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18/06/2017 – Repression in Polen gegen Migrant_innen: Solidarität mit Ameer Alkhawlany

Ihr hört einen Mitschnitt der Veranstaltung vom 25. Mai 2017 im EKH/Wien

Aus dem Ankündigungstext:
Border regime and migration politics towards non-EU migrants in Poland has a long history of brutality, racism and, in fact, fascism. Now we can say that the situation is getting worse and worse.

The initiative “Solidarity with Ameer” will present the story of an Iraqi student, who spent half a year in custody and was secretly deported (just after the court set him free), because Polish state accused him of “posing a potential threat to public safety” (without even presenting any evidence or actual accusation).

Border police, secret police, ministry of internal affairs and many others were involved. During the presentation you will learn about the details of this complex case as well as about solidarity campaign for justice for Ameer and against all deportations.

11/06/2017 – Aktuelle Infos zu anarchistischen Gefangenen i. d. Türkei

Warum ist die Geschichte der türkischen sowie der kurdischen Gefängnisse eine Geschichte der Morde? Welche Widerstände gab es gegen die Einführung des Type-F-Gefängnisses? In welchem Verhältnis steht der Staat zu Hungerstreiken oder Todesfasten? Mit welchen Folgen müssen die Gefangenen rechnen wenn sie ihren Körper als Widerstand – wie im Fall des Todesfasten – benützen? Mit all diesen Fragen beschäftigt diese Sendung die einen Mitschnitt zu diesem Thema hier austrahlte.

04/06/2017 – Tokio von unten

Spezialsendung zu aktuellen antiautoritären und anarchistischen Bewegungen in Japan von einem Genossen, der aktuell in Japan ist.
Danke an dieser Stelle für diese Sendung!

Japan gilt unter vielen westlichen AktivistInnen oft als die große Unbekannte. Man kennt vielleicht noch die Geschichten der militanten StudentInnenproteste der 60er Jahre, das war’s dann aber auch. Dass es aber auch heute in Japan eine aktive und lebendige anarchistische bzw. antiautoritäre linksradikale Bewegung gibt, das wollen wir euch in dieser einstündigen Spezialsendung zeigen. Der Bogen der in Japan produzierten Sendung spannt sich über einen kurzen geschichtlichen Überblick der radikalen Nachkriegslinken über aktuelle Anti-Olympia Proteste, die Obdachlosenbewegung, Infoläden, bis hin zu Wohnprojekten und Stadtteilgruppen in Tokio.
Zu Wort kommen Tokioter AktivistInnen selber.

28/05/2017 – Wandzeitung The Hunger Strikes

Eine Wandzeitung mit dem Titel “The Hunger Strikes”, die die nächsten Wochen in der Literaturpassage des Museumsquartiers zu sehen ist, ist heute unser Thema.

Ausgangsmaterial waren unter anderem die Publikationen des Instituts für Anarchismusforschung, der Roman “Die rote Garde von Wien” und eine Textcollage des Editionskollektivs Mezzanin.

Die beiden Schöpferinnen sind zu Gast im Studio, Zuspielungen von der Eröffnung lassen auch  andere Beteiligte zu Wort kommen.

21/05/2017 – Tech & Drugs – Lähmung, Beschleunigung, Erweiterung

Ausgehend von einem Höspiel Namens Fly-High gibt es eine Stunde lang Anmerkungen und Überlegungen zum Thema Drogen und Technik. Weiterführende Literatur und Links werden in kürze hier angefügt.

Weiters gibt es noch einen Aufruf zum Solidaritäts- bzw. Aktionstag zur Unterstützung der Warschau3 am 31.Mai. Grund hierfür ist der erste Gerichtstermin der Angeklagten. Mehr Infos über über den Fall könnt ihr hier nachhören und hier lesen.

