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11/09/2016 – Entfachte Utopie

Vom 22. – 28. August veranstaltete das Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) im Perinet-Keller einen „Kurzen Sommer der Anarchie“. In der Sendung erfahrt ihr Näheres über das IODE und was es mit diesem Keller auf sich hat.
Der letzte Abend in dieser Reihe war anlässlich 80 Jahre Beginn der Spanischen Revolution 1936 eine Lesung aus dem jüngst erschienenen Buch „Entfachte Utopie“ von David Porter (Unrast, 2016). Ausschnitte daraus mit der passenden Musik bilden den zweiten Teil der Sendung.

19/06/2016 – Antifa in London

Martin Lux präsentiert in Antifa in London nicht nur den geheimen Kampf zwischen Antifaschisten und der extremen Rechten in England, sondern er gewährt auch tiefe Einblicke in die Kultur der britischen Arbeiterklasse im London der 1970er und 1980er Jahre, zwischen Pub, Punk-Konzerten und Arbeit. Der sehr persönlich gehaltene Band bietet ein ausdifferenzierteres Bild: Neben den Schlägereien und Aktionen gegen den rechten Feind, gibt es auch Konflikte innerhalb der linken „Szene“ und Anfeindungen aus dem Kreis potentieller politischer SympathisantInnen. Neben Selbstzweifel, polizeilicher Verfolgung und Verletzungen durch verlorene Kämpfe gegen die Nazis nagt auch die zunehmende Isolation und Nicht-Akzeptanz durch einige FeministInnen, die eine staatstragend-demokratische Auffassung des antifaschistischen Kampfes vertreten, an Martins Selbstvertrauen. Der autobiographische Bericht macht seinen späteren Werdegang und seine radikale Kritik am politischen Einfluss der Kinder der Mittelschicht und der Reichen in der linken Bewegung verständlich. Ein unterhaltsames und klassenbewusstes Schmankerl, nicht nur für Antifas und London-Reisende!

28/02/2016 – Infos zur 1. Wiener Anarchistischen Büchermesse + Buchbesprechungen

In dieser Sendung gibt es erste Infos zur Ersten Wiener Anarchistischen Büchermesse und Buchvorstellungen von: Borschürenpräsentation: anarchistische Zeitschrift Revolte; Buchvorstellung: Jan Valtin, Tagebuch der Hölle; Buchvorstellung: Transversal, Solidarität als Übersetzung

21/02/2016 – Radikale Ökologie

Ausschnitte einer Veranstaltung in der Anarchistischen Bibliothek im Oktober 2015, an dem der Autor Christof Mackinger sein Buch Radikale Ökologie. Ein Plädoyer für eine radikale ökologische Linke. Unrast Verlag 2015 vorstellte.
Biopiraterie, Fracking, Gentechnologie … Nie zuvor war der Umfang des verwertenden Zugriffs auf die Natur und ihre Ressourcen so umfassend wie heute. Radikaler Widerstand dagegen ist in Westeuropa, gelinde gesagt, überschaubar.
In dem Einführungsbuch „Radikale Ökologie“ werden Aktionen, Strategien und Diskussionen der radikalen Ökobewegung der letzten 40 Jahre angeschnitten und relevante Theorien der Bewegung diskutiert, sowie ihre Anschlussfähigkeit an linksradikale Diskurse debattiert. Neben Anti-Atom, No-TAV, der Earth Liberation Front, Erd-Demokratie und Anarcho-Primitivismus werden auch die Green Economy und der herkömmliche NGO-Umweltschutz beleuchtet. Jedoch wird auch abseits des eurozentrischen Fokus nach ökologischen Kämpfen Ausschau gehalten um ökologische Ideen greifbar zu machen, die auch eine radikale Gesellschaftskritik beinhalten.

22/11/2015 – Um was geht’s eigentlich beim Emma Goldman Project?

