserklärung der Angeklagten im sogenannten Brenner-Prozess.
Auch Hausprojekte haben es momentan nicht leicht – aktuell ist die queerfeministische Liebig34 akut räumungsbedroht, am 9.10.2020 soll geräumt werden. Hände weg von der Liebig & von allen anderen besetzten Häusern, Wohn- & Hausprojekten in Berlin & anderswo.
Außerdem wurde letzte Woche der lange Marsch der kurdischen Jugend von der deutschen Polizei brutal angegriffen, und in Italien läuft der Prozess gegen Anarchist_innen, die im Zuge der Operation “Scripta Manent” verhaftet wurden.
Unsere Solidarität gilt weiters allen Betroffenen der aktuellen Repressionswellen in Berlin & Athen & der anarchistischen Bibliothek Kalabalik, die letzte Woche Ziel einer Hausdurchsuchung wurde. Auch in Wien gibt es derzeit Versuche mit dem Organisationsparagrafen 278a Teile der antifaschistischen Bewegung zu kriminalisieren, auch hier gilt: Getroffen hat es ein paar, gemeint sind wir alle! Dazu gibt es am Do 24.9. eine Demo in Wien gegen Überwachung und Repression. Kommt alle & zeigt euch solidarisch.

26/10/2015 – Kapitalismus, Krieg & Flucht oder Warum der 26.10. kein Feiertag für uns ist

Am Nationalfeiertag zelebriert das offizielle Österreich gern die sogenannte Neutralität von Schnitzelland und inszeniert dazu am Wiener Heldenplatz eine Militärleistungsschau, bei der Kinder auf Panzern spielen, aktuelle Waffenarten präsentiert und Drohnenkriegen eine schillernde Zukunft herbeigewünscht wird. Denn eine Rüstungsindustrie gibt es auch im vermeintlich neutralem Österreich und Krieg beginnt somit dort, wo militärisches Gerät geplant, produziert und ausprobiert wird. Eingesetzt wird das dann an den Krisenherden dieser Welt und dass vor Kriegen Menschen flüchten, wissen heutzutage alle. Nur aufnehmen will sie kaum wer und schon gar nicht die Länder, die Kriegshetze betreiben, vom Export von Kriegsgerät profitieren und sich gern aus ihrer Verantwortung stehlen wollen.
Eine Sendung über den Zusammenhang zwischen Kapitalismus, Krieg und Flucht und einer Lesung von Textteilen aus “Gegen den Krieg. Gegen den Frieden.”.