In einem Spannungsfeld zwischen kommerziellem Erfolg und politischer Provokation sich bewegend, war Fabrizio de André einer der talentiertesten und gleichzeitig engagiertesten Liedermacher der italienischen Sprache. Diese Sendung wirft einen Blick auf die libertäre und subversive Ansätze seines Lebenswerks anhand einer kleine Auswahl seiner Lieder.
Eine Sendung zum Thema “Geisteskrankheit”
Am 16.02 hat in Wien ein Vortrag von Marco Maurizi stattgefunden. Dieser besteht aus einer Kritik am konventionellen Speziesismusbegriff und ein Plädoyer für eine materialistische (das heißt gesellschaftshistorische) Definition des Speziesismus.
Der Anarchismus in Mexiko hat eine lange Geschichte. Diese Sendung befasst sich mit diesem Thema ab dem Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als der Magonismus in der Mexikanischen Revolution in Erscheinung trat, bis zu der jetzigen Zeit. Heute ist die Erbe des Anarchismus Ricardo Flores Magons nicht nur in den Kämpfen und Organisationsformen der indigenen Bevölkerung Mexikos deutlich zu erkennen.
Eine Sendung mit Gedichten und Texten von Kurt Tucholsky. Als musikalische Begleitung werden Chansons gespielt.
“Die Gottespest” ist eine der bekanntesten Schriften des Anarchisten Johann Most, erstmals erschienen im Jahre 1883. In der “Gottespest” setzt sich Most mit der Religion im allgemeinen auseinander, und macht dies in dem für ihn so typischen derben humorvollen Stil. Von der Literaturgeschichte verschwiegen, von der Kirche verdammt und viele Male verboten war dieses Buch nie unterzukriegen.
Eine Sendung zu den folgenden Themen: der Kampf der zu lebenslanger Haftstrafe Verurteilten in Italien, der Prozess und die Urteil gegen die “Genoa 25”.
Neben Updates zu der österreichweiten Anti-Pelz-Kampagne gegen die Kleider Bauer-Gruppe, Ankündigungen und etwas Musik hatten wir diesmal einen Aktivisten der Offensive gegen die Pelzindustrie zu Gast, mit dem wir über das Anti-Pelz-Netzwerk, seine Arbeit und eine neue globale Anti-Pelz-Kampagne gegen den Escada-Konzern plaudern konnten. Wir freuen uns sehr über diesen interessanten Einblick.
Im Mai 2007 erschien der Sammelband “Das steinere Herz der Unendlichkeit erweichen – Beiträge zu einer kritischen Theorie für die Befreiung der Tiere”, herausgegeben von Susann Witt-Stahl, Journalistin und langjährige Aktivistin der Tierrechts-Aktion-Nord (TAN, Buchinfo). Im Buch vereint finden sich großteils Vorträge von Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen, die sich auf einem im Februar 2006 von der TAN in Hamburg veranstalteten Kongress dem Mensch-Tier-Verhältnis aus kritisch-theoretischer Perspektive anzunähern versucht hatten.
Am 7. Mai 2007 hatten wir die Gelegenheit, Susann Witt-Stahl in Hamburg zu treffen und mit ihr über die bevorstehende Veröffentlichung von “Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen”, die Kritische Theorie und “die Bewegung” im Allgemeinen zu sprechen.
Studiogespräch zum Underdogfilmfest, welches vom 25.4. bis 29.4. in Wien stattfindet.
http://underdogfilmfest.org/2007/
Über Proteste, das Ungdomshuset, die (nicht nur Studierenden-)Proteste in Griechenland und Musik, sowie Terminen.
In dieser Sendung gibts Informationen zu der Situation in Kopenhagen, nach der Räumung des selbstverwalteten Zentrum Ungdomshuset und den darauffolgenden Demos, Aktionen, Ausschreitunen usw. Weiters noch gibt es ein Update zum G8-Gipfel in Heiligendam. Sowie Neuigkeiten aus dem Infoladen.
Sendung des Infomaden (Infoladen im EKH) Wien
Nach einem kurzen Update über unsere Aktivitäten im Zuge der Kampagne gegen den Pelzverkauf bei Kleider Bauer bestand der Großteil der Radiosendung aus einem Interview mit Birgit, die von ihrer geschichtlichen Diplomarbeit zum Thema “Tierschutz und Antisemitismus” erzählte.
In dieser Arbeit spannt Birgit (die sich bereits beim Tierrechtskongress 2004 mit diesem Thema beschäftigt hatte, siehe dazu auch den Kongressbeitrag) einen Bogen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und geht der Frage nach Verbindungen zwischen Tierschutz und Antisemitismus nach. Eines der Hauptthemen dabei stellt die antisemitische Kritik am Schächten dar – gerade bei diesem Thema zeigen sich besonders deutlich die Kontinuitäten in der antisemitischen Argumentation vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Ein weiteres großes Thema ist Tierschutz im Nationalsozialismus, hier wird insbesondere auf das Schächtverbot und das “Reichstierschutzgesetz” – auch auf seine völkisch-utilitaristische Einstellung zum “Schutz” von Tieren – eingegangen. Im letzten Teil werden antisemitische Argumentationen am Anfang des 21. Jahrhunderts thematisiert, so bei der Forderung nach einem Schächtverbot in der öffentlichen Diskussion um das neue österreichische Bundestierschutzgesetz und antisemitische Kommentare rund um die kontroversielle Kampagne “Der Holocaust auf Ihrem Teller” der Tierschutzorganisation “PETA”.
Für eine ausführlichere Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex war die Zeit trotz dichtester Präsentation leider zu knapp, wir werden uns in Zukunft aber sicherlich noch öfter damit beschäftigen.