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04/06/2023 – Die anarcho-syndikalistischen Kellner Teil 2 Arbeitskämpfe der 1920er Jahre

Im zweiten Teil geht es um die Föderation syndikalistischer Hotel-, Gast- und Kaffeehausangestellten in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre: Die Föderation wächst, wird vor allem zur Organisation arbeitsloser Kellner, kämpft u.a. gegen Korruption in der Krankenkasse, erzielt Erfolge. Schließlich werden die Repressionen – von Staat, Wirtschaft und der Sozialdemokratie – aber zu stark und viele Protagonisten wenden sich anderen Politikfeldern zu.

Außerdem gibt es Informationen zur Arbeit des Instituts für Anarchismusforschung.

28/05/2023 – Die anarcho-syndikalistischen Kellner Teil 1 Arbeitskämpfe der 1920er Jahre

Am 30. März diesen Jahres hielt Peter Haumer im Rahmen des Instituts für Anarchismusforschung einen Vortrag, in dem er seine neuen Forschungsergebnisse aus der Geschichte des Anarchismus präsentierte: Die anarcho-syndikalistischen Gastronomiearbeiter:innen
In Wien hat es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts anarcho-syndikalistische Aktivitäten unter den Hotel-, Gast- und Kaffeehausangestellten gegeben. In der Mitte der zwanziger Jahre führte dies zur Gründung der Föderation syndikalistischer Hotel-, Gast- und Kaffeehausangestellten.
Statt Gastronomiearbeiter:innen – wie in der Ankündigung des Vortrags – steht hier in der Überschrift Kellner, denn nicht nur gab es in der Föderation keine Frauen, zumindest nicht offiziell (ich könnte mir vorstellen, dass Frauen sehr wohl Unterstützungsarbeit geleistet haben), sondern diese Organisierung begann auch mit Komitees, deren Aufgabe es war, die Frauen nach dem 1.WK von den Arbeitsplätzen zu verdrängen.
Weiterführende Links auf unserem Blog

10/07/2022 – Veranstaltungsmitschnitt “LUMPENPROLETARIAT”

Marx hatte Mitte des 19. Jahrhunderts das Lumpenproletariat als bestechliche, und deswegen dann doch für den Klassenkampf wichtige Schicht beschrieben. Dem »Pöbel« wurde in der Arbeiter*innenbewegung jahrzehntelang, schon im Frühsozialismus, das Proletariat als bewusste, ehrenvolle Klasse gegenübergestellt, die ihre historische Mission »standhaft und sittlich« verrichte. Der Sozialdemokratie war durch ihren Klassenstolz die Verachtung »der anderen« sozusagen eingeschrieben, sie bedingten einander. Die ungeliebten Anteile ihres eigenen Selbst wurden abspalten – und diese Eigenschaften dann dem Lumpenproletariat zugeschrieben.

30/04/2017 – Bemerkungen zur Arbeitslosigkeit gestern und heute

Am “Tag der Arbeitslosen”, der in Österreich vor allem dominiert ist von kirchlich organisierten Jobbörsen hört ihr die Lesung von Auszügen aus zwei Artikeln von Vilma Ritschel (1882-1960),  die in der von ihr 1930/31 herausgegebenen anarchistischen Zeitschrift Contra erschienen sind. Vilma Ritschel hat sich stark in der Arbeitslosenbewegung engagiert und thematisiert das auch in ihren Artikeln:
Rauf’ ma, euer Gnaden (Contra, 1.Jg/Nr. 2 1930)
Vernunft und Herz in der Arbeitslosenbewegung (Contrag, 2.Jg/Nr. 3 1931)
Aufgenommen wurde die Lesung im Dezember 2016 im Perinetkeller.

08/07/2012 – Die Internationale Teil 3

Die Juraföderation und die Antiautoritäre Internationale (1872-1877)

Schockiert über die Beschlüsse der Londoner Konferenz 1871 und des Haager Kongresses 1872 organisierten die antiautoritären Sektionen der IAA, insbesondere solche von Spanien, Italien, Frankreich, Belgien und den USA mit der Fédération Jurassienne, die den libertären Pol der IAA bildete, einen Kongress in St-Imier, an dem klar libertäre Beschlüsse verabschiedet wurden.
Außerdem: ein kurzer Bericht von der Budapest Pride, Ankündigungen und Dank an Gerhard Kettler

13/05/2012 – Die Internationale Teil 1

Gründung und Entwicklung bis 1870/71

Mit einem Beitrag von Philippe Kellermann (Ausschnitte einer Veranstaltung in der Anarchistischen Bibliothek Wien am 29.10.2011 zum Thema „Begegnungen feindlicher Brüder. Zum Verhältnis von Anarchismus und Marxismus in der Geschichte der sozialistischen Bewegung“)
Mehr Infos auf unserem Blog