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20/06/2021 – Wir holen uns den Tod zurück (Wiederholung vom 08/12/2013)

Selbstbestimmter Umgang mit Sterben, Tod und Trauer – Seit den 1980er Jahren gibt es in vielen europäischen Ländern Aufbrüche zu einem anderen, einem menschlicheren Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Die Aktivist_innen der Hospizbewegung haben mit ihrem Ansatz, dass Sterben keine Krankheit, sondern eine wichtige Lebensphase ist, die Tabuisierung des Todes in den Krankenhäusern angegriffen und eine neue Kultur und Begleitung des Sterbens für viele Menschen erkämpft. Rund um die Aidssolidarität und die von HIV besonders betroffenen schwulen bzw. queeren Subkulturen entstanden neue Formen des gemeinsamen und individuellen Trauerns und Abschiednehmens. Verwaiste Eltern gründeten Selbsthilfegruppen und rückten Trauer als wichtigen Lebensprozess in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit. Weitere Infos und Links auf unserer Website!

09/02/2020 – Vortrag: “Es gibt keinen Selbstmord im Knast!”

Diese Sendung ist ein Beitrag von Radio Aktiv Berlin, die bei den Anti-Knast-Tagen im Herbst 2019 in Berlin viele Audio-Mitschnitte der Veranstaltungen gemacht haben. Im Vortrag geht es um mangelnde medizinische Betreuung, Forensik, Isolationshaft und Selbstmorde in der Berliner JVA Tegel. Anschliessend folgt ein Interview mit Unterstützer_innen der “Drei von der Parkbank” aus Hamburg, von denen zwei noch immer in Untersuchungshaft sitzen. Im dritten Teil hören wir eine Grußbotschaft des seit 1981 gefangenen Radiojournalisten Mumia Abu-Jamal aus den USA an die Anti-Knast-Tage in Berlin. Danke an die Genoss_innen und alles Liebe nach Berlin!

08/12/2013 – Wir holen uns den Tod zurück

Selbstbestimmter Umgang mit Sterben, Tod und Trauer – Zusammenschnitt einer Veranstaltung in der Schenke
Seit den 1980er Jahren gibt es in vielen europäischen Ländern Aufbrüche zu einem anderen, einem menschlicheren Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Die Aktivist_innen der Hospizbewegung haben mit ihrem Ansatz, dass Sterben keine Krankheit, sondern eine wichtige Lebensphase ist, die Tabuisierung des Todes in den Krankenhäusern angegriffen und eine neue Kultur und Begleitung des Sterbens für viele Menschen erkämpft. Rund um die Aidssolidarität und die von HIV besonders betroffenen schwulen bzw. queeren Subkulturen entstanden neue Formen des gemeinsamen und individuellen Trauerns und Abschiednehmens. Verwaiste Eltern gründeten Selbsthilfegruppen und rückten Trauer als wichtigen Lebensprozess in den Focus ihrer Aufmerksamkeit.
Sue* hat sich als Kulturanthropologe mit dem Thema Bestattungen und Übergangsrituale befasst (Abschlussarbeit “Bezahlbare Riten – Über die Wieder-Aneignung von Sterben, Tod und Trauer in der Gegenwart” ), arbeitet seit 10 Jahren als Bestatterin in verschiedenen norddeutschen Städten, hat in Berlin ein alternatives Bestattungsunternehmen mitgegründet, 2012 den Kongress Trauer unterm Regenbogen mitorganisiert und ist an der jährlichen Tagung transmortale beteiligt.