Aufgrund technischer Probleme konnte die Sendung nur 30 Minuten verspätet starten. Das Thema „Frauen in der extremen Rechten und der Neonaziszene” wird versucht, ein anderes Mal nachzuholen!
In diesem Sinne diesmal „nur” Termine…
Am 19. April 2012 wurde erneut das Audimax besetzt. Im Zentrum der momentanen Kämpfe stehen die Wiedereinführung der Studiengebühren sowie die Abschaffung des Internationale Entwicklung Studiums. Die Sendung umfasst eine Analyse der bisherigen Ereignisse ebenso wie den Versuch die aktuelle Protestbewegung in die lange Geschichte der Unibesetzungen und Studidemos einzuordnen und – im Zuge der Berücksichtigung der aktuellen Dynamiken – mögliche Szenarien und Ausblicke anzusprechen. Vor allem soll dabei die Frage aufgeworfen und thematisiert werden, warum gerade auch die Ereignisse an den Unis für die anarchistische Perspektive interessant sind.
Wie lässt es sich erklären, dass einigen Tieren als Individuen einerseits Sympathien entgegengebracht wird, Menschen sie als Ausdruck ihrer “Tierliebe” um sich haben und mit ihnen zusammenleben wollen – während gleichzeitig andere Tiere erbarmungslos millionenfach der Verwertung in Schlachthäusern unterworfen werden? Die Psychologin und Aktivistin Melanie Joy benennt diese widersprüchliche Ideologie als “Carnism” und erzählt im Interview, durch welche Strategien des Ignorierens und Rechtfertigens gelernt wird, die alltägliche gesellschaftliche Gewalt des Fleischessens als normal, natürlich und notwendig zu betrachten.
Verwandtes Sendungsthema: Auch Renate Brucker bezieht sich in ihrer Analyse des “carnivoren Bias” in den Sozialwissenschaften auf das Konzept Carnism.
Eine Sendung über Jack White, die Irish Citizen Army und den Osteraufstand in Dublin 1916.
In den letzten Tagen und Wochen wurden Diskussionen und Informationen laut, laut derer die Schließung des Kindergarten für Kinder von Student_innen an der Uni Wien in den Raum gestellt wurde.
Konkret handelt es sich hierbei um einen Konflikt zwischen der Hochschüler_innenschaft an der Universität Wien und dem Verein “StudentInnenkinder”.
Wir haben versucht, etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen und dabei hoffentlich nichts selber verdreht.
Außerdem an dieser Stelle ein Hinweis auf die Solidaritätskampagne mit den 3 in Moskau verhafteten Feministinnen*, die nach Putin-kritischen Aktionen unter anderem des Hooliganismus beschuldigt werden. Weitere Infos zu den aktuellen Entwicklungen gibt’s in mehreren Sprachen auch online auf http://freepussyriot.org/. Unter dem Menüpunkt “How to help?” gibt’s auch ein Spendenkonto und andere hilfreiche Tipps, wie mensch sich solidarisch zeigen kann!
Prypjat. Das Lied der Liquidatoren.
Ein dokumentarisches Hörstück von Valentin Jahn.
Valentin Jahn:
Ich habe Tschernobyl nur als Symbol verstanden. Allgemein geht das Hörstück um etwas anderes, nämlich um den Machbarkeitswahn menschlichen Pioniergeistes, um die Selbstbestimmung des Fortschritts und die Heuchelei geldgeiler Technokraten.
Natürlich hat das Hörspiel gerade mit der heutigen Situation in Japan eine gewisse Aktualität, doch diese Aktualität ist im Angesicht der immerwährenden Fortschrittseuphorie totalitärer (also aller) Staaten immer gegeben.
Ein Schwerpunkt zum Thema “politische Gefangene” mit einem Blick auf die historische Entwicklung von Bestrafung und Gefangenschaft. Den Hauptschwerpunkt bildet das Thema Frauengefängnisse.
Die Sendung muss diesmal ganz ohne Moderation auskommen. Anlässlich des 8. März haben wir euch eine Sendung mit drei Radiobeiträgen aus den letzten 4 Jahren zusammengestellt:
Die Musik stammt hauptsächlich von der russischen Band Pussy Riot, die ganz aktuell stark repressionsbetroffen sind. Im Moment sind 2 Frauen* in Haft, beide sind im Hungerstreik. (Update Ende März 2012: inzwischen sind 3 Frauen* in Haft, der Hungerstreik ist beendet) …weiterlesen
Thema: Grenzverletzungen – Reflexion zwischen Täter*arbeit und Unterstützung von Betroffenen
Eine Sendung von den reSistas.
In Jurist_innenkreisen wird von einem “Paradigmenwechsel” im österreichischen Rechssystem gesprochen: Anstatt Gesetzesbrücke (im Nachhinein) zu sanktionieren, wird immer mehr versucht, sie erst gar nicht aufkommen zu lassen – was eine Verschärfung (bzw. Veränderung) von Repression zur Folge hat. Österreich steht mit dieser Entwicklung gewiss nicht alleine dar, liefert für die Sendung allerdings das Anschauungsmaterial …
… Eine kleine Einführung in die jüngsten Gesetzesänderungen der letzten Zeit und ein Blick darauf, was uns in den nächsten Monaten an weiteren Gesetzen im Staate Österreich erwarten wird.
Eine Sendung mit zwei thematischen Schwerpunkten:
Anlässlich des Prozessauftaktes am 13. März 2012 gegen die AMS 4 J., A., I. und B. gibt es eine Chronologie der Ereignisse … die für sich spricht. Mehr Infos gibt’s online auf http://www.fightrepression2010.tk/.
Ein Studiogast erzählt abschließend noch in aller Kürze vom Hintergrund des Internationalen Aktionstages gegen Kapitalismus m31, der am 31. März 2012 stattfinden wird. Mehr Infos hierzu sind auf http://vienna.march31.net/ zu finden.
Weitere Ankündigungen:
- Außerdem gibt’s am 1. März einen transnationalen Migrant_innenstreik: den Sprachstreik. Mehr Infos dazu: http://www.1maerz-streik.net/.
- Kurz außerdem noch eine Erinnerung an den 8. März, Internationaler FrauenLesbenMädchen*Kampftag!
Diesmal geht’s um die Bedeutung des Sturms in der politischen Kunst in der Zwischenkriegszeit, den 1930-er Jahren, in Amerika.
Wie schlug sich die die Great Depression, die Wirtschaftskrise und der “New Deal”, in Steinberg’s “Früchte des Zorns” wieder, wie im “Zauberer von Oz”?
Diesmal eine Sendung zur “solidarischen Ökonomie”: Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine Ökonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert – und nicht umgekehrt!
Solidarische Ökonomie ist eine alternative Form des Wirtschaftens. Was die verschiedenen Formen Solidarischer Ökonomien eint, ist das Wirtschaften für die Menschen statt für den Profit. Das heißt es geht nicht darum, Gewinne zu erzielen, sondern darum, Produkte herzustellen oder Leistungen zu erbringen, die konkrete menschliche Bedürfnisse befriedigen.