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31/03/2024 – Feministische Perspektiven auf Antisemitismus

Am 9. März fand in Wien im Rahmen des Antifa Cafés ein Podiumsgespräch mit Cordula Trunk, Karin Stögner und Soma zum Verhältnis Feminismus – Antisemitismus statt. Die Ausschnitte, die in dieser Sendung zu hören sind, gliedern sich in drei Teile: zuerst geht es um Antisemitismus in feministischen Zusammenhängen vor und nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023, im zweiten Teil wird dann über die Gründe für den erschreckenden Antisemitismus, auch in feministischen Kontexten gesprochen. Und schließlich wird die Frage gestellt, wie es möglich ist, dass feministische Grundsätze so einfach ausgehebelt werden und welche Gegenstrategien möglich sind.
Weiterführende Links dazu auf unserem Blog a-radio.net

23/04/2023 – Piss on Patriarchy – im Gespräch mit Mora Leipzig

Für diese Sendung haben wir eine Episode des “Vomens Bar digitale” Podcasts übernommen. Fast drei Jahre ist es her, dass funk die STRG_F-Dokumentation zu unkonsensualen, voyeuristischen pornografischen Videos veröffentlicht hat. Nicht nur die Berichterstattung, auch der Umgang mit Misogynie stellte einen langen, belastenden Weg für viele FLINTA dar und den propagierten Profeminismus einer politischen Community komplett in Frage. Mora ist eine feministische Gruppe aus Leipzig, die sich als aktivistische AG aus der Betroffenenvernetzung formiert hat.

06/03/2022 – Kollektive Sendung zum 8. März

Für diese Sendung zum 8. März den feministischen Kampftag haben wir eine kollektive Sendung gemacht mit 5 verschiedenen Beiträgen: 
Ein kurzer Beitrag über patriarchale Gewalt und Gerichtsprozesse: Feministische Kompliz*innenschaft muss antistaatlich sein!
Ein Beitrag zu Feminismus & Militanz & warum im Kampf gegen das Patriarchat unterschiedliche Methoden notwendig sind
Ein Teil der Sendung dreht sich um die Revolutionärin Maria Nikiforova auch bekannt als Marusya, die um die russische Revolution im Terrain der heutigen Ukraine kämpfte. Mit ihrer aufständischen Einstellung stand Sie im Konflikt mit reaktionären Kräften und den autoritären Bolschewisten. Dieser Beitrag ist auf Englisch.
Ein Beitrag vom Kampf einer FLINTA*-Gruppe an der italienisch-französischen Grenze.
Mit einem feministischen Rückblick auf Aktionen und Demonstration seit Anfang März in Wien wollen wir auf den Aufruf “Jeder Tag ist 8. März!” und den Kampf gegen Feminizide aufmerksam machen. Der Bericht gibt einen kleinen und unvollständigen Einblick, auf die Ohren gibt es dafür noch musikalische Unterstützung von den bombastischen Petrol Girls und die üblichen Ankündigungen. Mehr Infos & Links auf unserer website a-radio.net

08/11/2020 – Gewalt in Beziehungen, Toxische Beziehungen & Beziehungen im Patriarchat

Im ersten Teil der Sendung stellen wir das Gewalt-Rad, das im Zuge eines Interventionsprogramms gegen häusliche Gewalt entwickelt wurde, vor und ergänzen dieses mit einem Kapitel aus der Broschüre „Konsens lernen“ (konsenslernen.noblogs.org). Ihr hört außerdem ein paar Worte von Ellen Pence zur Entstehungsgeschichte des Gewalt-Rads und einen Erfahrungsbericht aus Perspektive einer Person, die in einer Gewaltbeziehung gelebt hat.
Um auch Verhaltensweisen aufzuzeigen, die weniger eindeutig auf Gewalt hinweisen, jedoch trotzdem sehr schädlich für betroffene Personen sein können, haben wir uns des weiteren mit dem Thema „Toxische Beziehungen“ auseinander gesetzt.
Der letzte Teil der Sendung befasst sich mit Theorie und Gedankenwelt der schwedischen Comic Autorin Liv Strömquist. In ihrem Buch “der Ursprung der Liebe” setzt sie Probleme heteronormativer Liebesbeziehungen in Bezug zu unserer patriarchalen Gesellschaft. Damits trotz aller Beschissenheit der Dinge auch ein bisschen was zum Schmunzeln gibt, spielen wir ein paar Auszüge aus den Comics nach.
Vorsicht, wie auch in der Sendung erwähnt, gibt es einige Triggerwarnungen! Tracklist auf unserem Blog.

