Zum Hintergrund des offenen Briefs siehe https://at.indymedia.org/node/21328
Stellungnahme der Radiomacher_innen des Anarchistischen-Radio/Wien zur Debatte um Sexismus in der Radiofabrik/Salzburg (Oktober 2011, Anm.)
Gegeninformationen und Stellungnahmen zu aktuellen politischen Themen aus libertärer Sicht
Jeden Sonntag, 20:00-21:00, Radio Orange 94.0
Zum Hintergrund des offenen Briefs siehe https://at.indymedia.org/node/21328
Stellungnahme der Radiomacher_innen des Anarchistischen-Radio/Wien zur Debatte um Sexismus in der Radiofabrik/Salzburg (Oktober 2011, Anm.)
English version below
Wir haben im Dezember 2011 Robin und Trina von Kranti (Hindi für “Revolution”) interviewt, die in Mumbai, Indien, mit den Töchtern von Sexarbeiterinnen arbeiten. Gestoßen sind wir auf die Organisation durch eine Al Jazeera-Dokumentation, die gemeinsam mit den Kids (vorrangig erstmal individuelle) Handlungsperspektiven für ihr Leben zu schaffen versucht.
Robin und Trina, die beiden Initiatorinnen, erzählen zum Hintergrund ihres Ansatzes, der durchaus einen ungewöhnlich breiteren gesellschaftlichen Anspruch verfolgt (daher auch der Name der Organisation), ohne ihn auf dem Rücken der Kids auszutragen.
Zwischendurch gibt’s Musik von Tank Girl aus Nepal.
Das Interview haben wir übrigens in englischer Sprache geführt, die Moderation ist in deutscher Sprache. Ein Transkript des Interviews in englischer Sprache werden wir in Kürze hier in unserem Archiv online zur Verfügung stellen.
In Dec 2011 we interviewed Trina and Robin of Kranti (Hindi for “revolution” – contrasting their own approach to those of other organizations in the field), an NGO which first drew our attention via a documentary by Al Jazeera English. The organization, who are working with the daughters of sexworkers in Mumbai, India, are working together with the kids to achieve a foundation and individual perspectives for their lives.
Robin and Trina, founders of Kranti, explain their approach and its broader social claim, while taking care that the girls are not the means but the end of action.
The interview is in english while the moderation/introduction is in german. We will provide a transcript in english shortly via our online archive.
Music’s by Tank Girl from Nepal.
Lesungen aus dem Text “In offener Feindschaft mit dem Bestehenden, seinen Verteidigern und seinen falschen Kritikern“.
In dieser Sendung befassen wir uns mit dem 18. Dezember- globalen Aktionstag der Migrant_innen. Es wird über die Geschichte des Tages erzählt sowie über die mit diesem Tag verbundenen Weltcharta der Migrant_innen. Weiter folgt ein live-Bericht über die am 18. Dezember stattgefundene Aktion in Macondo – eine Flüchtlingssiedlung in Wien Simmering. In dem Interview mit einer von der Organisator_innen wird über die Bedeutung dieser Aktion sowie über die Selbstorganisierung der Migrant_innen geredet. Über die Repräsentationsfrage bei der antirassistischen Arbeit wird in einem Studiogespräch diskutiert, wobei die gängige (humanitäre) Praxen kritisiert wurden.
Der Anarchist, politischer Autor und Kabarettist Georg Kreisler ist am 22. November mit 89 Jahren gestorben.
In dieser Sendung werden seine Lieder gespielt und Auszüge aus einem seiner letzten Interviews gelesen.
Im A-Radio-Archiv befindet sich auch diese ältere Sendung mit anderen Liedern von Georg Kreisler: http://www.a-radio.net/2009/318
Auf welche Weise sind das Geschlechterverhältnis und Tierausbeutung miteinander verwoben und wie werden durch den Konsum von Fleisch Formen hegemonialer Männlichkeit konstruiert? Dieser Frage ist die Hamburger Soziologin Julia Gutjahr in einem Vortrag anhand der “Männerkochzeitschrift” “Beef” nachgegangen. Eine ihrer Thesen: Verunsicherte männliche Identitäten versuchen durch die Inszenierung von Gewalt gegen und Herrschaft über Tiere die immer mehr in Frage gestellte Geschlechterhierarchie zu stabilisieren. Nach dem Vortrag fanden Workshops zu verschiedenen Themen im Zusammenhang von Geschlechterkonstruktionen und Tierausbeutung, auch zu “veganen Männlichkeiten” statt, Teilnehmer_innen erzählen von ihren Diskussionen.
Zwei Leute erzählen von ihren Erfahrungen in Spanien, wo sie in verschiedenen Städten Aktivist_innen des Movimiento 15-M, der spanischen Protestbewegung, kennengelernt haben. Sie erklären anhand einiger Beispiele, welche inhaltlichen Schwerpunktsetzungen und welche Formen der Organisation sie an welchen Orten vorgefunden haben. Für all jene, die sich für Formen der Organisation in der Praxis interessieren, ist die Sendung eine gute Ergänzung.
Am Schluss gibt’s, wie so oft, noch ein paar Terminankündigungen.
Die Sendung “Radio Termit” aus Salzburg hat eine dreiteilige Interview-Serie aus einer Reise nach Israel und Palästina unter dem Namen “Hoffnung an den Graswurzeln” gesendet.
Dieser dritte Teil der Sendungsreihe gibt einen Überblick über die Arbeit der arabisch- israelischen Gewerkschaft WAC Maan. Drei Frauen sprechen über die Lage Israels, der arabischen Welt und wie klassenkämpferische Gewerkschaftsarbeit unter äußerst schwierigen Umständen aussieht.
Die Reise wird auch als mehrteiliger Bericht in der Zeitschrift “Termit” verarbeitet. Der erste Teil des Reiseberichts ist z.B. hier erreichbar:
http://infoladensalzburg.files.wordpress.com/2011/10/termit-oktober-web.pdf
Zwei Menschen aus autonomen Zusammenhängen sterben beim Versuch einen Strommasten zu sprengen.
Diesem tragischen Unglück folgt eine verbissene Suche nach dem angeblichen „dritten Mann“, vorangetrieben durch eine von der FPÖ gepushte Medienhetze, Hausdurchsuchungen und eine breite Distanzierungswelle von jeder Militanz sowie den beiden Toten.
Für die meisten älteren AktivistInnen ist der Name ein Begriff, war Ebergassing Teil einer Neuausrichtung oder Abgrenzung der eigenen politischen Positionierung – nicht nur, aber auch aufgrund der Repression, die durch Ebergassing ausgelöst worden ist. Jüngeren Generationen sagt „Ebergassing“ heute kaum etwas, fast scheint es so, als ob sich KronenzeitungsjournalistInnen in schmierigen Kolumnen gegen „linken Terror“ besser erinnern können als GenossInnen von früher, die „damals“ aktiv waren…
Ein Radiobeitrag zu Ebergassing, Auseinandersetzungen, Schlüsse und Analysen, die auch heute noch große Aktualität haben. Mehr Infos zu Ebergassing gibts hier zum Nachlesen: http://www.nadir.org/nadir/periodika/tatblatt/164ebergassing-doku.htm
In der Sendung: Das Epizentrum in Wien meldet sich nach einer Woche Besetzung per Telefon, ein Beitrag zum Aktionstag gegen Pelzfarmen (in Deutschland) und ein Interview zum Vortrag “Keine halben Sachen sondern ganze Tiere”: “”Ein echter Mann geht zuerst in den Wald bevor er zu kochen beginnt und bringt sich das [Tier] auch noch selber um.”