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13/09/2020 – The topical songs of Phil Ochs (Wiederholung vom 18/04/2010)

Phil Ochs trat in den 60er und frühen 70er Jahren als unpolierter, jedoch leidenschaftlicher Sänger hervor, der imstande war, ergreifend-bissige Texte zu aktuellen Themen wie Krieg, Menschenrechten und Arbeiterkämpfen zu schreiben. Er beschrieb sich selbst als “singenden Journalisten” und war maßgeblich in die Kämpfe jener Jahre involviert.
Tracklist auf unserem Blog

17/05/2020 – Verschwörung und Entschwörung

In der Sendung hört ihr eine gekürzte Version der Recherche „Verschwörungstheoretiker_innen, ‘Coronarebellen’, Antisemitismus und ein Gynäkologe“ der Autonomen Antifa Wien. Den ganzen Text findet ihr auf autonome-antifa.net
Weiters zu hören ist der Ideologie-kritische Text „Die beste Entschwörung ist Klassenkampf“ von Kulla Classless. Schriftlich zu finden auf der Seiten classless.org.
Der Autor bezieht sich im Text auf die in Deutschland agierende Partei „Die Linke“. Wir wollen uns als Radiomacher_innen der Sendung von jeglicher Parteipolitik distanzieren, schon gar nicht dafür werben, haben den Text als ganzes jedoch als sehr konstruktiv und hörenswert erachtet.
Weiters wird darauf hingewiesen sich der Demonstration der Wiener FPÖ am 20.Mai ab 16:30 am Heldenplatz entgegenzustellen.
Viel Spaß beim Hören!

10/05/2020 – Kämpfe gegen Lager & rassistische Ausgrenzung in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie trifft nicht alle gleichermaßen. Bestehende Ungleichheiten in der Gesellschaft werden verschärft, schon zuvor vorhandene Missstände verschlimmert. Insbesondere Menschen mit unsicherem oder ohne Aufenthaltsstatus in Österreich sind von der gegenwärtigen Situation besonders betroffen. Gleichzeitig regt sich jedoch gegen den repressiven Umgang mit Menschen Widerstand: Lagerbewohner*innen organisieren sich, treten öffentlich auf, wählen neue und alte Protestformen, neue aktivistische Netzwerke entstehen. Von diesen Momenten des Widerstands und der Solidarität in Traiskirchen, Wien, Sarajevo, Lesbos und anderen Orten wollen wir in der Radiosendung erzählen.

26/04/2020 – B(A)D News #33

In dieser Sendung hört ihr eine gekürzte Version der April Ausgabe von B(A)D News.
Welcome to the 33rd edition of Bad News. This is our Angry Voices From Around The World for April, 2020. A report from the international network of anarchist and anti-authoritarian radios.
If you’d like to get involved in the network or want to hear more – send an email to a-radio-network (ät) riseup.net.
Check out all the shows look for the a-radio-network collection on archive.org or at our website, a-radio-network.org.
Content: 1) Črna Luknja sharing a thought on how does corona virus influence our society and thoughts on how to intervene politically in state of
emergency – from Federation for Anarchist Organizing from Slovenia and part of Croatia.
2) 105fm (Mytilene, Lesvos) for the general situation in Lesvos, situation in Moria camp and hunger strike in Moria’s prison.
3) The Final Straw Radio sharing a short description of recent covid-19 subjects in the US and some commentary by anarchist prisoner Sean Swain on how to make it through isolation more safely.
4) R.O.S.E. (Athens) with updates and news from Athens.
5) A-Radio Berlin on a commentary about the global situation these days.
6) Free Social Radio 1431AM (Thessaloniki) about the cut of power supply in BIO.ME. (an occupied and self-organized factory in Thessaloniki)
• movements and struggles in prisons during the quarantine and corona-virus.
• repression in so-called Greece during the quarantine and corona-virus.
• arrests of Kurdish and Turkish comrades in Athens.
• evictions of migrant’s “home” squats.
7) Dissident Island (London) focuses on issues around housing in the UK, discussing moves the state has made to protect landlords, the lip service paid to renters and homeless folk, and the self organised solutions that are emerging through rent strike and mutual aid groups.
8) Frequenz A with an interview with somebody of the anarchist network Dresden (germoney) about their initiative in their neighborhood during the convid 19 crisis.
9) Radiofragmata (Athens) with an introduction on the socio-political situation and struggles in greek territory.

