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18/12/2011 – Global Day of Action Against Racism and for the Rights of Migrants, Refugees and Displaced People

In dieser Sendung befassen wir uns mit dem 18. Dezember- globalen Aktionstag der Migrant_innen. Es wird über die Geschichte des Tages erzählt sowie über die mit diesem Tag verbundenen Weltcharta der Migrant_innen. Weiter folgt ein live-Bericht über die am 18. Dezember stattgefundene Aktion in Macondo – eine Flüchtlingssiedlung in Wien Simmering. In dem Interview mit einer von der Organisator_innen wird über die Bedeutung dieser Aktion sowie über die Selbstorganisierung der Migrant_innen geredet. Über die Repräsentationsfrage bei der antirassistischen Arbeit wird in einem Studiogespräch diskutiert, wobei die gängige (humanitäre) Praxen kritisiert wurden.

11/12/2011 – Horst Stowassers “Projekt A”: Gescheiterte Utopie oder Anregung für die Zukunft?

Im Kern geht es dem “Projekt A” um die Vermittlung der drei großen Bereiche von Leben, Arbeit und Politik. In einer Gesellschaft, in der die Trennung zwischen Freizeit und Beruf, zwischen privatem und öffentlichem Leben immer weiter vorangetrieben wird, heißt ein Weg, diese Vermittlung zu betreiben: “Vernetzung”. Etwas anders gefasst ist das “Projekt A” also ein beispielhafter Vernetzungsprozeß von und für Einzelleute, Gruppen, Initiativen und Projekte.

04/12/2011 – Gorleben

Infos und verschiedene Beiträge rund um die Proteste gegen den jüngsten Castortransport nach Gorleben und die Repression, mit der die Aktivist_innen konfrontiert waren. Mit vielen O-Tönen und -Gesprächen.

27/11/2011 – In Memoriam Georg Kreisler

Der Anarchist, politischer Autor und Kabarettist Georg Kreisler ist am 22. November mit 89 Jahren gestorben.

In dieser Sendung werden seine Lieder gespielt und Auszüge aus einem seiner letzten Interviews gelesen.

Im A-Radio-Archiv befindet sich auch diese ältere Sendung mit anderen Liedern von Georg Kreisler: http://www.a-radio.net/2009/318

20/11/2011 – Zur Konstruktion hegemonialer Männlichkeit durch den Konsum von Fleisch

Auf welche Weise sind das Geschlechterverhältnis und Tierausbeutung miteinander verwoben und wie werden durch den Konsum von Fleisch Formen hegemonialer Männlichkeit konstruiert? Dieser Frage ist die Hamburger Soziologin Julia Gutjahr in einem Vortrag anhand der “Männerkochzeitschrift” “Beef” nachgegangen. Eine ihrer Thesen: Verunsicherte männliche Identitäten versuchen durch die Inszenierung von Gewalt gegen und Herrschaft über Tiere die immer mehr in Frage gestellte Geschlechterhierarchie zu stabilisieren. Nach dem Vortrag fanden Workshops zu verschiedenen Themen im Zusammenhang von Geschlechterkonstruktionen und Tierausbeutung, auch zu “veganen Männlichkeiten” statt, Teilnehmer_innen erzählen von ihren Diskussionen.

13/11/2011 – Ein Urlaubsbericht: Movimiento 15-M

Zwei Leute erzählen von ihren Erfahrungen in Spanien, wo sie in verschiedenen Städten Aktivist_innen des Movimiento 15-M, der spanischen Protestbewegung, kennengelernt haben. Sie erklären anhand einiger Beispiele, welche inhaltlichen Schwerpunktsetzungen und welche Formen der Organisation sie an welchen Orten vorgefunden haben. Für all jene, die sich für Formen der Organisation in der Praxis interessieren, ist die Sendung eine gute Ergänzung.

Am Schluss gibt’s, wie so oft, noch ein paar Terminankündigungen.

06/11/2011 – Hoffnung an den Graswurzeln Teil 3

Die Sendung “Radio Termit” aus Salzburg hat eine dreiteilige Interview-Serie aus einer Reise nach Israel und Palästina unter dem Namen “Hoffnung an den Graswurzeln” gesendet.

Dieser dritte Teil der Sendungsreihe gibt einen Überblick über die Arbeit der arabisch- israelischen Gewerkschaft WAC Maan. Drei Frauen sprechen über die Lage Israels, der arabischen Welt und wie klassenkämpferische Gewerkschaftsarbeit unter äußerst schwierigen Umständen aussieht.

