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01/08/2021 – Pierre Ramus und die frühe SiedlerInnenbewegung in Wien. Teil 2 (Wiederholung)

Zweiter Teil eines Gesprächs über Pierre Ramus und die frühe SiedlerInnenbewegung in Wien. In diesem Teil gibt es einen kurzen Abriss über die Geschichte der SiedlerInnenbewegung, eine Graswurzelbewegung die aufgrund der allgemeinen Not im Nachkriegswien spontan und wild Land besetzte und Siedlungen zu bauen begann.
Link zur ersten Sendung und Literaturtipps auf unserer website: a-radio.net

25/07/2021 – Pierre Ramus und die frühe SiedlerInnenbewegung in Wien (Teil1) (Wiederholung)

Erster Teil eines Gesprächs über Pierre Ramus und die frühe SiedlerInnenbewegung in Wien. In diesem Teil geht es um hauptsächlich um die Person Pierre Ramus, und um die politischen und sozialen Umstände, welche unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg zur Entstehung der SiedlerInnenbewegung in Wien führten.

20/06/2021 – Wir holen uns den Tod zurück (Wiederholung vom 08/12/2013)

Selbstbestimmter Umgang mit Sterben, Tod und Trauer – Seit den 1980er Jahren gibt es in vielen europäischen Ländern Aufbrüche zu einem anderen, einem menschlicheren Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Die Aktivist_innen der Hospizbewegung haben mit ihrem Ansatz, dass Sterben keine Krankheit, sondern eine wichtige Lebensphase ist, die Tabuisierung des Todes in den Krankenhäusern angegriffen und eine neue Kultur und Begleitung des Sterbens für viele Menschen erkämpft. Rund um die Aidssolidarität und die von HIV besonders betroffenen schwulen bzw. queeren Subkulturen entstanden neue Formen des gemeinsamen und individuellen Trauerns und Abschiednehmens. Verwaiste Eltern gründeten Selbsthilfegruppen und rückten Trauer als wichtigen Lebensprozess in den Focus ihrer Aufmerksamkeit.
Sue* hat sich als Kulturanthropologe mit dem Thema Bestattungen und Übergangsrituale befasst (Abschlussarbeit “Bezahlbare Riten – Über die Wieder-Aneignung von Sterben, Tod und Trauer in der Gegenwart” ), arbeitet seit 10 Jahren als Bestatterin in verschiedenen norddeutschen Städten, hat in Berlin ein alternatives Bestattungsunternehmen mitgegründet, 2012 den Kongress Trauer unterm Regenbogen mitorganisiert und ist an der jährlichen Tagung transmortale beteiligt.

02/08/2020 – Lesung Erich Mühsam (Wiederholung vom 26/12/2010)

Erich Mühsam, 1878 in Berlin geboren, war Anarchist und Kommunist, Autor und Kabarettist und Publizist. Als Revolutionär war Mühsam lange eher einem Lebenswandel der Bohème nahe; 1918/19 mischte er bei der Münchener Räterepublik mit und saß dafür fünf Jahre in Festungshaft. Später war er selbst für Gefangenenunterstützung in der Roten Hilfe aktiv.
1933 wurde der deutsch-jüdische Anarchist von der SA verhaftet. 1934 wurde er im Konzentrationslager Oranienburg von den Nazis hingerichtet.
Die Sendung ist die stark gekürzte und bearbeitete Version einer Ausgabe von dschungelfunk auf Radio Corax im Oktober 2010, teilweise wurde die originale Moderation übernommen.
Zu hören sind Teile einer Konzert-Lesung (oder eines Lesungs-Konzerts) von Texten von und zu Erich Mühsam, gelesen bzw. gespielt von Harry Rohwohlt, Thomas Ebermann, Frank Spilker, Knarf Rellöm und Manuel Schwiers.
Weiterführende Links auf unserem Blog.