12/04/2020 – Rassistische Polizeigewalt in Österreich

In dieser Sendung spielen wir Ausschnitte aus der ursprünglich als Podiumsdiskussion geplanten Veranstaltung zum 15. März, dem internationalen Tag gegen rassistische Polizeigewalt, die vom Kollektiv BigSibling (https://15maerzwien.noblogs.org/) organisiert wurde. Wegen der Ausgangsbeschränkungen haben sie die Veranstaltung abgesagt und stattdessen einen Podcast aufgenommen, der in voller Länge hier angehört werden kann: https://15maerzwien.noblogs.org/post/2020/03/27/podiumsdiskussion-panel-discussion/.
Es folgt der ursprüngliche Einladungstext zur Veranstaltung: “Am 15.03.1997 wurden zwei Kinder im Alter von 11 und 12 von der Schweizer Polizei schwer misshandelt. Daraufhin initiierten die anarchistische Gruppe “Black Flag” aus der Schweiz und die Initiative der C.O.B.P. (Collectif Opposé à la Brutalité Policière) aus Montréal den internationalen Tag gegen Polizeigewalt, an dem seither Aktivist*innen überall auf der Welt auf die Straße gehen, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren und den Menschen zu gedenken, die durch Polizeigewalt getötet wurden.
Polizeigewalt in Österreich: In Österreich wurde dem Tag bisher noch nicht viel Beachtung geschenkt, obwohl gerade in Wien gewalttätiges und brutales Vorgehen der Polizei keine Seltenheit ist. Nicht zuletzt sorgten die brutalen, polizeilichen Übergriffe auf Klimaaktivist*innen im Sommer 2019 für viel aufsehen. Im selben Jahr starb ein Mann in Schubhaft im Polizeianhaltezentrum Roßauer Lände, ein lauter Aufschrei blieb aus. Genau 20 Jahre zuvor erstickte Markus Omofuma bei seiner Abschiebung durch polizeiliche Maßnahmen. Dass Polizeigewalt und Brutalität sich wiederholt, zeugt nicht nur daher, dass diese Morde keine tiefgreifenden Konsequenzen für die verantwortlichen Polizist*innen und die Polizei als Institution hatten, sondern auch, dass es in Österreich an einem Bewusstsein für die gewaltvollen Strukturen der Institution Polizei fehlt.
Auch wenn es immer mal wieder Fälle gibt, die Aufmerksamkeit und kurzweilige Empörung in der Bevölkerung hervorrufen, werden die Stimmen derer, die alltäglich gewaltvolle Erfahrungen mit der Polizei machen, nicht gehört. Für die weiße Mehrheitsgesellschaft wird die Polizei oft als “Schutz und Sicherheit” verstanden. Öffentliche Diskurse zum Thema Sicherheit und Migration legitimieren rassistisches polizeiliches Vorgehen gegen Menschen, die nicht in das Bild eines österreichischen Staates passen. Die bloße Existenz von Schwarzen Personen, People of Color, Roma und Sinti, Migrant_innen, Sexarbeiter_innen, LGBTIQ, Wohnungslosen Personen, Drogennutzer_innen, Menschen mit psychischen Erkrankungen und Personen mit unsicherem Aufenthaltsstatus (uvm.) wird als Bedrohung konstruiert.
Warum ist es wichtig am 15.03. zusammenzukommen?Gemeinsam wollen wir den von der Polizei getöteten Menschen gedenken und dafür sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Wir wollen empowern, eingreifen und unsere Kämpfe nicht auf Kosten anderer führen. Wir wollen laut, wütend und solidarisch sein!”

29/03/2020 – Arbeitsteilung und Pandemie

Die heutige Sendung wirft einen Blick auf gesellschaftliche Arbeitsteilung aus feministischer Perspektive – entlang von aktuell viel kursierenden Schlagwörtern wie “systemrelevanz” oder “homeoffice”. Mit Interviews zur Situation von Alleinerziehenden, Pflege-Arbeiterinnen* und Arbeiterinnen* in der 24h-Pflege werden Perspektiven auf die Corona-Pandemie vorgestellt, die wenig öffentliche Aufmerksamtkeit bekommen. Auch Kämpfe und Möglichkeiten zur solidarischen Organisierung in Zeiten von Corona werden diskutiert.
Gestaltet wurde die Sendung von der AG Feministischer Streik

22/03/2020 – Corona-Krise, Arbeitskampf & der autoritäre Staat

In der heutigen Sendung gibt es zu Beginn ein paar Überlegungen zu den autoritären Maßnahmen, die der Staat unter dem Eindruck der Corona-Pandemie umsetzt. Einerseits ist es notwendig das Verhalten zu ändern um sich und andere zu schützen – aber Aufklärung und Solidarität sind doch eine bessere Lösung als repressive Maßnahmen.
Dann haben wir ein Interview eingespielt: Dilara und Samuel arbeiten als Freizeitpädagog_innen an Wiener Volksschulen für den städtischen Betrieb „Bildung im Mittelpunkt GmBH“. Sie sind Teil des betrieblichen Streikkomitees dort und damit in der Bewegung für eine 35-Stunden-Woche im Sozialbereich aktiv. Sie erzählen von den Arbeitskämpfen und von den Änderungen, die die Corona-Krise gebracht hat.
In der aktuellen Situation vergessen viele, dass es ein Leben abseits des Corona-Live-Tickers gibt. Wir werfen einen ganz kurzen Blick an die Außengrenzen der EU und die Lage in Griechenland, wo auch österreichische Polizei zum Einsatz kommt, um die Grenzen zu schließen. Weiterführende Links und Infos auf unserem Blog.