Die anarchistische Verlagskooperative “Radical Theory and Practice” aus Moskau hat es sich zum Ziel gesetzt, Emma Goldmans Autobiografie “Living my life” ins Russische zu übersetzen und zu veröffentlichen. Die 1931 zum ersten Mal publizierten Memoiren wurden in vielen Sprachen verbreitet, allerdings nie auf Russisch, und das angesichts der Tatsache, dass die Anarchafeministin Emma Goldman – genauso wie viele andere anarchistische Genoss_innen der damaligen Zeit – ihren Ursprung im Russischen Reich hatten.
Das Anarchistische Radio Berlin hat im Sommer 2015 ein Interview mit einer Genossin auf Englisch geführt, in dem über das Buchprojekt, die aktuelle Situation in ehemaligen Sowjetländern, Repression und Herausforderungen gesprochen wird. Abgerundet wird die Radiosendung mit einer Kostprobe aus Emma Goldmans Lebenswerk und passender Musik. :-)
Alle Infos zum Emma Goldman Project, wie man es unterstützen kann sowie die Bankverbindung zum Spenden findet ihr auf www.emmagoldman.be

27/09/2015 – Rojava: Ist der Aufstand gekommen?

Die Entwicklungen in den kurdischen Gebieten sind momentan ein vieldiskutiertes Thema in revolutionären Kreisen und hier steht vor allem ein Schlagwort im Mittelpunkt: Rojava. Und das ist auch in der dieswöchigen Ausgabe des anarchistischen Radios der Fall. Neben einem ausführlichen Telefoninterview mit einem Genossen, der kürzlich vor Ort war, gibt es eine Buchbesprechung von dem bei bahoe books erschienenen neuen Band: Doc Sportello (Hg.), Rojava – Ist der Aufstand gekommen? Die Sendung wird begleitet von François aus Frankreich, der auch über seinen Aufenthalt in der Schweiz und über die aktuelle Refugee-Bewegung in Genf und Lausanne spricht.

13/09/2015 – Neues von bahoe books

Die Redaktion des anarchistischen Radios freut sich immer über Rezensionsexemplare von aktuellen Büchern. In dieser Sendung werden 2 neue Bücher von bahoe books einer kritischen Analyse unterzogen:
Antonio Téllez Solá: Sabaté
Alfredo Castelli, Mario Gomboli, Milo Manara: Die Strategie der Spannung

28/09/2014 – Anarchistisches Radio

In dieser Sendung geht’s um folgende Themen. Im November werden die Antiknasttage in Wien stattfinden, deshalb hört ihr hier ein paar Infos rund um die Antiknasttage, Programm und den Aufruf. Danach spielen wir ein Interview mit einer griechischen Anarchistin zur Situation in Griechenland und dem Kampf gegen Bullen, Faschisten und Mafia in Exarchia ab. Das Interview ist aus der letzten Sendung des anarchistischen Podcast frequenz (A). Vor kurzem ist die Textsammlung ‘Anarchismus und Aufstand’ von Alfredo Bonanno bei Edition Irreversibel erschienen. Ich stelle das Buch kurz vor. Und so wie immer gibt es auch dieses Mal wieder Veranstaltungsankündigungen und Musik…

15/06/2014 – Politics of Sight: Wie wird Gewalt normalisiert?

Wie wird in modernen Gesellschaften Gewalt normalisiert? Um diese Frage zu beantworten begab sich der Politikwissenschaftler Timothy Pachirat an einen Ort, wo Gewalt zum Arbeitsalltag gehört: Für sein Buch “Every Twelve Seconds – Industrialized Slaughter and the Politics of Sight” hat Pachirat fünf Monate undercover in einem “Vorzeigeschlachtbetrieb” ins Omaha, Nebraska, gearbeitet.
In Ausschnitten aus einem Vortrag und einem Interview vom März dieses Jahres erzählt er nicht nur vom gleichfalls monotonen wie blutigen harten Alltag der Arbeiter_innen, sondern auch davon, wie in modernen Gesellschaften Gewalt nicht abgeschafft, sondern unsichtbar gemacht wird – sogar wenn sie buchstäblich vor unseren Augen passiert.
Mit seinem Konzept der “Politik der Sichtbarkeit” möchte er fassbar machen, dass es noch lange nicht ausreicht, Transparenz zu schaffen, ein “Übel” sichtbar zu machen, um den Anstoß zu dessen Abschaffung zu geben. Dies stellt nicht zuletzt auch für Aktivist_innen für die Befreiung der Tiere eine bittere Lektion dar – besteht doch ein großer Teil ihres Aktivismus darin, das in den Institutionen der Tierausbeutung versteckte Tierleid sichtbar zu machen.