Die Reise wird auch als mehrteiliger Bericht in der Zeitschrift “Termit” verarbeitet.  Der erste Teil des Reiseberichts ist z.B. hier erreichbar:

http://infoladensalzburg.files.wordpress.com/2011/10/termit-oktober-web.pdf

30/10/2011 – Ebergassing – 11. April 1995

Zwei Menschen aus autonomen Zusammenhängen sterben beim Versuch einen Strommasten zu sprengen.

Diesem tragischen Unglück folgt eine verbissene Suche nach dem angeblichen „dritten Mann“, vorangetrieben durch eine von der FPÖ gepushte Medienhetze, Hausdurchsuchungen und eine breite Distanzierungswelle von jeder Militanz sowie den beiden Toten.

Für die meisten älteren AktivistInnen ist der Name ein Begriff, war Ebergassing Teil einer Neuausrichtung oder Abgrenzung der eigenen politischen Positionierung – nicht nur, aber auch aufgrund der Repression, die durch Ebergassing ausgelöst worden ist. Jüngeren Generationen sagt „Ebergassing“ heute kaum etwas, fast scheint es so, als ob sich KronenzeitungsjournalistInnen in schmierigen Kolumnen gegen „linken Terror“ besser erinnern können als GenossInnen von früher, die „damals“ aktiv waren…

Ein Radiobeitrag zu Ebergassing, Auseinandersetzungen, Schlüsse und Analysen, die auch heute noch große Aktualität haben. Mehr Infos zu Ebergassing gibts hier zum Nachlesen: http://www.nadir.org/nadir/periodika/tatblatt/164ebergassing-doku.htm

23/10/2011 – Epizentrum / Aktionstag gegen Pelzfarmen / Männlichkeit & Fleisch

In der Sendung: Das Epizentrum in Wien meldet sich nach einer Woche Besetzung per Telefon, ein Beitrag zum Aktionstag gegen Pelzfarmen (in Deutschland) und ein Interview zum Vortrag “Keine halben Sachen sondern ganze Tiere”: “”Ein echter Mann geht zuerst in den Wald bevor er zu kochen beginnt und bringt sich das [Tier] auch noch selber um.”

16/10/2011 – Zur Bestrafung von Hunden / das frisch besetzte Epizentrum

Ein Zusammenleben mit Hunden, meist als deren “Haltung” bezeichnet, ist für einige Menschen nicht ohne Bestrafung denkbar: von Anschreien und Leinerucks bis zu Elektroschocks kennt die Phantasie anscheinend keine Grenzen. Eine Trainerin/Verhaltenstherapeutin erzählt im Interview über das Lobbying für so genannte “Teletakter”und andere fragwürdige Methoden, unerwünschtes Verhalten abzustellen, und die Notwendigkeit, die Körpersprache von Hunden zu kennen und richtig zu intepretieren und die Methode der positiven Verstärkung. Weiters ein Anruf aus dem (damals frisch besetzen, mittlerweile geräumten) Epizentrum in Wien, und eine kurze Meldung zur Debatte um Sexismus in der Radiofabrik Salzburg.

09/10/2011 – Indignad@s auf der ganzen Welt

Eine Sendung über die Proteste und Protestbewegungen in der ganzen Welt, die vor allem seit der “grünen Revolution” weltweit viel mediale Aufmerksamkeit erfahren.

25/09/2011 – QueerFeministische Vernetzungswoche 2011

Ein kurzer Bericht über die queer-feministische Vernetzungstage 2011, die von 19. bis 25. September in St. Pölten beim LAMES stattgefunden haben.

Interviews mit Sadie Lune („Too Much Pussy“) über sexuelle Politik, Safer Sex u.v.m.  und mit   Antidote&Roderic, Filmmacher_innen des „Ferien in Schlampenau“, über Polyamorie, „Slutness“ und Queer.

18/09/2011 – 17. September 1911 Aufstand in Ottakring

Vor hundert Jahren, am 17. September 1911, trieben Truppen von Polizei und Militär eine Menschenmenge vom Wiener Ring Richtung Ottakring. Dort, und an ein paar anderen Orten der Stadt, begann eine Revolte, wie sie Wien vorher wie nachher kaum gesehen hat.

In dieser Sendung geht es sowohl um den allgemein als “Teuerungsrevolte” bekannten Aufstand von 1911, als auch um die stattgefundenen Aktivitäten zum 100en Jahrestag dieses Aufstands.