15/03/2020 – “Gegen das Coronavirus und den Opportunismus des Staates” / CoView19 / Tag gegen Polizeigewalt / Andreas Krebs

Die Sendung hatte mehrere Themenblöcke: Teil des Textes “Gegen das Coronavirus und den Opportunismus des Staates” und Vorstellung von CoView19; (der leider entfallene) Aktionstag zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt & Hinweis auf die Übersetzung der Broschüre “Eine Welte ohne Polizei”; Updates zu Andreas Krebs und der Bericht einer Gefangenen in Chemnitz wie sie die Antiknastdemo in Chemnitz miterlebt hat

23/02/2020 – Sendung zur Situation der Liebig 34

Die Liebig 34 ist ein selbstorganisiertes anarcha-queer-feministisches Hausprojekt in Berlin, dass es seit fast 30 Jahren gibt und die seit Ende 2018 akut räumungsbedroht sind. Die Sendung besteht aus einem Mitschnitt einer Soliveranstaltung der Liebig34, die am 13.02. im EKH in Wien stattgefunden hat.
Viel Spass mit der Sendung! Liebig 34 bleibt! http://liebig34.blogsport.de

09/02/2020 – Vortrag: “Es gibt keinen Selbstmord im Knast!”

Diese Sendung ist ein Beitrag von Radio Aktiv Berlin, die bei den Anti-Knast-Tagen im Herbst 2019 in Berlin viele Audio-Mitschnitte der Veranstaltungen gemacht haben. Im Vortrag geht es um mangelnde medizinische Betreuung, Forensik, Isolationshaft und Selbstmorde in der Berliner JVA Tegel. Anschliessend folgt ein Interview mit Unterstützer_innen der “Drei von der Parkbank” aus Hamburg, von denen zwei noch immer in Untersuchungshaft sitzen. Im dritten Teil hören wir eine Grußbotschaft des seit 1981 gefangenen Radiojournalisten Mumia Abu-Jamal aus den USA an die Anti-Knast-Tage in Berlin. Danke an die Genoss_innen und alles Liebe nach Berlin!

19/01/2020 – Solidarität & Liebe für die 3 von der Parkbank!

Diese Sendung ist unseren Freund_innen gewidmet, die derzeit in Hamburg vor Gericht stehen. Zwei davon sitzen seit Juli 2019 in Untersuchungshaft, eine Person darf sich unter Auflagen außerhalb der Mauern aufhalten. Da alle drei direkt von der Parkbank weg verhaftet wurden, sind sie unter dem Schlagwort „die 3 von der Parkbank“ bekannt. Ihr hört in dieser Sendung aktuelle Infos zum Fall sowie eine Zusammenfassung des ersten Prozesstages von Frequenz A – danke dafür. Weiters beinhaltet die Radiosendung einen Redebeitrag vom 31.12.2019 von der Silvesterdemo zum Knast, Informationen rund um die kommende Prozesstage und zwei Briefe aus der Haft. Außerdem runden allgemeine Informationen über “wie schreibt man am besten Briefe an Gefangene” die Sendung ab.
Alle Infos zum Nachlesen, laufende Updates, Spendenkonto und Adresse für solidarische Post findet ihr auf dem Soli-Blog.
Freiheit für die 3 von der Parkbank.
Freiheit für alle Gefangenen.

12/01/2020 – Rätebewegung in Österreich 1918-1919

Mitschnitt einer Buchvorstellung mit Robert Foltin in Salzburg, Sommer 2019. Leicht Geschnitten. Übernommen vom anarchistischen Podcast Termitinitus. Davor gibts noch einen Aufruf der Woche der Solidarität mit politischen Gefangenen in Chile.
Nach den Russischen Revolutionen 1917 zerfiel im Herbst 1918 auch die österreichisch-ungarische Monarchie. Würde sich die „österreichische Revolution“ auf eine parlamentarische Demokratie beschränken? Die Ausrufung der Ungarischen und der Bayrischen Räterepublik im Frühjahr 1919 beschleunigte die Entwicklung noch einmal. Hunderttausende Arbeiter_innen und Soldaten organisierten sich in Räten – sowohl als Akt sozialer Notwehr, aber auch im Sinne der Idee einer dauerhaften antikapitalistischen Gesellschaftsformation, einer konkreten Utopie.
So greifbar nahe war eine antikapitalistische und libertäre Emanzipation noch nie, weltweit, in Europa und auch hierzulande.Wäre in jenen ereignisreichen Monaten der Nachkriegszeit eine andere Entwicklung der Gesellschaft, ein anderer Gang der Geschichte, möglich gewesen? Lassen sich Verbindungen zu aktuellen sozialen Bewegungen oder auch vergangenen und zukünftigen Aufständen finden?

10/11/2019 – Vedeng a Rojava #2 – Teil 2

Eine weitere Sendung des internationalistischen Radioprojekts “VEDENG A ROJAVA – ECHOES OF THE RESISTANCE” der Internationalistischen Kommune in Rojava (Sendung in Englischer Sprache mit Deutschsprachigen Zusammenfassungen) mit dem zweiten Teil eines Interviews mit Argeş und Serhat, zwei internationalistischen YPG-Kämpfern, und Erinnerungen an Şevger Ara Makno. Weiterführende Links auf unserem Blog