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04/11/2012 – Buchpräsentation “Bücher gegen das Vergessen”

Für alle, die es bislang zu keiner Buchpräsentation geschafft haben, stellt Autorin Judith Goetz – zu Gast im Anarchistischen Radio – ihr im Herbst 2012 im Kitab-Verlag erschienenes Buch über Kärntnerslowenische Literatur zu Widerstand und Verfolgung vor.
Historisch kontextualisiert wirft Judith Goetz einen vielseitigen Blick auf die unterschiedlichen Schicksale von Kärntner SlowenInnen und analysiert die gesellschaftspolitischen Entwicklungen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Gerade in Anbetracht des Ablebens vieler ZeitzeugInnen ist die Bedeutung dieser Literatur für die Folgegenerationen als Aufbewahrungsort der zerstörten Geschichten und Gedächtnis sowie als erinnerungspolitische Strategie gegen das Vergessen immens wichtig.

15/01/2012 – Emilio Lussu: Theorie des Aufstands

Anlässlich der neuen Herausgabe von “Theorie des Aufstandes” von Emilio Lussu gibt’s einen Einblick in die Biographie des Autors und auch in die Entstehungszusammenhänge des Buches.
Und wie so oft: Durchmischtes – Termine, Musiktipps usw.

12/06/2011 – Buchvorstellung: “§278a: Gemeint sind wir alle!”

In der Sendung wird das im Mandelbaum-Verlag erschienene Buch zum “278a-Prozess” in Wiener Neustadt vorgestellt. Am Besten in den Ohrensessel verkriechen und vorlesen lassen…

06/03/2011 – Lou Marin: “Das Schlachten beenden!”

Sendung der Basisgruppe Tierrechte: Diesmal besteht die Sendung aus drei Teilen, und zwar einem Vortragsmitschnitt, Updates zum §278-Prozess und den obligatorischen Terminen. (Aufgepasst: 100 Jahre Frauen*kampftag!)

Ein paar Worte zum ersten Teil der Sendung:
Im Oktober 2010 wurde in Wien im Politidiskubeisl/EKH das Buch “Das Schlachten beenden! Zur Kritik der Gewalt an Tieren” vom Herausgeber Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution) vorgestellt.
Aus dem Audiomitschnitt dieser Präsentation haben wir einige Ausschnitte zusammengestellt und für euch in der Sendung noch kommentiert bzw. aufbereitet. Leider fehlen in manchen Teilen des O-Tons immer wieder die letzten paar Sekunden, was aber in der Moderation ergänzt wurde.
Mehr Infos auf unserem Blog

20/02/2011 – Lesung aus Abel Paz’ vierbändiger Autobiographie (Teil 2)

Am 19. Juli 1936 begann die Hoffnung der Arbeiterklasse auf eine bessere Zukunft. 1939 wurde das einzigartige Experiment beerdigt. Die Totengräber waren der Stalinismus und der Faschismus. Die Demokratien haben die Schaufeln geliefert. Aber die Hoffnung konnten sie nicht begraben.
Im Sommer 2011 jährt sich die spanische Revolution zum fünfundsiebzigsten Mal. Wieder ein Jahrestag, zu dem viele Publikationen auf dem Buchmarkt erscheinen wird. Und obwohl der kurze Sommer der Anarchie bekanntlich mit einer fatalen Niederlage endete, hat der Juli 1936 seine Faszination nicht verloren. Kein anderer Sommer als der von 1936 hat uns gezeigt, dass eine andere Welt, eine libertäre Welt ohne Herrschaft, ohne Ausbeutung, ein Leben in freier Selbstbestimmung möglich ist.
Schon aus biologischen Gründen gibt es kaum noch Zeitzeugen, die über die Spanische Revolution berichten können. Abel Paz war einer der Letzten. Seine vierbändige Autobiographie ist deshalb ein einzigartiges Dokument über diese Zeit.
Am 7.12.2010 fand einer Lesung aus Abel Paz’ vierbändiger Autobiographie in der Anarchistischen Bibliothek Wien statt. In diesem zweiten Teil der Lesung wird aus den letzten zwei Bänder gelesen:
Im Nebel der Niederlage. Vertreibung und Flucht. Eine Biographie (1939-1942), Lich 2009, Verlag Edition AV, ISBN 978-3-86841-16-7
Am Fuß der Mauer. Widerstand und Gefängnis. Eine Biographie (1942-1954), Lich 2010, Verlag Edition AV ISBN 978-3-86841-033-4
(der Erste Teil der Lesung wurde am 19/12/2010 gesendet)

19/12/2010 – Lesung aus Abel Paz’ vierbändiger Autobiographie (Teil 1)

Am 19. Juli 1936 begann die Hoffnung der Arbeiterklasse auf eine bessere Zukunft. 1939 wurde das einzigartige Experiment beerdigt. Die Totengräber waren der Stalinismus und der Faschismus. Die Demokratien haben die Schaufeln geliefert. Aber die Hoffnung konnten sie nicht begraben.