07/05/2017 – Anarchismus & Bankenteignungen

Ihr hört einen Mitschnitt der spannenden Veranstaltung, die im Rahmen des ABC-Fests 2017 im Wiener EKH stattfand. Aus dem Ankündigungstext:

“Während einer angeregten Diskussion mit GenossInnen im Café La Tranquilidad wurde er von der ausgestreckten Hand eines Bettlers unterbrochen. Zum Entsetzten seiner BegleiterInnen zog Durruti eine Pistole aus seiner Jacke. Er legte sie in die Hand des Bettlers und riet ihm: “Nimm sie! Frag in einer Bank nach Geld!”

Seit der Entstehung der anarchistischen Bewegung gab es immer schon Auseinandersetzungen darüber, was Praxis ist, wie diese in die Theorie eingebettet wird und wie sie auszuschauen hat. Dabei stoßen Anarchist*innen immer noch auf die Frage der Finanzierung ihrer Bewegung. Es wird von den ersten Enteignungen im 19. Jahrhundert bis heutzutage erzählt, genauso wie über die Diskussionen, die diese stärkten und prägten. Denn es ist wichtig daran zu erinnern, dass die Praxis der Enteignungen immer auch ein wichtiger Teil der anarchistischen Bewegung war.

30/04/2017 – Bemerkungen zur Arbeitslosigkeit gestern und heute

Am “Tag der Arbeitslosen”, der in Österreich vor allem dominiert ist von kirchlich organisierten Jobbörsen hört ihr die Lesung von Auszügen aus zwei Artikeln von Vilma Ritschel (1882-1960),  die in der von ihr 1930/31 herausgegebenen anarchistischen Zeitschrift Contra erschienen sind. Vilma Ritschel hat sich stark in der Arbeitslosenbewegung engagiert und thematisiert das auch in ihren Artikeln:

Rauf’ ma, euer Gnaden (Contra, 1.Jg/Nr. 2 1930)
Vernunft und Herz in der Arbeitslosenbewegung (Contrag, 2.Jg/Nr. 3 1931)

Aufgenommen wurde die Lesung im Dezember 2016 im Perinetkeller.

16/04/2017 – ABC-Solifest in Wien

Kommendes Wochenende findet zum 5. Mal in Folge das ABC-Fest in Wien statt. Das heißt 3 Tage Bands und Vortragsprogramm, Büchertische, Austausch, Diskussion und Vernetzung, um Kohle für ein weiteres Jahr ABC-Arbeit, zur Unterstützung von Repressionsbetroffenen, Plakate, Anti-Knast-Projekte usw. zu lukrieren.

Alle Infos: abcfestvienna.noblogs.org

Außerdem: Die Geschichte von Anarchist Black Cross und Solidaritätstage mit den in Aachen angeklagten Anarchist_innen.

09/04/2017 – Vermischtes mit Musik

In dieser Sendug geht es unter anderem um die schöne neue Technikwelt, die schöne neue Öffiwelt und die schöne neue Ökowelt.

02/04/2017 – anarchistische Gefährten* in türkischen Gefängnissen

In der Sendung am 2.4. verfolgten wir weiterhin das Thema der
anarchistischen Gefährten in den türkischen Gefängnissen. Unser Augenmerk galt dem Gefährten Osman Evcan, der in der Türkei als Vegan-Anarchist bekannt ist. Sowie Umut Firat Süvariogullari protestierte auch Evcan gegen die verstärkte Repression in den Gefängnissen seit dem versuchten Putsch vom Juli 2016.  Evcan ist auch als jener Gefährte bekannt, der es durch Hungerstreiks schaffte, dass Gefangenen in den Gefängnissen vegetarisches und veganes Essen auf Wunsch ausgegeben werden muss. Auch wurde auf autobiographische Daten über Evcan eingegangen, die von dem Schriftsteller Yilmaz Aytekin zu einem Roman mit dem Titel “Die Schlupflosen” zusammengestellt wurde. Außerdem hören wir dazu einen Teil eines Interviews mit ABC Istanbul das vom anarchistischen Podcast “The Final Straw Radio” im Mai 2016 nach dem erfolgreichen Hungerstreik ausgestrahlt worden war.
https://thefinalstrawradio.noblogs.org/

19/03/2017 – GemÖk oder Ich gebe, was ich kann und nehme, was ich brauche

Gemeinsame Ökonomien (GemÖk) bzw. Finanzkooperativen sind Gruppen von Menschen, die ihr Einkommen in einen gemeinsamen Topf geben, aus dem alle gleichermaßen schöpfen können.

