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15/03/2026 – Nullpunkte der Gewalt

Nullpunkte der Gewalt ist ein langjähriges Projekt des Kulturvereins container25, an dessen – vorläufigem – Ende die Herausgabe des gleichnamigen Buches stand. In dem Sammelband werden das Lavanttal in Kärnten/Koroška und seine Gewaltgeschichte anhand von Schlaglichtern auf Antisemitismus, Nationalsozialismus und Hexenverfolgung beleuchtet. Die Beiträge zur vergessenen, verschwiegenen und verdrängten Gewaltgeschichte sind ihrem „Gegenteil“ gewidmet: einem solidarischen und offenen Tal. Ihr hört eine Lesung und Gespräch, veranstaltet von AG Feministischer Streik Wien mit Autor*innen des Buches.
Weitereführende Links findet ihr auf unserem Blog a-radio.net.

24/08/25 – Wiederholung “Widerstand und Kärntner Missstände” – Teil 2

Anlässlich der Polizeirepression am Peršmanhof vor gut drei Wochen haben wir uns entschlossen eine ältere Sendung nocheinmal zu spielen.

Dies ist der zweite Teil der gekürzten Version, das komplette Feature findet ihr hier. 

Das Kapitel 7: “Nachkriegsentwicklung” muste aus Zeitgründen leider gekürzt werden, Kapitel 8: “Zum Schluss” fehlt komplett – wir empfehlen unbedingt das Nachhören dieser Kapitel bzw. der gesamten Produktion unter partizani.diebin.at !

Hier der Text von vor 14 Jahren:

“Der Peršmanhof befindet sich in Železna Kapla/Bad Eisenkappel. Bis kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs war der große Bergbäuer_innenhof im südlichen Teil von Kärnten/Koroška ein wichtiger Stützpunkt der Kärntner slowenischen Partisan_innen. Am 25. April 1945 verübte eine SS- und Polizeieinheit ein Massaker an der Großfamilie Sadovnik und zündete den Hof an. Elf Menschen starben, nur zufällig überlebten drei der am Hof lebenden Kinder, ein vierter Sohn war zum Zeitpunkt des Massakers nicht vor Ort.

Eine Gruppe von Menschen verbrachte im Sommer 2011 eine Woche in der Region, um sich auseinanderzusetzen mit der Geschichte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus, mit deutschnationaler Mythenbildung, mit verdrängten Geschichten. Und um deren Spuren in den gegenwärtigen Verhältnissen aufzuspüren…

Weitere Informationen und Download der Originalproduktion auf partizani.diebin.at”