16/03/2014 – Pizzeria Anarchia

Eine Sendung von Menschen aus der und rund um die Pizzeria Anarchia: Pizza, Antifa, Antinationales, scheiß Kiwarei, jiddisches, Pathos, gute Mucke und mehr!
Zu Beginn grüßen wir Josef, der seit den Protesten gegen den Akademikerball (24. Jänner) in U-Haft sitzt, und geben ein kurzes Update zu seiner Situation. Auch über die Situation in einigen anderen Städte wollen wir kurz berichten, u.a. über die “bratislava bez nackov/Bratislava ohne Nazis” Demo vom 15.04.
Die Pizzeria Anarchia ist räumungsbedroht! Und da es Gerüchte und Unklarheiten bezüglich ihrer tatsächlichen Situation gibt, rufen wir einfach mal direkt in der PizzA an und fragen, was Sache ist. Pizza Bleibt!
Am Montag, den 17.3. beginnt das sogenannte “Schlepperei-Verfahren”/der “refugee-Prozess”. Acht Menschen, die sich auch an den refugee-Protesten beteiligt hatten, werden beschuldigt illegale Fluchthilfe geleistet zu haben und sitzen deshalb seit Sommer 2013 in U-Haft. Wir sehen darin die Kriminalisierung von aktivem Widerstand gegen das europäische Grenzregime und Rassismus. Solidarität mit den refugees und allen Gefangenen!
Wenn Treibstoff zu Sprengsstoff wird, werden alle Knäste zu Baulücken,
Gänseblümchen blühen SoLiLa, und es gibt PizzA für alle!

12/01/2014 – Lesung: “Archipelago – Affinität, informelle Organisation & aufständische Projekte”

Am 17. Jänner 2014 wird es in der Anarchistischen Bibliothek in Wien eine Diskussionsveranstaltung zur Broschüre “Archipelago” geben. Als besonderes Service und für alle, die gern Texte nicht nur lesen, sondern auch hören, haben wir diese Sendung zum Anlass genommen euch den Text zu Affinität, informelle Organisation und aufständische Projekte vorzulesen.
Außerdem: Musik dazwischen und Ankündigungen am Ende.
Der Text “Archipelago” erschien erstmals im November 2012 in “Salto Subversion & Anarchie – Nr. 2” und ist eine Übersetzung aus dem Französischen.
Wer die Broschüre gern selbst lesen möchte, der/die findet sie u.a. im Infomaden im EKH, in das Bäckerei, im Lolligo, im Kaleidoskop sowie in der Anarchistischen Bibliothek.
In diesem Sinne: Produktives Hören, Lesen und Diskutieren. ✰✰✰

08/09/2013 – Ausschreitungen in Hütteldorf / Buchvorstellung

Die dieswöchige Sendung hat zwei Schwerpunkte. Einerseits wird in der neuen, in unregelmässigen Abständen nun immer wiederkehrenden, Sportkolummne des anarchistischen Radios über die Riots in Hütteldorf nach dem Freundschaftsspiel zwischen Rapid und Nürnberg vom 7. September berichtet. In der Regel enden Fussballspiele häufig in unnötigen innerproletarischen Kämpfen, wir freuen uns, dass wir diesesmal über gute Nachrichten aus der Dritten Halbzeit berichten können. Im zweiten Teil der Sendung stellen wir das neue Buch Nanni Balestrinis vor, das uns dankenswerterweise vom neuen Wiener Verlag Samizdat für eine Besprechung zugespielt wurde.

16/06/2013 – “Die Tierrechtsbewegung” nach Klaus Petrus

Kürzlich ist im Unrast Verlag das Einführungsbändchen “Tierrechtsbewegung: Geschichte – Theorie – Aktivismus” erschienen, das von Autor und Aktivist Klaus Petrus im Rahmen einer kleinen Diskussionstournee Ende April auch in Wien vorgestellt wurde. Im Interview gibt Petrus Auskunft über sein neues Buch, weiters machen wir uns Gedanken, inwieweit der “tierfreundliche” Anspruch der Gesellschaft, der auch die Ablehnung “unnötigen” Tierleidens beinhaltet, interpretativ gegen die Praxis der Tierausbeutung gewendet werden kann.