19/05/2019 – Profeministische Männer*gruppen?! Geschichte und Überlegungen

Die Sendung dreht sich wie der Titel schon sagt um profeministische Männer*gruppen. Einer Form der Auseinandersetzung mit eigenen Männ*lichkeiten und Sexismen die in den 80ern und 90ern noch weiter verbreitet war. Vor allem in der radikalen und autonomen antiautoritären Linken. Anfang der 2000er sind diese jedoch wieder weitgehend verschwunden und wenn jetzt von Männer*gruppen geredet wird, hat mensch ein mehr als schlechtes Bild im Kopf.
Hauptteil dieser Sendung ist ein Vortrag zu profeministischen Männer*gruppen der 2016 in Leipzig gehalten wurden, den wir einfach mal so übernommen haben, in dem es um Geschichte, Argumente dagegen und dafür, sowie aktuelle Überlegungen dazu geht. Dazwischen Musik die inhaltlich mehr oder weniger dazupasst.
Mehr Infos und Links auf unserem Blog

05/08/2018 – What about the rapists?

Wir freuen uns in dieser Sendung einen Mitschnitt der Veranstaltung vom 28. April 2018, die im Rahmen des ABC-Soli-Festivals im Wiener EKH stattfand, präsentieren zu können.
Worum geht es?
Ansätze in anarchistischen Bewegungen zum Thema sexualisierte Gewalt und Umgang mit Täter_innen waren und sind ein alltägliches Bedürfnis. Als queer-feministische Anarchist_innen kämpfen wir gegen Staat, Polizei und Gefängnisse und lehnen sie als Lösung von Konflikten ab – weil sie selbst die patriarchale Herrschaft repräsentieren und deshalb niemals Teil des Kampfes gegen Sexismus sein können. Community Accountability ist ein Ansatz, der sich gegen Polizei und Gefängnisse richtet und in feministischen Black- und People of Color-Kontexten in den USA auftaucht (man kann über dieses Konzept beispielsweise im Zine “the revolution starts at home’ nachlesen).
In diesem Fall wird die Idee der “Gemeinschaftsverantwortlichkeit” vorgestellt. Die Praxis dieses Konzepts wurde auch von Feministinnen kritisiert – diese Kritik und ein alternativer aufständischer Ansatz, wie – im Fokus der Rache – mit Vergewaltigern umgegangen werden kann, wird im zweiten Teil diskutiert (siehe zine ‘Dangerous Spaces’).
Auf Englisch!

11/03/2018 – Awareness?! Überlegungen für die antisexistische Praxis

Wir hören ein Interview mit Menschen die von persönlichen Erfahrungen mit dem Thema “Awareness” erzählen und von ihren Tätigkeiten bei Veranstaltungen berichten. Wir hören außerdem eine Übersetzung aus der Ankündigung vom A-Fem 2014 in London, in der das Schutzraum-Konzept des anarcha-feministischen Zusammentreffens vorgestellt wird und auch der weitverreitete Text der Gruppe DEFMA aus Wien wird vorgestellt, mit dem bereits 2011 Überlegungen über “Die Herausforderung linker Camps im Umgang mit Sexismus und Grenzüberschreitungen” veröffentlicht wurden. Die Gruppen und Texte aus der Sendung werden hier demnächst verlinkt!

24/07/2011 – Linke Camps – Umgang mit Sexismus

Sommerzeit ist linke Camp-Zeit und aus diesem Anlass beschäftigen wir uns mit dem Text der Gruppe DEFMA zum Thema “Utopie und Verantwortung oder Jedes Jahr dieselbe Scheiße: Die Herausforderung linker Camps im Umgang mit Sexismus und Grenzüberschreitungen”. Das feministische Konzept der Definitionsmacht wird vorgestellt, Parteilichkeit und die Idee von Zustimmung erklärt sowie antisexistische Basics für alle linken Camps eingefordert.
In diesem Sinne: Go for it!