Im Sommer 2011 jährt sich die spanische Revolution zum fünfundsiebzigsten Mal. Wieder ein Jahrestag, zu dem viele Publikationen auf dem Buchmarkt erscheinen wird. Und obwohl der kurze Sommer der Anarchie bekanntlich mit einer fatalen Niederlage endete, hat der Juli 1936 seine Faszination nicht verloren. Kein anderer Sommer als der von 1936 hat uns gezeigt, dass eine andere Welt, eine libertäre Welt ohne Herrschaft, ohne Ausbeutung, ein Leben in freier Selbstbestimmung möglich ist.

Schon aus biologischen Gründen gibt es kaum noch Zeitzeugen, die über die Spanische Revolution berichten können. Abel Paz war einer der Letzten. Seine vierbändige Autobiographie ist deshalb ein einzigartiges Dokument über diese Zeit.

Am 7.12.2010 fand einer Lesung aus Abel Paz’ vierbändiger Autobiographie in der Anarchistischen Bibliothek Wien statt. In diesem ersten Teil der Lesung wird aus den ersten zwei Bänder gelesen:

Feigenkakteen und Skorpione. Eine Biographie (1921-1936), Lich 2007, Verlag Edition AV, ISBN 978-3-939049-97-9
Anarchist mit Don Quichottes Idealen. Innenansichten aus der spanischen Revolution. Eine Biographie (1936-1939), Lich 2008, Verlag Edition AV ISBN 978-3-936049-97-8

12/07/2009 – Zwangsfreiheiten?

Zum Buch “Zwangsfreiheiten – Multikulturalität und Feminismus” von Birgit Sauer und Birgit Strasser, mit O-Tönen von der Buchvorstellung durch die Herausgeberinnen.
Literaturhinweis:
Birgit Sauer, Strasser Birgit (Hg.): “Zwangsfreiheiten – Multikulturalität und Feminismus”, Wien 2008.

27/05/2007 – “Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen”

Im Mai 2007 erschien der Sammelband “Das steinere Herz der Unendlichkeit erweichen – Beiträge zu einer kritischen Theorie für die Befreiung der Tiere”, herausgegeben von Susann Witt-Stahl, Journalistin und langjährige Aktivistin der Tierrechts-Aktion-Nord (TAN, Buchinfo). Im Buch vereint finden sich großteils Vorträge von Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen, die sich auf einem im Februar 2006 von der TAN in Hamburg veranstalteten Kongress dem Mensch-Tier-Verhältnis aus kritisch-theoretischer Perspektive anzunähern versucht hatten.
Am 7. Mai 2007 hatten wir die Gelegenheit, Susann Witt-Stahl in Hamburg zu treffen und mit ihr über die bevorstehende Veröffentlichung von “Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen”, die Kritische Theorie und “die Bewegung” im Allgemeinen zu sprechen.

15/01/2006 – Buchvorstellung: “QHS – Der langsame Tod”

Diesmal gibt’s eine Buchvorstellung, und zwar vom Buch “QHS – Der langsame Tod” von Roger Knobelspiess. “QHS” kommt aus dem Französischen und bedeutet “Quartier de haute sécurité”, also Hochsicherheitsgefängnis. Der Autor ist selbst Betroffener und berichtet von seinen Erfahrungen.

(Die französischen Hochsicherheitsgefängnisse existieren übrigens inzwischen nicht mehr unter dieser Bezeichnung, da sie inzwischen “reformiert” wurden.)

Über das Buch von anares.org:

Das Buch gab das Fanal zum Widerstand gegen die Iso[lations]haft in Frankreich: “So geht es hier im Augenblick zu: Sich nicht an den Knast zu gewöhnen ist ein neues, zu bestrafendes Verbrechen geworden.”
Literaturhinweis:
Roger Knobelspiess: QHS – Der langsame Tod. Stuttgart: Commune Rhizom 1984. 163 S. (mit einem Vorwort von Michel Foucault)

13/11/2005 – Magnus Czora: “Unter Aufsicht”

Das Buch “Unter Aufsicht” vom Magnus Czora, das 2005 im Packpapierverlag Osnabrück erschienen ist wird vorgestellt.