Leute aus drei verschiedenen Gruppen erzählen, wie sie diese Idee des solidarischen, hierarchiefreien und bedürfnisorientierten Wirtschaftens im Hier und Jetzt leben. Vertrauen und eine solide antikapitalistische Grundeinstellung – was braucht es noch, um sich in einer Gemeinsamen Ökonomie mit anderen wohl zu fühlen?

Die Formen und Modelle, individuelle Einkünfte gemeinsam zu nutzen sind vielfältig: Eine Gruppe legt ihre Einkünfte zusammen, um den Alltag zu bestreiten (Alltagsökonomie), eine andere auch Erbschaften, Rücklagen und Schulden (Vermögensökonomie).

Können gemeinsame Ökonomien ein politisches Mittel auf dem Weg zu einer nichthierarchischen, bedürfnissorientierten Gesellschaft sein?

05/03/2017 – Die kurdische Freiheitsbewegung und der Anarchismus

Die Sendung versucht anhand von zwei Interviews mit anarchistischen Gefährten aus Istanbul die ideologische und praktische Entwicklung der kurdischen Freiheitsbewegung seit 2000 nach zu skizzieren.

Die Fragen hierzu lauten: Was war nach dem “letzten großen 1.Mai” passiert? Was waren die Gründe für das gegenwärtige Schweigen aller linken Gruppierungen in der Türkei? Warum war Suruç so einschneidend für die Linke und den Anarchismus in der Türkei? Im welchem Verhältnis stand Rojavas Kampf mit anarchistischen Methoden? Ein Gefährte im Studio versucht dabei die Auswirkungen der Vernichtungspolitik an Kurden (Reyhanli, Roboski, Suruç, Ankara) seitens der AKP seit ihrer Machtübernahme 2002 zusammen zu fassen.

Außerdem gibt es ein kurzes aber erfreuliches Infoupdate zu den Kämpfen eines anarchistischen Gefangenen in der Türkei.

Die Interviews und Beiträge der Gefährten sind original auf Türkisch und Englisch wobei es Übersetzungen und Zusammenfassungen auf Deutsch gibt.

26/02/2017 – Feministische Kritik der Identitätspolitik

Ihr hört einen Mitschnitt der Veranstaltung vom 21.2.2017 im Antifacafe in Wien anläßlich des internationalen Frauen*-Kampftages am 8. März.

Aus dem Ankündigungstext: Wenn ein identitätspolitischer Standpunkt universale Ziele per se als Weiterführung von Machtverhältnissen begreift und eine universalistische Kritik jede identitätspolitisch wirksame Intervention als verkürzt abtut, stehen wir vor einer Auseinanderentwicklung und Polarisierung der Diskussionen über Theorie und Strategien emanzipatorischer Politik. Von der einen Seite wird vorgeworfen partikulare Diskriminierungsverhältnisse und gesellschaftliche Positionen unsichtbar zu machen, die Gegenargumente verweisen darauf, dass eine Politik der rein auf Identität bezogenen Interventionen hinter den Zielen emanzipatorischer Politik zurückbleibt. Wohin wollen wir mit feministischer Gesellschaftskritik? Geht es darum, den Status Quo zu korrigieren oder gehts es um eine Politik der radikalen Kritik der Zusammenhänge von Patriarchat, Staat, Nation und Kapital? Wie emanzipatorisch ist eine Politik, deren Ziele sich durch Identitäten definiert?